imTalk 42 - Special "Immobilienstandort München"

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zur neuen Folge des Immobilien-Manager-Podcasts.

00:00:02: Diesmal zu einem ganz spannenden Thema, wie ich finde, nämlich Immobilienmarkt München, Trends, Chancen und der Speckgürtel.

00:00:09: Der kommt auch zur Sprache.

00:00:11: Lassen Sie uns über München reden.

00:00:12: Die Stadt ist Dauer-Fußballmeister, muss man ja leider sagen an dieser Stelle, und einer der immobile wirtschaftlichen Hotspots.

00:00:30: Wir haben eine Gewerbesteuereinnahme von drei Komma drei fünf Milliarden Euro.

00:00:44: Das ist ein Bib, je werbsfertigen bei.

00:00:48: Das ist führend im Städtevergleich.

00:00:49: Wir haben eine Kaufkraft pro Einwohner von thirty-thausend Euro.

00:00:53: Das sind sechsundzwanzig Prozent über den Bundesdurchschnitt.

00:00:56: Wer also in München leben, wohnen, arbeiten will, der braucht offensichtlich Geld.

00:01:01: Und darüber werden wir heute sprechen mit gleich drei Teilnehmenden.

00:01:05: Das ist zum einen Marlene Auerbacher, Senior Investment Managerin bei Periscope Development, Wolfgang Ölke, Direktor Fund Management bei Karteller Investment Management und Thomas Aigner, Inhaber und Geschäftsführer der EigenmobilienGBH, einem unabhängigen Marklerunternehmen im Großraum München mit über hundertfünfzig Mitarbeitenden.

00:01:22: Herzlich willkommen, schön, dass Sie meine Gäste sind.

00:01:24: Ich starte mal ganz einfach und das ist eine Frage an Sie alle.

00:01:27: Was ist Ihr persönlicher Bezug zu München?

00:01:29: Wenn Sie an München denken, was kommt Ihnen als Allererstes in den Sinn?

00:01:33: Vielleicht fangen wir bei Frau Ohrbach an.

00:01:35: Wenn ich an München

00:01:36: denke, denke ich an meine ehemalige

00:01:38: Wohnung, in der ich sieben Jahre gelebt habe, direkt am Prinz-Wagentenplatz.

00:01:43: Und das ganze Viertel, was damit anherging, die Nähe zu Heidhausen, die Nähe zu Bogenhausen, die Prinz Regenten Straße, das denke ich damit, ich habe wunderbare Erinnerungen dran, dort ist auch mein Lieblingsitaliener.

00:01:56: Und immer wenn ich in München bin, aktuell bin ich ja, lebe ich in Berlin, schaue ich auch immer dort vorbei und kommen viele, viele Erinnerungen hoch.

00:02:05: Herr Uecke.

00:02:06: Für mich ist, sag ich mal, ja, eines der interessantesten Viertel des Werksviertel.

00:02:12: Auch bezogen auf meine Jugend, da war ja früher die Kultfabrik drin, bei der früher das Jugendliche sich oft aufkalken hat und die Transformation, die dort passiert, ist schon sehr beachtlich.

00:02:25: Absolut ja, auch wenn es um ein bisschen schwierig ist, hinzukommen, irgendwie durch den Tunnel, obendrüber, durch eine Brücke, bis sie dann mal irgendwann da sind

00:02:32: und

00:02:32: komplett nasse Füße haben.

00:02:33: Das ist

00:02:34: richtig, ja.

00:02:35: Und der Eigner war Ihnen?

00:02:36: Ja gut, also ich bin ja so lange hier in München aufgewachsen und nie weggekommen, wenn man so sagen will.

00:02:43: In meinem Geschäft dreht sich eigentlich ausschließlich um München bzw.

00:02:48: mit kleinen Ausnahmen in der überregionale Investmentmobilien machen, aber zu achtzig Prozent, sage ich mal, sind wir hier im Stadtgebiet unterwegs und im nahen Umland natürlich noch.

00:03:01: Bin in Leim aufgewachsen, wohne jetzt seit über, ja.

00:03:05: im Münchenes Süden, also an der Isar.

00:03:09: Ja, also die Lebensqualität finde ich, klar ist man natürlich auch vorbelastet.

00:03:14: als Münchner, wenngleich ich mir immer mal wieder andere Städte angeschaut habe oder zu Besuch war, finde ich als Münchner natürlich unschlagbar.

00:03:25: Der Zuzug zeigt ja, dass ich da anscheinend mit meiner Empfindung nicht ganz allein bin.

00:03:30: Wir haben doch relativ viele Leute, die die sich hier ansiedeln, natürlich auch wegen der Arbeitsplätze, wegen der Wirtschaft, die hier halt sehr auch diversifiziert ist.

00:03:43: Das heißt, wir haben natürlich nicht nur jetzt irgendwo eine Branche, sondern wir haben viele verschiedene Branchen.

00:03:49: Und jetzt auch insbesondere kommt die Tech-Branche hier nach München, weil die natürlich gemerkt hat, dass Kreativität zwar das eine ist und billige sagen wir mal Arbeitskräfte oder Büros in Berlin vielleicht schön sind, aber auf Dauer die Lebensqualität natürlich für dieses Klientel, was die an Arbeitskräften suchen, die findet man natürlich in Deutschland fast ausschließlich in München.

00:04:17: Hier die Investitionen von Apple, von Google und wie sie alle heißen, die hierher kommen, das sind natürlich Signalwirkungen, die den Standort stärken und die man auch, wo ich fest daran glaube, dass das auch dazu beisricht, dass die Preise hier in München nicht so stark fallen wie in anderen Standorten in Deutschland.

00:04:37: Jetzt wollte ich mit der ersten Frage natürlich ihre Emotionen zu München kicken und ich finde es schön, dass keiner von Ihnen hat irgendwie, ich bin eine norddeutsche Seele, dass keiner von Ihnen das Oktoberfest erwähnt hat, finde ich sehr erstaunlich ehrlich gesagt.

00:04:49: Aber umso besser, Herr Ölke, welche Entwicklung am Münchner Immobilienmarkt hat Sie eigentlich in den letzten Jahren am meisten überrascht, wenn wir so mal auf die Krise zurückblicken und auf die zehn Jahre davor die richtig gut liefen?

00:05:00: Ja, am meisten überrascht hat mich tatsächlich auch bedingt durch die Krise, dass der bisher geltende Preisaufschlag für München den Immobilienmarkt betrachtet, den es bisher immer gegeben hat, tatsächlich sehr stark weggeschmolzen ist, auch durch die bedingten Abwertungen oder Rückgang der Marktpreise durch den Zinsanstieg auch krisenbedingt.

00:05:27: Entsprechend ist der so ein Stück weit aus meiner Wahrnehmung weggefallen und das ist schon für mich ein bisschen Beachtlich, dass sich das so so auch entwickelt hat.

00:05:38: Im gleichen und bestimmten Segmenten, der schon noch ein bisschen einen Aufschlag entfällt.

00:05:42: Aber ich würde es auch behaupten, ist Großteils weggefallen.

00:05:46: Frau Auberhaar, singen Sie das ähnlich?

00:05:48: Also mich hat am meisten überrascht, tatsächlich jetzt in den letzten Jahren vor allem, wenn ich Rückblicken jetzt auf die Krise oder... die die aktuelle Herausforderung der Zeit, die wir jetzt immer noch haben am Immobiliemarkt, sehe, dass tatsächlich die Preise in München relativ stabil geblieben sind, wo andere Regionen in Deutschland, andere Großstädte in Deutschland schon Korrekturen hinnehmen mussten.

00:06:10: In München und auch in Münchner Umland war das doch relativ stabil.

00:06:15: Das hat mich schon überrascht, aber zeigt auch gleichzeitig, was München auch für eine Stärke auch hat, wie sie ja auch anfangs... erklärt haben, Herr Überhard, München ist sehr, sehr stark gerade in der Wirtschaftskraft.

00:06:27: Und das zeichnet einfach München und auch die Region in Bayern einfach aus.

00:06:32: Und es bestätigt einfach weiterhin das Gefühl, was ich habe, dass Bayern und München einfach ein sicherer Investitionsstandort ist.

00:06:43: Und wir kommen ja später nochmal drauf.

00:06:45: Wir haben aktuell im Vertrieb eine Quartiersentwicklung in Fürstenfeld-Bruck.

00:06:50: Und da kann man das auch wunderbar einfach wie ein Passpartout auch drauflegen.

00:06:55: Herr Eigner, was ist das Überraschende, wenn Sie an Ihren Heimatmarkt denken?

00:06:59: Wir müssen ja noch unterscheiden zwischen... Zwischen Umsatz und Stückzahlen so ein bisschen.

00:07:06: Beides muss man betrachten.

00:07:08: Weil beim Umsatz ist ja, wenn man sich die Zahlen anschaut im München, waren traditionell immer relativ viele große Tickets dabei im Investmentbereich.

00:07:19: Und die verfälschen dann das Bild manchmal, wenn man sich den Gedammtumsatz ansieht und nur diese Zahlen.

00:07:27: Und da haben wir natürlich Jahre gehabt, die waren sehr geprägt auch von diesen Milliarden Volumen im Investmentbereich, wo dann eine Front es in den anderen gedreht hat.

00:07:42: Das ist natürlich jetzt stark zurückgegangen.

00:07:45: Und wenn der Herr Höcke jetzt spricht, München Faktor.

00:07:49: Dann meint er vielleicht sein Bereich, dass der Gewerbeimmobilien, da würde ich zustimmen, dass der Gewerbeimmobilienmarkt momentan und auch der Wohn- und Geschäftshausmarkt sich normalisiert hat auf Faktoren, die entsprechen dem Zinsniveau, was wir einfach wieder haben, weil wir haben wieder ein Zinsniveau jetzt schon seit drei Jahren wieder.

00:08:20: Und das ist natürlich, das wirkt sich unmittelbar auf diese Anlage Immobilien aus, sei es im reingewerblichen Bereich oder auch im residential investment, wenn man so schön sagt dazu.

00:08:35: Und diese Faktoren haben sich natürlich normalisiert.

00:08:38: Die waren ja früher manchmal ein bisschen, wo man sagt, ja, warum wird jetzt in München für diese Anlage in Mubilien so viel mehr bezahlt als jetzt in Berlin oder auch in Hamburg oder Frankfurt.

00:08:52: Und das hat sich ein bisschen angepasst.

00:08:56: Gleichzeitig sind aber auch die Mieten Also die Durchschnittsmieten auch extrem gestiegen, auch die Neubau-Mieten, also wenn es noch Neubau in München gibt, der vermietet wird oder fertiggestellt wird und dann vermietet, dann wird es aktuell zu sehr, sehr hohen Preisen im Verhältnis zu den Vorjahren platziert.

00:09:17: Erstvermietungsmiete in München, die steigt schon rapide an.

00:09:21: Das macht natürlich dann auch was aus.

00:09:26: Das ist überraschend.

00:09:28: Ja, was war da überraschend daran?

00:09:30: Ich bin der Meinung, dass der Markt sich in München eigentlich im Verhältnis zu den ganzen anderen Märkten in Deutschland relativ gut geschlagen hat.

00:09:38: Also wir haben trotz eines massiven Rückgangs im Umsatz Bei den Wohnimmobilien zumindest nur einen Preis-Rückgang auf einen Niveau, das entspricht ungefähr dem Preis-Niveau von Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr auf dem wir uns befinden.

00:09:56: Das hat zu sagen nur zwei, drei Jahre uns zurückgeworfen in diesem Bereich.

00:10:00: Natürlich gibt es immer Immobilien oder auch Grundstücke.

00:10:03: Das ist aktuell ein ganz anderes Thema.

00:10:06: Bei den Grundstücken spielt das Thema Baukosten und Zinsen und Baurisiko.

00:10:12: Natürlich eine größere Rolle als bei den Bestandsimmobilien.

00:10:19: Bei den Bestandsimmobilien waren die Preiserückgänge gar nicht so extrem, zumindest nicht in den guten, interessanten Lagen.

00:10:28: Bei den Schosswohnungsbau-Rundstücken oder so Grundstücke für kleine Projektentwicklungen, Wohnbau

00:10:35: zwischen

00:10:36: fünf bis zehn Einheiten.

00:10:39: Da merken wir deutlich, dass der Markt sich da ein bisschen noch schwer tut und das haben auch die meisten Preisrückgänge gesehen.

00:10:47: Also da sehen wir, dass da einfach sehr viel Unsicherheit im Markt ist, auch Notverkäufe stattfinden und das ist natürlich etwas und da kann man es auch wirklich ableiten.

00:11:01: Im Bestandsimmobilien bereinigt ist dafür, dass der Markt vom Volumina so zurückgegangen ist.

00:11:10: Es sind die Preisrückgänge gar nicht so stark

00:11:13: gewesen.

00:11:15: Beim Grundstücken kann man es eher beobachten, aber bei den Bestandsimmobilien und es gibt natürlich immer so Ausnahmeimmobilien oder Ausnahmelagen, die durchaus, sag ich mal, wo man gar nicht so richtig merkt, dass der Markt jetzt so stark eingebrochen ist, weil da viele Leute unterwegs sind, die einfach mit Eigenkapital und wenig Angebot da und die wollen da hin und dann gibt es halt nichts.

00:11:41: Das ist halt in München auch, es gibt wieder ein bisschen mehr.

00:11:44: Das ist sicherlich aus Sicht der Käufer wieder ein bisschen interessanter, dass man mehr Auswahl hat, dass man, sage ich mal, nicht nur das kaufen kann, was auf dem Markt ist, sondern dass man abwarten kann und was was was besser, was kommt.

00:11:56: diese Panik, die man dann teilweise in den letzten Jahren gespürt hat, auch im Investmentbereich.

00:12:02: Also das hat nicht nur die Wohnen mobile betroffen, sondern das waren auch teilweise ein bisschen so Panik im Investmentbereich, wo die Leute Geld in Steine umwandeln wollten.

00:12:11: Die ist bisschen raus.

00:12:12: Und das ist auch gut so.

00:12:14: So kann man, so ist der Markt vielleicht ein bisschen von den Stückzahlen her zurückgefallen, von den Umsätzen auch, von den Preisen.

00:12:23: In Teilenbereichen ebenso, aber nicht jetzt so umfänglich und so stark.

00:12:27: Trotzdem interessiert mich natürlich erst mal so ein bisschen, lass uns mal mit dem groben anfangen, was für eine Stimmung herrscht in München, wenn ich an Eigentümer, an Investoren, an Nachfrager denke, weil von außen betrachtet sieht es aus wie Insti ist, die viel Eigenkapital haben, kaufen eigentlich an Landmarks, alles was da ist, wenn es denn überhaupt auf dem Markt ist.

00:12:47: Trotzdem hat man auch, man kennt viele Privat, ich habe viele Freunde auch in der Gegend, die Echzen natürlich unter den schwierigen Wohnbedingungen, die man natürlich auch dort hat.

00:12:56: Ich bin letzte Woche mit dem Taxi zum Flughafen gefahren in München und habe eine Taxifahrerin gesprochen, die Rentnerin war, die quasi zwölf Stunden am Tag Taxi fährt, um sich überhaupt die Miete halbwegs in München leisten zu können.

00:13:07: Also wie ist die Stimmung gerade in München?

00:13:11: Also wenn die Frage nicht geht, die Stimmung ist ja unterschiedlich.

00:13:15: Natürlich diese... Mieter, die die Ächzen unter der hohen Mieten in München, da sage ich immer, die gab es vor über dreißig Jahren

00:13:26: auch schon.

00:13:27: Wenn Sie sich irgendwie den Archiv raus suchen aus der Tageszeitung und mal nachlesen, dann wären vor dreißig Jahren, gab es auch schon diese Überschriften, die ganz ähnlich sind wie heute.

00:13:38: Es ist grundsätzlich natürlich so, München ist eine teure Stadt, das war es schon immer und die Mieten... sind hoch, wenngleich wir aber auch eine entsprechende Lohnentwicklung haben, die sicherlich nicht jeder mitgemacht hat.

00:13:51: Also sicherlich im Niedriglohnbereich sind die Lohnentwicklungen nicht so extrem gewesen in den Jahren oder Jahrzehnten, die wir jetzt haben.

00:14:03: Aber wenn man sich das insgesamt anschaut, sind die Mieten jetzt nicht so gestiegen, dass man sagt, es ist vollkommen entkoppelt der Lohnentwicklung.

00:14:15: Das haben wir nicht gesehen.

00:14:17: Das ist natürlich ein Mangel an bezahlbaren, oder für alle Menschen bezahlbaren

00:14:25: Wohnraum

00:14:26: in München gibt.

00:14:28: Das liegt aber auch daran, dass wir einfach hier in München zu wenig gebaut haben auch.

00:14:32: Angeboten und Darfage bestimmen da gewisserweise im Neubau zumindest noch, wo die Regulierung noch nicht so stark ist, dem Preis.

00:14:41: Und man hat natürlich versäumt, über lange Jahrzehnte hier in München die Stadt zu entwickeln.

00:14:49: Man hat eigentlich nur Politik gemacht für die, sag ich, die schon da sind und nicht für die, die hinzuziehen wollen.

00:14:56: Und das recht sich.

00:14:58: Recht sich und das Umland wurde nicht einbezogen, beziehungsweise nur halbherzig.

00:15:02: Und warum soll das Umland... Wohnungen bauen für die Leute, die in München arbeiten.

00:15:10: Die Bürgermeister, die da vielleicht ansetzen, die werden nicht mehr gewählt oder wurden erst gar nicht gewählt.

00:15:19: Da kommt gleich Frau Orbach ins Spiel.

00:15:21: Die hat vielleicht eine Antwort.

00:15:22: Das Thema mit Umlandentwicklung oder Metropolregion, Entwicklung ist ja kein eigenes nur münchnerisches, aber es betrifft ja alle Ballungsräume in München, in Deutschland.

00:15:34: Und da fehlt es einfach an politischer Weitsicht.

00:15:38: Die Politik macht lieber Mieterpolitik anstatt Stadtentwicklungspolitik.

00:15:48: weil natürlich kurzfristige Lösungen gesucht werden für die Nöte der Menschen, das versteht man auch, aber langfristig muss man halt auch an die Enkel denken, nicht nur bei der Rente.

00:15:58: Herr Öker, Sie sind Investment Manager.

00:16:00: Wie ist so die Stimmung?

00:16:01: Sind die, ist das Kapital noch bulisch auf München gerade?

00:16:05: Ja und nein.

00:16:06: Genau, es hängt natürlich stark von der Asset-Klasse ab.

00:16:09: Ich sage mal, momentan ist natürlich mehr Wohnen im Fokus als beispielsweise Büro.

00:16:16: Momentan ist es aber eher, würde ich jetzt behaupten, verhaltener als die letzten Jahre.

00:16:22: Der große Rand ist nicht mehr so da.

00:16:25: Die Investoren gehen jetzt eher auf die Optimierung ihres Bestands, vielleicht Nachverdichtungen, Kepex-Maßnahmen.

00:16:34: Das sind alles Themen, die eher im Fokus stehen als der große Handel mit verschiedenen Objekten.

00:16:42: Auch denken Sie an Änderungen von bestehenden Konzepten nach, also beispielsweise Umkonvertierung von Büroobjekten, beispielsweise.

00:16:53: Das sind so die Themen, die wir im institutionellen Bereich sehen, die die hauptsächlich auch bei uns hier auf dem Tisch sind sozusagen.

00:17:03: Herr Öke, sind das Verzweiflungstaten, weil es keinen Neubau mehr gibt?

00:17:06: Oder ist es tatsächlich eine Thematik?

00:17:08: Sie müssen jetzt an die Bestände ran, weil wenn der Exit irgendwann kommt, sind die nicht mehr unverkäuflich.

00:17:13: Verzweiflungstaten würde ich jetzt nicht nennen.

00:17:15: Das ist tatsächlich einfach eine Optimierungsphase, die in den letzten zehn Jahren Ich würde sagen, mehr oder weniger schleifen lassen wurde, da der Markt oder der Rand auf die Projekte sehr, sehr stark war.

00:17:32: Egal, was für ein Projekt am Markt war, es wurde einfach gekauft.

00:17:37: Und das ist im Moment halt einfach nicht mehr der Fall.

00:17:39: Auch, sagen wir mal Homeoffice und so weiter sind gerade im Bürobereich eben auch nach wie vor Dämpfer, die eben hier auch eine Vermietbarkeit oder die Vermietbarkeit.

00:17:51: Bahnenflächen deutlich reduziert haben, wodurch auch das Angebot und Nachfrage in den Bereich zurückgegangen ist.

00:17:59: Da werden die Hausaufgaben jetzt gemacht, die über ein paar Jahre nicht gemacht wurden, teilweise und werden nachgeholt, um den Bestand besser zu machen.

00:18:13: Jetzt war ich neulich auf einer Tagung, da saßen ganz viele Banker und ganz viele Finanzmenschen, die sagten, ja, wir haben so Abschläge von dreißig Prozent, die wir so beobachten.

00:18:22: Wenn ich aber mit Leuten spreche, die sich mit Restrukturierung geschäftigen, sagen die, es wäre toll, wenn es nur dreißig wären.

00:18:27: Wir sehen auch sechzig bis siebzig Prozent, die wir da in dem Abwertungsfenster sehen.

00:18:33: Herr Öke, Sie nicken Sie, dürfen Sie dazu was sagen?

00:18:36: Können Sie dazu was sagen?

00:18:38: Wir sehen ja doch auch Angebot am Markt und da muss man natürlich immer sagen, es kommt drauf an.

00:18:46: Die größeren Abwertungen, die wir sehen bei Angeboten, ich würde es hier nicht auf unseren Bestand verifizieren, aber allgemeine Angebote, die wir eben auf dem Tisch bekommen, die wir sehen, sind tatsächlich die größeren Abschläge.

00:19:05: Bitt im Büro-Segment, ganz klar.

00:19:08: Und da kommt es dann ganz stark auf die Lage drauf an.

00:19:10: Ich sage mal, innerstädtische Lagen, direkt hier am Marienplatz beispielsweise, da sind die Abschläge.

00:19:18: weniger stark ausgeprägt, wie beispielsweise, ich sag mal, im Münchner Norden, wo sich ein BMW beispielsweise vielleicht auch oder ein Automobilzulieferer teilweise zurückzieht oder in eigene Gebäude, die in Vergangenheit gebaut wurden, da sieht man spend halt auch größere Abschläge auch als, wie gesagt, in den ganz zentralen Lagen.

00:19:40: Ich hätte jetzt eher vermutet, dass Sie mir sagen, am Marienplatz haben Sie gar keine Abschläge zu beobachten.

00:19:44: Eine ein bisschen journalistische Spekulation, die Sie jetzt da aufgemacht haben, Herr Elke.

00:19:49: Ja, also würde ich für dich tatsächlich, kann man was zu unterschreiben, ganz, ganz, ganz, ganz geringe Abschläge.

00:19:57: Frau Orbacher, lassen Sie uns mal in die Peripherie schauen, die ja immer wichtiger wird, hat man so das Gefühl, gerade wenn es um Wohnen geht, wie genau definieren Sie eigentlich Speckgürtel in München?

00:20:07: Ist Rosenheim zum Beispiel auch ein Speckgürtel eigentlich?

00:20:09: Das ist eine sehr gute Frage.

00:20:12: Und in vielen Investmentmemoranden sind gegen den Aspeckgürtel München bezeichnet, wo ich sagen würde, nein.

00:20:20: Ich finde alles, was mit der S-Bahn innerhalb von dreißig, vierzig Minuten von München auszureichen, ist für mich persönlich noch der Aspeckgürtel.

00:20:31: Wenn wir hier auf die Stimmung, um Ihre Frage nochmal zu Beginn aufzugreifen, der Herr Eigner hat es ja auch schon gesagt, das Thema Politik.

00:20:41: Und das bekomme ich jetzt einfach zunehmend mit eben auch im Speckgürtel in München, dass da die Politik einfach bei Weitem noch nicht das Mindset hat, dass man hier eben auch Wohnraum unter anderem eben für Münchner bereitstellen muss, die sich es halt einfach auch nicht mehr leisten können.

00:20:58: Das Mietniveau im Speckgürtel von München ist noch nicht, also wenn wir jetzt im Neubaubereich sprechen, ist bei Weitem jetzt noch nicht so hoch wie jetzt im Zentrum von München.

00:21:08: Und vielen bleibt einfach nichts mehr übrig, als dann ein bisschen weiter rauszuziehen, was ja total in Ordnung ist, was man ja auch in anderen Gegenden in Deutschland

00:21:16: und

00:21:17: in Großstädten in Deutschland auch sieht, diese Bewegungen.

00:21:20: Und da ist die Politik einfach noch sehr, sehr restriktiv.

00:21:23: Und das macht eine große, große Unsicherheit bei den Investoren.

00:21:30: Wir sprechen hier von längeren... Genehmigungszügeln.

00:21:34: Wir sprechen hier von einer schwierigen Baurechtschaffung.

00:21:37: Wir als Periskop sind prima in einer Baurechtschaffung tätig.

00:21:41: Wir begleiten Projekte wirklich von Beginn an bis zum Satzungsbeschluss.

00:21:47: Und da sehen wir hier schon eine sehr zum Teil schwierige Kommunikation, dass hier viel gegen mehr auch von den Bürgern tatsächlich vorhanden ist, wo man ja eigentlich denken kann, okay, Jeder schaut sich, also jeden Otto-Normal-Verbraucher schaut ab und an mal die Tagesschau an und informiert sich und ist sich dessen bewusst, dass einfach auch Wohnraum benötigt wird in Deutschland und gerade auch in Ballungszentren, aber das ist in vielen Köpfen noch nicht angekommen, sodass einfach das ganze Thema Bauchichtsschaffung erschwert wird.

00:22:21: politisch, aber auch in den Köpfen der der der Menschen noch nicht richtig angekommen ist.

00:22:27: Und dann kommen wir zu dem Thema Förderung.

00:22:29: Es wird von der Politik einfach immer noch das Thema Sozialquote steinhart oftmals durchgesetzt.

00:22:37: Wir sprechen hier und nicht im Münchner-Berauch direkt, sondern eben auch jetzt im Speckgürtel von eben bis zu vierzig Prozent zur Zahlquote.

00:22:47: Das macht in gewisser Weise auch Sinn, weil natürlich auch die Krankenschwässern und die Polizisten brauchen natürlich auch Wohnraum.

00:22:54: Und das können nicht nur sehr gut verdienende Leute dort dann auch Wohnraum dann auch finden, aber am Ende muss man eben halt dann auch eine sichere Förderlandschaft halt dann auch bieten, den Investoren.

00:23:08: aktuell oder in der Vergangenheit einfach nicht geschehen.

00:23:11: und auch jetzt das Paper, was vor zwei Wochen von der Regierung in Bayern veröffentlicht wurde, wenn man sich das genauer anschaut.

00:23:20: Ich habe mir das durchgelesen und dachte ich mir auch, naja gut, das Geld wurde für kommunalen Sozialbau wunderbar kommuniziert und festgeschrieben durch das Herbstpaket und durch das Winterpaket.

00:23:33: Aber was ist mit den ganzen privaten Investoren, die im Zuge der Baurechtsschaffung eine gewisse Sozialquote aufgedrückt bekommen haben.

00:23:42: Wie kommen die an ihr Fördergelder?

00:23:44: Und da muss ich sagen, da gibt es einfach keine Antwort.

00:23:48: Und das resultiert in einer gewissen Weise natürlich dann auch auf einer Unsicherheit, die eigentlich nicht notwendig ist.

00:23:55: Eigentlich ist die Lage schon herausfordernd genug, wenn man sich die letzten drei Jahre anschaut.

00:24:01: Und das drückt die Stimmung

00:24:05: weiterhin.

00:24:05: Trotzdem sind wir ja vom Speckgürtel ein bisschen zu Politikverwaltungs, ich will nicht sagen Bashing, aber zumindest Kritik üben gekommen.

00:24:17: Trotzdem nochmal die Frage, was macht für Sie denn den Speckgürtel auch so als Entwickler so attraktiv?

00:24:24: Vor allen Dingen Fürstenfeldbrück, ganz im Westen der Stadt ist das ja.

00:24:28: Was für uns das attraktiv gemacht hat, also wir haben hier die Flächen angekauft in der Zeit noch vor der Krise.

00:24:37: Wir haben dort Flächen gefunden, die sehr attraktiv waren und wir haben einfach auch das Potenzial entdeckt.

00:24:43: Und wir haben gesehen, okay, hier ziehen die Leute auch hin, hier geht die Entwicklung hin und haben am Ende einfach eine wunderbare freies Land entdeckt und haben dort eine Quartiersentwicklung dann auch realisiert.

00:24:58: Wir stehen kurz vor dem Satzungsbeschluss, der ist jetzt in zwei Wochen auch geplant und wir sehen jetzt gerade, also wir finden uns in einem Bieterverfahren, in einem strukturierten Prozess an der Stelle und dass die Flächen, gerade was die Endnutzer anbelangt, auf alle Fälle nachgefragt werden.

00:25:17: Es gibt uns natürlich Vertrauen, es gibt den Investoren, den Endinvestoren natürlich.

00:25:22: auch ein gutes Signal, aber nicht so trotz.

00:25:25: die politische Lage ist weiterhin schwierig.

00:25:28: Und gerade was das Thema Sozialquote anbelangt, ist einfach eine erhebliche Unsicherheit

00:25:32: da.

00:25:33: Herr Eignard, da hätte ich natürlich auch gerne Ihre Meinung zu, weil Sie sind natürlich auch ein Kenner des Münchner Marktes.

00:25:37: Jetzt hat man immer das Gefühl, das ist so züglich.

00:25:39: Zuzug, Wegzug, so das ist so.

00:25:42: In München hat man eher das Gefühl, das ist ein stetiger Wegzug aus der Stadt und es ziehen nur noch die Reichen in die Stadt, die sich das wirklich gut leisten können.

00:25:50: Welche Bedeutung hat für Sie das Umland?

00:25:54: Das Umland in München ist attraktiv, landschaftlich wie auch wirtschaftlich.

00:25:59: Wir haben

00:26:01: schöne Umlandgemeinden, die mit einer guten Infrastruktur aufweisen.

00:26:10: Öffentliche Verkehrsanbindungen, teilweise S-Bahn-Verbindungen sind da gut.

00:26:16: Man kann jetzt da viele über den öffentlichen Verkehr immer schumpfen und das, der nicht immer pünktlich ist, aber er funktioniert.

00:26:26: Die Bahnen bis auf Ausnahmen, sage ich mal, sind auch nicht jetzt überfüllt.

00:26:33: Der öffentliche Verkehr in München funktioniert.

00:26:37: Ich

00:26:37: glaube, dass das Umland natürlich, weil München ein Stadtgebiet hat, das einfach genau wie Frankfurt zum Beispiel auch relativ eng ist, kann München nur eigentlich im großen Stil, also ins Umland wachsen.

00:26:52: Das ist also diese ganzen Entwicklungsmaßnahmen, die man jetzt am Stadtrand macht, die stoßen ja auf extremen Widerstand aus.

00:27:03: von den teilweise auch von den Grundstückseigentümern, die dort die Flächen haben, also ehemalige landwirtschaftliche Flächen.

00:27:11: Das hat auch Gründe, weil diese Leute das Geld vielleicht nicht brauchen oder auch nicht diese Entwicklungen wollen, weil sie dann sozusagen Probleme haben, wenn sie diese nächste Generation übertragen.

00:27:22: Also es könnte man alles lösen, diese Themen, aber der politische Wille, diese Themen zu lösen und da pragmatische Lösungen zu finden, der ist leider nicht da, aber das ist natürlich verständlich, dass derjenige, der im Boot ist, seinen Besitzstand wahren will.

00:27:43: Das ist eine natürliche menschliche Reaktion.

00:27:45: Das ist etwas, was einfach klar ist, wenn ich wo bin, will ich, dass nichts verändert.

00:27:52: Weil ich bin da hingezogen, weil es da so ist, wie es jetzt ist.

00:27:55: Und natürlich will ich nicht, dass da von meiner Haustür dann ein Neubau entsteht, dass da vielleicht Leute hinziehen, dass da mehr Verkehr ist und so weiter.

00:28:02: Und diese Mentalität gilt nicht für das Umland, sondern für das Stadtgebiet.

00:28:06: Im Endeffekt wollen auch die Menschen, die in der Stadt wohnen, eigentlich, dass alles so bleibt wie es ist.

00:28:11: Ihre Miete soll sich nicht erhöhen.

00:28:13: Es soll keine Nachverdichtung stattfinden.

00:28:15: Diese ganzen Themen, die sind auch nachvollziehbar, aber die Politik muss da einfach mit einer größeren und

00:28:21: dann mit einem

00:28:22: längerfristigen Perspektive draufgehen und sagen, okay, das mag jetzt für dich interessant sein, aber deine Enkel, genauso wie es, wie es jetzt sage ich mal, die Rentendebatte ist, im Endeffekt, alles ist unangenehm, was man da diskutiert, für diejenigen, die jetzt da sind.

00:28:40: Aber langfristig gesehen wird man, muss man Lösungen schaffen für die Zukunft.

00:28:44: Die mögen dem Einzelnen natürlich, wer da bereits ist, nicht gefallen.

00:28:47: Für Einzel gibt es da Eigentumswohnungsanlagen oder Wunderanlagen, die entstehen oder größere Projekte.

00:28:56: Aber die große Masse ist nun bislang im Umland nicht entstanden.

00:29:03: Es gibt einzelne Entwicklungsmaßnahmen, aber die dauern auch extrem lang, genauso wie sie in München extrem lang dauern, weil der Widerstand in politischer Widerstand oder der Bürgerwiderstand relativ sehr groß ist.

00:29:17: Und auch der politische Wille nicht so wirklich da ist.

00:29:23: Das ist leider über die letzten Jahrzehnte so gewesen.

00:29:27: Und das war auch in den Zeiten, wo wir eigentlich

00:29:30: geringere

00:29:30: Baukosten, geringere Zinsen hatten oder gar keine Zinsen, leider auch so.

00:29:35: Da hat man viel versäumt, da hätte man viel machen können in München oder in München entwickeln können.

00:29:40: Und das ist leider etwas, was natürlich jetzt auf die Füße fällt, dass wir zu wenig Wohnraum haben.

00:29:46: Jetzt sind die Baukosten hoch, jetzt sind die Zinsen hoch und von Baulandentwicklungen sind wir auch noch im großen Stil zumindest weit entfernt.

00:29:55: Also es wird momentan sehr viel über Nachverdichtung gesprochen, auch in München über Aufstockung und diese Themen, die ja eigentlich oder über Hochhäuser aktuelle Debatte, aber das löst natürlich nicht dieses einiglatente Problem, sowohl in München wie auch im Umland.

00:30:13: Frau Orbacher, möchten Sie dem entgegnen?

00:30:16: Ja, also können Sie mit Konzepten, mit anderen individuellen Konzepten, was Wohnungsgrößen, Quartierskonzepte angeht, dem irgendwie entgegenwirken?

00:30:27: Also das, was der Herr Eignor sagt, den muss ich schon zustimmen an der Stelle.

00:30:32: Wir haben jetzt ja den Fürsten Februar.

00:30:38: Konzepte dahingehend.

00:30:40: Wir schaffen Wohnraum für Familien, überwiegend Familien oder für Paare.

00:30:47: Unsere Zielgruppe sind keine Einpersonenhaushalte, denn wir gehen davon aus, dass der klassische Einpersonenhaushalt, der Single, nicht unbedingt jetzt ins Umland.

00:30:57: natürlich zwangsgedrungen, wenn er sich es nicht anders leisten kann, dann schon, aber der schon bevorzugt eben dann auch im Zentrum wohnt.

00:31:04: Unsere Zielgruppe ist klar, es sind Familien an der Stelle, da stellt sich aber natürlich für uns auch immer wieder die Frage, ist es leistbar?

00:31:15: Ja, ist es leistbar.

00:31:17: Das spielt aber auch dann wieder das positive Reihen, wie Sie ja auch Herr Eberhard am Anfang gesagt haben, einfach die große Kaufkraft und der wirtschaftliche starke Rahmen, der einfach in München und auch im Umland herrscht, dass hier auch noch eine andere finanzielle Flexibilität auch bei vielen da ist.

00:31:37: Und aber auch, und das sehen wir auch jetzt gerade im bundesweiten Vergleich, Der Wunsch, Wohnraum tatsächlich im Eigentum zu haben, ist deutlich größer in Bayern als jetzt in anderen Teilen von Deutschland.

00:31:52: Ich glaube, das ist eine... kulturelle Thematik, eine gewisse konservative Denkweise ist jetzt gar nicht negativ konnotiert, sondern einfach man möchte sich hier im Wohnraum schaffen für sich, für seine Kinder und Unterumständen auch für die Enkel.

00:32:08: und da wird dann auch einfach mehr Risiko dann auch eingegangen, wenn vielleicht die Familie XY in anderen Teilen Deutschlands sagt okay nein ich möchte hier klassisch Mieter sein, ich möchte mich jetzt hier nicht so sehr langfristig an Immobilien binden.

00:32:24: Das sehen wir definitiv, das spielt hier jetzt für unser Projekt uns auch in die Karten an der Stelle, was mit gewiss Sicherheit dann auch bietet.

00:32:33: Aber klar, die Preise sind weiterhin hoch, aber das ist jetzt kein nichts, was uns jetzt an dieser Stelle überrascht.

00:32:40: Normales

00:32:41: Marktgeschehen

00:32:42: an der Strecke.

00:32:43: Würde ich auch sagen, es gibt keinen Grundrecht auf fünf Euro den Quadratmeter Wohnamt, Wodzimmerplatz oder Marienplatz.

00:32:49: Also das ist, muss man auch immer wieder sagen, auch wenn es da Leute gibt, die sich das gerne wünschen.

00:32:53: Herr Ölke, jetzt investieren Sie ja nicht nur in Wohnungen, Sie machen auch Park, Sie machen auch von Parkhäusern über Gewerbe, machen ja gefühlt alles so ein bisschen.

00:33:02: Nehmen Sie uns mal mit in die Investmentlandschaft, wenn Sie an München und die Großraum denken.

00:33:07: Was geht besonders gut?

00:33:08: Gehen auch Parkhäuser?

00:33:09: Sind die Investoren bulisch auf Wohnen?

00:33:11: Und wo liegen eigentlich genau deren Renditeanforderungen?

00:33:15: Stimmt, wir bieten eine große Bandbreite an Essetklassen an.

00:33:22: Nicht nur in München, natürlich auch europaweit.

00:33:25: Allerdings muss man natürlich sagen, dass gerade auch hier im Münchner Umfeld derzeit wohnen die beliebteste assetklasse ist.

00:33:35: wenn man ein bisschen weiter darüber hinaus schaut dann kommt sicher auch logistik an an an zweiter stelle was das sehr sehr starker nachfrage erfährt allerdings natürlich nicht im stadtgebiet sozusagen.

00:33:50: und ja von den von den faktoren würde ich mal auf das wohnsegment bei drei und zwanzig bis fünf und zwanzigfach einschätzen im Büro, vergleichse mir deutlich niedriger.

00:34:05: Ich würde es auf auf siebzehn bis neunzehnfach tankieren.

00:34:10: Und ja, Einzelhandel ist sicherlich auch nochmal ein Thema, was eventuell noch ein kleines bisschen darunter liegen würde.

00:34:17: Aus meiner Sicht, das sind so die, die, die Renditeanforderungen, die sich auch unsere Investoren derzeit vorstellen.

00:34:26: Wie gesagt, momentan der Fokus Investoren getrieben stark auf Wohnen, auch entsprechend natürlich im Umland, da ja auch die Fläche hier in München für Neubau gar nicht mehr so groß wäre.

00:34:40: Frau Orbach, Sie haben Investor gefunden.

00:34:43: Also noch mal bezogen auf das, was der Herr Ölke gesagt hat, das finde ich ganz spannend.

00:34:48: Nichtsdestotrotz erfahre ich oder erfahren wir das Investoren.

00:34:54: Klar, also München ist super attraktiv weiterhin.

00:34:57: Aber wenn es dann um den Speckgölkel geht, alles, was außerhalb des S-Bahnringes liegt, heißt dann, nee.

00:35:05: ist für uns nicht mehr München und es erfordert erheblichen, also es erfordert zumindest eine gewisse Kommunikation zu vermitteln, dass auch das Umfeld von München, der Speckgürtel von München ebenfalls so attraktiv und auch so sicher ist, hinsichtlich der Faktoren wie jetzt das Zentrum von München.

00:35:26: Und das hat mich am Anfang schon ein bisschen überrascht, muss ich sagen, diese Zurückhaltung oder zumindest mal dieses eine gewisse Sensibilisierung, gerade bei institutionellen Investoren, wo es dann nicht einfach mal so durchgeht in der due diligence oder im IC, sondern wo dann noch deutlich mehr Rückfragen kommen, mehr Marktresearcher noch durchgeführt wird, das habe mich persönlich einfach überrascht.

00:35:52: Herr Öger, nochmal die Nachfrage.

00:35:54: Gibt es denn auch so internationale Trends, die Sie beobachten?

00:35:56: Also ich habe jetzt diese Woche mit jemandem geschworen, der macht Live Science, dann habe ich letzte Woche mit jemandem geschworen, die machen Datacenter, die sehen einen riesigen Bedarf und das wird riesig groß gesehen, das Potenzial, das dafür da ist.

00:36:07: Haben Sie das auch schon auf der Watchlist und ist das ein Thema für München?

00:36:11: Datacenter ist natürlich ein Thema, das immer wieder mal hochkommt.

00:36:16: Für uns als Karteller ist es kein Segment, in dem wir uns ausbreiten möchten.

00:36:22: Tatsächlich ist es eine Nische, die wir so nicht bedienen können.

00:36:28: Wir haben dazu zu wenig Know-how im Unternehmen und würden da erstmal die Finger davon lassen.

00:36:34: Auch ist es dann doch relativ... Kleinteilig insgesamt an der Volumen, wobei die einzelnen Tickets natürlich dann sehr groß sind und das sind Themen, die wir nicht bedienen werden.

00:36:53: Eigner, sehen Sie da eine strukturelle Veränderung in den nächsten Jahren in München?

00:36:57: Das ist sicherlich eine interessante Klasse, diese Rechenzentren.

00:37:04: Kein Münchner Thema aus meiner Sicht heraus.

00:37:06: Okay.

00:37:07: Mag sein, dass es da irgendwo in München was gemacht wird und dass es man hier auch welche braucht.

00:37:11: Natürlich klar wegen, wenn jetzt so viele Techfirmen hierher kommen, aber es ist nicht, da ist die Welt dann doch global.

00:37:17: Ja, vielleicht noch mal zurück zu den Faktoren.

00:37:21: Also wir können ja natürlich nur reden oder wo belastbare Zahlen vorliegen im Bereich Residential Investment.

00:37:27: Es ist natürlich im Bereich der Wohnung und Geschäftshäuser bis zu dreißig Prozent Gewerbeanteil.

00:37:34: Und da stellen wir jetzt fest, dass die Faktoren über dreißig liegen, also ziemlich belastbar.

00:37:42: Da haben wir auch eine gewisse Anzahl an Auswertungen erfahren können im Gutachterausschuss, in dem ich ein Mitglied bin.

00:37:52: Also das betrifft das Bestandsgebäude aus verschiedensten Baujahrsklassen, die sind natürlich dann teilweise auch... Sehr unterschiedliche Entwicklungspotenziale sowohl im Hinblick auf die Miete in diesen Gebäuden natürlich, die dann teilweise steigerungsfähig ist und auf einem sehr niedrigen Niveau, aber auch Ausbau oder ESG, sag ich mal, Konformität, das ist natürlich so zu Themen, die da bei diesen Gebäuden ziemlich eine Rolle spielen.

00:38:24: Ansonsten im Wohneninvestment, da ist es schwierig, glaube ich, selbst für die überregional agierenden institutionellen Investoren hier in München ein Produkt zu finden.

00:38:36: Das ist, glaube ich, grundsätzlich sehr schwer.

00:38:40: Da gibt es andere Standorte in Deutschland, wo man da besser investieren kann oder wo auch die institutionellen, sage ich mal, lieber investieren.

00:38:50: Berlin ist da sicherlich ein Standort, wo man sagt, gut, gibt es sowieso sehr viele überregende oder internationale Investoren, die schauen bei Deutschland nur auf die Hauptstadt oder haben das zumindest die letzten zehn Jahre gemacht.

00:39:06: Also, wenn man so schaut, wo geht das internationale Geld in Deutschland hin, dann geht es sicherlich im Wohnen im Wesentlichen nach Berlin.

00:39:14: Gibt es eine konkrete Erwartung, Frau Auerbacher, wenn Sie so an auch konkrete Projekte denken, wie die Paketbostalle zum Beispiel?

00:39:22: Sie selbst entwickeln ja auch was.

00:39:23: Gibt es da einen konkreten Impact, den Sie da erwarten für den Münchner Markt?

00:39:26: Ich finde, man beobachtet immer, ich finde es immer spannend, wenn man sich an den Victoria-Lead-Markt setzt in München und man sitzt sich in eine Bierbank, zumindest war das früher der Fall, als es noch ein bisschen offener war und noch nicht so ganz so closed shop, dann konnte man mit der ganzen Welt ins Gespräch kommen.

00:39:37: So ein bisschen hatte man das Gefühl.

00:39:39: Das fand ich immer toll an München.

00:39:41: Also man merkte immer da ist Geld, wo auch internationale Flughäfen sind.

00:39:44: Das beobachtet man in Frankfurt ja auch sehr, sehr gut, wo sehr viel südkoreanisches Geld ja auch unterwegs ist.

00:39:50: Wie ist das bei Infowahrwache?

00:39:52: Das kann ich bestätigen an der Stelle.

00:39:55: Also das München oder das Umland von München, jetzt der große... Anreiz hat für internationales Geld, das sehe ich an dieser Stelle nicht.

00:40:05: Da sind tatsächlich andere Städte, also wie beispielsweise Berlin in Deutschland, deutlich attraktiver.

00:40:12: Und gerade, und das ist auch spannend, einfach zu sehen, also wir haben neben jetzt dem Projekt in Fürsten-Verbrug auch noch eine andere Projektentwicklung in München gerade am Laufen.

00:40:25: Und in Fürsten-Verbrug ist es wirklich auch so gewesen, dass eigentlich lokale Projektentwickler, kleinere Player hier aufgeschlagen haben und ihr Interesse bekundet haben.

00:40:36: Wir haben hier eigentlich so gut wie gar kein internationales Kapital oder internationales Unternehmen hier auch proaktiv angesprochen, weil wir von vornherein auch uns bewusst war, dass es nicht funktioniert.

00:40:52: Erstens mal, weil es auch nicht direkt München ist, sondern weil es eben der Speckgüttel von München ist.

00:40:58: dort die Argumentationslinie auch in den Unternehmen selbst dann auch einfach zu groß und die Hürden dann einfach zu groß wären.

00:41:06: Nichtsdestotrotz ist München einfach,

00:41:09: wenn man an

00:41:11: gewisse Investitionsrisiken denkt oder auch an Risiken jetzt, wenn man von großen Portfoliotransaktionen geht, trotzdem immer noch ein sehr attraktiver Standort in Deutschland und einfach nissensicher.

00:41:24: trotzdem immer noch eine sichere Möglichkeit jedes Geld auch anzulegen.

00:41:28: Herr Öker, jetzt sind Sie eigentlich ein internationaler Investor, wenn man mal so von Ihrem Mutterhaus kommt, denn das ist ja ein schwedisches Unternehmen, wo Sie angestellt sind.

00:41:37: Zumindest im Ursprung mal.

00:41:38: Natürlich gibt es jetzt auch deutsche Abzweigungen davon.

00:41:41: Aber haben Sie dann einen anderen Blick auf die Internationalität, Mönchens?

00:41:45: Nee, also ich würde mich da tatsächlich nicht mehr... bei den Vorrädern der Frau Orbach und dem Herrn Eignard anschließen.

00:41:51: Das internationale Kapital fließt tatsächlich eher Richtung Berlin, was in der Wohnungsbau angeht.

00:41:59: Da sind wir hier in München tatsächlich eher weniger genau.

00:42:04: Jetzt muss ich noch einen kurzen Hartfektabfrage machen bei allen dreien.

00:42:09: Mich würde nämlich interessieren zum einen, Wo liegen aktuell die größten Angebote zur Nachfrageverschiebung?

00:42:15: Wo welche Käufergruppen sind eigentlich gerade am aktivsten?

00:42:18: Und welche Rolle spielt dabei eigentlich so energetischer Zustand und Baujahr, wenn ich vor allen Dingen an die Preissynamik denke, Frau Auerbacher?

00:42:26: Also hinsichtlich dem energetischen Zustand, wenn wir jetzt von Neubau sprechen, ist das meines Erachtens.

00:42:32: Das A und O wird auf einem auch vor doktriniert hinsichtlich der Gemeinde bzw.

00:42:40: den Städten, mit denen man zusammenarbeitet.

00:42:42: Da gibt es auch wenig Spielraum.

00:42:47: hier zu verhandeln oder sich in gewisse Themen noch weiterzuentwickeln, sondern einfach Energieeffizienz ist das A und O. Find ich persönlich an der Stelle auch, wenn man tatsächlich schon neuen Wohnraum schafft, sollte diese auch Energieeffizienz sein, denn es gibt einfach auch hinsichtlich der Bestände, die wir in Deutschland oder eben auch in München haben, immer noch sehr, sehr viele, die nicht Energieeffizienz sind.

00:43:12: Von daher finde ich es total in Ordnung, wenn es hier auch in gewisser Weise von der Politik, dann auch vor Dokt trainiert wird, hinsichtlich der Umsetzung.

00:43:22: Von daher, das finde ich eigentlich eine gute Sache.

00:43:27: Welche Käufergruppen sehen Sie gerade am aktivsten?

00:43:31: Also hinsichtlich jetzt der Endnutzer sehen wir weiterhin.

00:43:36: tatsächlich doch die lokalen Projektentwickler, die lokalen Player, am aktivsten, da die sich einfach noch besser in diesen lokalen Märkten auskennen, wie jetzt beispielsweise der institutionelle Investor XY, der seinen Hauptsitz in Frankfurt hat und der in ganz Deutschland agiert.

00:44:00: haben wir erfahren definitiv, dass hier auf alle Fälle der der Fokus auf die lokalen Projektentwickler stattfindet und dass die hier auch sehr sehr positiv auch reagieren gehen.

00:44:12: Also die suchen auch Produkte, die suchen auch Investitionsmöglichkeiten und was auch ein schönes Signal ist natürlich auch Hinblick das, was ich auch vorher schon gesagt habe, das Thema sozialer Wohnungsbau, der Rückhalt, der Politik spielt natürlich da auch ein ganz, ganz großer Faktor damit hinein, wie aktiv dann auch diese Käufergruppen dann auch werden können und auch wollen, weil oftmals wird ihnen natürlich dann auch ein Regel davor gestoßen, wenn es dann um die Realisierung von Sozialwohnungen angeht, wenn allerdings keine EUF-Fördermittel da sind, wird natürlich die Realisierung von EUF-Wöhnungsbau sehr, sehr schwierig.

00:44:50: Deswegen kann ich dahingehend wirklich sagen abschließend, wir sind hier primär lokale Projektentwickler am Markt, gerade im Speckgürtel, aber das Thema Politik und gerade das Thema Fördermittel ist einfach wirklich noch ein großes großes Hemmnis, dass es hier steil bergauf geht.

00:45:12: Aber freuen Sie sich auf den Gebäudetyp E?

00:45:18: Ich freue mich über was anderes.

00:45:20: Ja, freue ich mich über ein Gebäude-Typ E.

00:45:24: Herr Ölke, wie ist das bei Ihnen?

00:45:25: Welche Investorengruppen, welche Käufergruppen sehen Sie?

00:45:28: Also vor zwei Jahren hieß es ja, die Private Equity Investoren sind da.

00:45:31: Die Opportunisten sind jetzt auf der Harz.

00:45:33: Wie ist das derzeit in München zu beobachten?

00:45:36: Ich würde so sagen, dass die ersten, die jetzt wieder mehr am Markt sind, sind eher Family Office oder Family Office nahe Institutionen, die ... eben auf der Käuferseite agieren, wenn gleich auch opportunistische oder velio-ed-getriebene Investoren gerade auch hier im Bürosegment stärker auftreten und hier nach Opportunitäten suchen.

00:46:01: Es gibt ja auch entsprechende Chancen wieder, eben gute Objekte zu günstigeren Einständen zu schießen sozusagen.

00:46:11: und das ist das, was wir sehen.

00:46:15: ESG Thema ist natürlich nach wie vor für im institutionellen Bereich auch sehr, sehr, sehr stark nachgefragt und auch mit Preisabschlägen ist natürlich dazu rechnen, wenn man eben entsprechende Gebäude verkaufen möchte, die nicht einen gewissen Standard in dem Bereich entsprechen.

00:46:38: Jetzt gab's diese Trüffelschweinchen ja schon früher, die nach den schönen Value-Add-Ding'en gesucht haben, die möglichst günstig waren.

00:46:44: im Einkauf liegt der Gewinn.

00:46:46: Ich streiche einmal neu durch, ein Feudel einmal feucht durch und streiche einmal die ganze Wude.

00:46:53: Und schon kann ich wieder den nächsten Meter finden.

00:46:55: Das Spielchen ist ja so einfach nicht mehr hellge, oder?

00:46:58: Nein, nein, nein.

00:46:59: Also die Investoren, die sich für die Objekte interessieren, die schauen natürlich durchaus genauer hin, wie in den letzten zehn Jahren.

00:47:07: Und von daher funktioniert dieses Show-Entscheinspielchen, so will ich es jetzt mal nennen, nicht mehr ganz so gut, wenn gleich vielleicht in gewisser Weise tatsächlich noch klappen könnte.

00:47:21: Aber der Zyklus ist definitiv vorbei.

00:47:25: Herr

00:47:26: Eigner, Käufergruppen, wer klopft gerade bei Ihnen mit welchem vollen Geldbeutel an?

00:47:32: Ich höre jetzt schon die berüchtigten humanösen Family Offices.

00:47:39: Ich sage immer, die alten Familien hier in München, die Bestandshalter sind, die bekannt sind seit Jahrzehnten.

00:47:50: Die haben sich auch teilweise vom Markt in der Hochphase zurückgezogen und haben gesagt, wir kaufen jetzt nichts, weil wir haben genug Bestand und zu den Faktoren kaufen wir nicht.

00:48:00: Und die kommen jetzt wieder und sagen, okay, gut, wir schauen uns was wieder an.

00:48:05: Es gibt aber auch andere Bestandshalter, die sagen, wir stoßen jetzt mal was ab, weil, was weiß ich, Generationenwechsel.

00:48:14: Auch Erbengemeinschaften oder Eigentümergemeinschaften, die seit Jahrzehnten bestehen, die sagen, diese ganze ESG Sanierung, die soll bitte jemand anders machen.

00:48:24: Wir haben jetzt die letzten Jahre gut Geld aus dem Objekt gezogen, aber nichts investiert.

00:48:32: auch wenn der Faktor jetzt vielleicht Faktor zehn gefallen ist oder was, ja also jetzt mal übertrieben und dann verkaufen wir halt jetzt zur Faktor dreizig oder was oder je nachdem wie das Objekt ist.

00:48:47: also das sehen wir schon es gibt mehr Angebot am Markt, also das zieht sicherlich auch wieder den einen oder anderen Investor an, der sagt, okay, jetzt ist wenigstens mal eine Auswahl da und ich kann wieder über Preise verhandeln.

00:49:06: Und natürlich die Zielgruppe der privaten Käufe, also jetzt habe ich jetzt über die Rentitorebjekte gesprochen.

00:49:14: gerade und jetzt, wenn ich sage, die privaten Eigennutzer, die sind natürlich schon auch am Markt unterwegs.

00:49:22: Klar, die haben sich jetzt an das Zinsniveau gewöhnt, dass wir Zinsen bezahlt werden müssen, haben teilweise Eigenkapital angesammelt und sagen, okay, gut, dann die Mieten steigen trotzdem ohnehin.

00:49:39: Vor drei, vier Jahren haben die noch gesagt, jetzt sind die Zinsen so hoch, jetzt mieten wir lieber.

00:49:43: Jetzt ist der Mietmarkt natürlich noch mehr unter Druck geraten, weil diese Leute, die gut verdienen und vielleicht auch mit Eigenkapital da sind, die sind auf den Mietmarkt gegangen und nicht auf dem Kaufmarkt haben sich zurückgezogen.

00:49:56: Und jetzt kommen sie wieder auf den Kaufmarkt zurück, weil sie merken, die Mieten sind doch so günstig mieten können sie dann auch wieder nicht.

00:50:04: Und dann müssten sie Kompromisse eingehen, weil auch das Angebot an Mietwohnungen natürlich nicht mehr so groß ist, wie es vielleicht mal war.

00:50:14: Also, wir bemerken da schon, dass wieder auch die Nachfrage anzieht, wenngleich die Abschlüsse natürlich jetzt nicht so stark steigen, wie sie mal jetzt vielleicht in den Hochphasen waren.

00:50:30: Aber wir merken, dass die dass die Nachfrage da ist.

00:50:35: Die Abschluss- willigkeit ist noch ein bisschen verhalten, aber auch da merkt man langsam wieder.

00:50:44: Der Tiefpunkt ist durchschritten.

00:50:48: Die haben da eigentlich schon durchschritten, also von den Transaktionszahlen her.

00:50:54: Und jetzt hat sich jetzt schon besser entwickelt.

00:50:59: und auch wenn gleich so die starken Steigerungen jetzt in den Fünfundzwanzig auch nicht zu sehen

00:51:06: sind.

00:51:07: Frau Oberhaar.

00:51:09: Dazu noch einen Zusatz zu dem, was Sie gesagt haben, Herr Eigner, das kann ich bedingt eigentlich nur unterstreichen, denn gerade was, also wir können jetzt, also beziehungsweise wir haben jetzt noch nicht gesehen, dass jetzt hier der Größe rückt.

00:51:28: die Größe Erholung bei den Käufergruppen im Vergleich dann zu mieten, tatsächlich ist, dadurch dass einfach das ganze aktuelle gesellschaftliche Umfeld und auch die Unsicherheiten, gerade in Deutschland die wirtschaftlichen Unsicherheiten, dann doch noch ein wichtiger Faktor tatsächlich spielen, für Entinvestoren, für Familien zu sagen, ich bin die mir jetzt Binde mir jetzt Eigentum an Spine an der Stelle.

00:51:59: Und da haben wir schon immer mehr, kriegen wir mit, dass dann trotzdem viele in den sauren Apfelbeißen und sagen, ja gut, dann muss ich tatsächlich halt einfach viel Miete bezahlen.

00:52:10: Aber zumindest mir das Risiko für ein Eigenheim ist mir aktuell einfach immer noch zu hoch, weil ich nicht weiß, ob ich meinen Job die nächsten zwei, drei Jahre noch habe.

00:52:19: Und also das ist ein wichtiger Faktor, glaube ich, den mir aktuell in Deutschland nicht nur in... glaube ich in Gesamtdeutschland auch sehen, auch in München, obwohl es hier sicherlich auch nochmal sicherer ist und die Wirtschaft noch stärker ist, aber das ist ein Thema, was wir, denke ich, auch weiterhin auch noch sehen werden.

00:52:38: Diese wirtschaftliche Unsicherheit gerade, dass die einfach immer noch auf den Käufer oder auf den Mietmarkt dann Einfluss hat.

00:52:50: Halbner, möchten Sie dazu was sagen?

00:52:53: Ja, also... Mit Sicherheit gibt es die Zielgruppe.

00:52:57: Ich spreche jetzt nur von den, sondern wir bedienen ja sehr viel Eigennutzer hier in München und also wir können, ich kann nur von uns jetzt ausgehen.

00:53:06: Unsertlich mal beobachten wir eine ansteigende Nachfrage.

00:53:13: Also es heißt aber nicht, dass die Abschlüsse im gleichen Maße steigen.

00:53:19: Das habe ich ja schon gesagt.

00:53:23: Aber wir haben, und das muss man schon auch bei allem, wir haben natürlich Rückgängige in den Stückzahlen.

00:53:30: Also für mich sind die Traditionszahlen immer ein wichtiger Indikator.

00:53:34: Und wenn man sich da die Eigentumswohnungen anschaut, die für den Stückzahlen her.

00:53:40: haben wir den Tiefpunkt des Marktes hinter uns gelassen und befinden uns jetzt wieder in einer Aufsteigenden.

00:53:48: Klar, natürlich München ist eine reiche Stadt und es gibt Menschen, wir haben seventy-fünf Prozent Mieterquote, also wir sprechen jetzt hier ohnehin nur um einen Markt, der, wenn man es an der Mieterquote mal festmacht, zu sagen, ja noch ist hier, also Eigentumswohnungen.

00:54:08: Die oder Eigentum, ob Wohnungen oder Haus.

00:54:12: Den tiefsten Punkt des Marktes, den haben wir in den Jahren und Jahren hinter uns gelassen.

00:54:17: Und ich bin eigentlich positiv, dass sich, sage ich mal, diese Nachfrage jetzt zwar nicht so schnell wieder auf alte Höhen, aber sie wird sich wieder entwickeln.

00:54:27: Also sei mal, davon gehe ich jetzt mal aus.

00:54:30: Und das zeigen jetzt auch die Zahlen, die wir so sehen.

00:54:34: Es geht langsam wieder nach oben.

00:54:37: Das Umland, wenn, sage ich mal, bei Ihrem Projekt Füstenfeld, ich kenne das jetzt gar nicht, muss ich mir nochmal anschauen.

00:54:44: Das Umland ist natürlich ein besonderer Markt.

00:54:48: Aber ich kenne auch Bauträger, die im Umland sehr erfolgreich gerade abverkaufen.

00:54:52: Also das ist jetzt nicht so, dass man sagt, da muss man immer sehr genau die Mikrolage sich ansehen.

00:55:01: und klar, die sind dann aber auch, wenn man sich das genau anschaut, haben wir diese Projekte dann auch auf den Markt gebracht, schon preiskorrigiert.

00:55:11: Also das ist jetzt keine Projekte, die jetzt irgendwo vor fünf Jahren kalkuliert worden sind in der Hochphase, sondern das sind dann schon Projekte, die auch realistisch mit realistischen Preiseinsätzen, mit auch ein bisschen angepassten Gründrissen oder Konzeptionen auf den Markt gehen und die sich dem Markt auch angepasst haben.

00:55:34: Also klar, weil die Fantasie der Bauträger oder Projektentwickler, die im Umland Sachen gemacht haben, die waren nie so groß wie die von denen, die hier in München agiert haben.

00:55:48: Die hier in München haben immer an neue Höhen geglaubt.

00:55:52: Im Umland war man da schon realistischer, schon zur früheren Zeit.

00:55:56: Zwei Fragen habe ich noch, wo ich eine Antwort von jedem von Ihnen natürlich möchte.

00:55:59: Wo steht München für Sie in fünf bis zehn Jahren, abgesehen davon, dass wir endlich wieder einen Bahnhof haben, der funktioniert und dass München vielleicht die olympischen Spiele bekommt.

00:56:07: Wer weiß, wer freut sich darüber und die Eisbach-Welle ist wieder da.

00:56:10: Das sind so die drei Themen, wahrscheinlich die München am meisten bewegt derzeit, wenn man die Newspaper aufschleigt.

00:56:16: Aber was glauben Sie, wo steht der München im mobile Markt in fünf bis zehn Jahren, Frau Auerbacher?

00:56:21: Also ich glaube, hinsichtlich der Preise wird weiterhin nach oben gehen, einfach weil München erstmal, also rein emotional gesprochene, wundermunderschöne Stadt ist, mit einem tollen Nahherholungsfaktor im Umland.

00:56:36: Und München ist jetzt, wenn ich mir beispielsweise auch Berlin anschaue, einfach... finde ich die attraktivsten Städte in Deutschland und die Reise wird weiter nach oben gehen.

00:56:52: Wenn man jetzt, also gerade auch das, was Sie auch angesprochen haben, gerade das Thema Olympia auch, das wird einfach eine große Brand auch erzeugen und auch eine große Wirkung dann auch in den Markt auch dann geben, was sich auch noch weiter und weiter sukzessive dann die Jahre danach dann auch noch entwickelt wird.

00:57:10: Ich weiß tatsächlich noch nicht, ob es sich so von den Preisen her entwickelt, wenn ich mir jetzt das europäische, die europäischen Hauptstädte anschaue, wie beispielsweise Paris, wo wir hier extra hohe Immobilienpreise auch haben, sowohl im Mietmarkt als auch im Käufermarkt.

00:57:27: Da weiß ich nicht, ob wir schon in fünf Jahren dorthin gehen.

00:57:31: Aber ich habe mir immer auch gedacht, auch wie ich noch in München gelebt habe, so wenn ich jetzt in Paris wohnen würde, würde ich trotzdem das Doppel der an Miete bezahlen.

00:57:41: In einem adäquaten Arrondissement.

00:57:43: Von daher, das muss man auch immer noch im Verhältnis setzen.

00:57:47: München ist eine der wunderschönsten Städte in Deutschland.

00:57:51: Und das kostet halt auch einfach.

00:57:53: Da haben Sie sich recht, wenn ich das mit Rom, Paris, London, New York, da sind wir noch weit weg davon.

00:58:00: In Europa, ich sage jetzt mal nur in Europa, New York ist, finde ich, noch mal eine andere Sache.

00:58:04: Aber wenn man jetzt mal in Europa schaut, hohem Madrid, Paris, da ist noch Luft nach oben da.

00:58:11: Und von daher, wenn man sich das mal in der Perspektive oder von der Vogelperspektive anschaut, ist es... ist es noch in Ordnung.

00:58:20: Herr Öke, fünf bis zehn Jahre sitzen Sie immer noch, Sie haben immer noch perfekt durchmassierte Beine wahrscheinlich, weil Sie immer noch neben dem Herrn Müller Wohlfahrt Ihr Bürofläche haben.

00:58:30: Aber wenn Sie jetzt mal an Gewerbedenken, werden wir da leere Business Parks in München sehen?

00:58:35: Glaube ich jetzt ehrlich gesagt nicht.

00:58:37: Wir müssen sicher eine Verschiebung geben von verschiedenen Lagen.

00:58:42: Also ich glaube die Gerade im Bürobereich wird sich die Büroauslastung weiter zentralisieren auf die zentraleren Objekte von den Randgebieten raus.

00:58:55: könnte sich innerhalb der letzten zehn Jahre wieder ein bisschen ändern und aufweichen.

00:59:02: Also ich glaube, der Münchner Markt wird nach wie vor von der starken Industrialisierung und wirtschaftlichen Lage sehr stark profitieren und das durchwegs in allen Bereichen, sei es der Büromarkt oder der Wohnungsmarkt.

00:59:15: Ich gehe von einem starken Comeback entsprechend aus.

00:59:22: dem Wohnungsmarkt.

00:59:23: Man merkt ja jetzt auch schon wieder, dass der Trend eher nach oben geht.

00:59:26: Die Mieten steigen weiter, Olympia kommt.

00:59:30: Also das wird nach wie vor auch Leute einem anziehen und das knappe Gut wohnen weiter, sag ich mal, auch befeuern und die Preise dadurch auch wieder wieder ein bisschen den Schwung bringen.

00:59:41: Ja, Sie sprechen einen interessanten Punkt an.

00:59:43: Was ist mit den Themen Leitindustrial Produktionsorte zurück in die Städte zu bringen?

00:59:48: Logistik ist da eine Logistik.

00:59:51: Wir hätten so viele Themen, über die wir noch sprechen könnten.

00:59:53: Wir müssen uns dringend einfach wieder treffen.

00:59:55: Herr Eigner, in fünf bis zehn Jahren laufen Sie durch Ihre Heimat statt.

00:59:59: Mit welchem Eindruck?

01:00:02: Es wird sich ausdifferenzieren.

01:00:03: Es wird Lagen geben, die werden sich nochmal erheblich verändern von Reisenniveau.

01:00:10: Es wird andere Lagen geben, die vielleicht sich nicht so gut entwickeln, muss man so auszudrücken.

01:00:17: In den Bubenjahren hat sich ja alles nach oben entwickelt.

01:00:20: Und ich glaube, dass sich das jetzt aufgrund dieses Zinsniveaus und das größeren Angebot zum Markt auch... sich ausdifferenzieren wird.

01:00:32: Also das merken wir jetzt schon.

01:00:33: Wir merken, dass einfach gewisse Lagen eigentlich kaum Preisrückgänge zu verzeichnen haben und die Nachfrage da sehr gut ist und Abschlüsse dann da eigentlich auf dem Preisniveau, was wir vor zwei Jahren hatten eigentlich immer noch stattfinden.

01:00:51: und andere, wo deutlich Preisrückgänge zu sehen sind.

01:00:56: Und das wird sich, glaube ich, schon auch fortsetzen.

01:00:58: Also man muss schon jetzt auch immer genau hinschauen, wo man investiert und es wird nicht alles mehr als Selbstläufer immer nach oben gehen.

01:01:08: Also die Zeiten, wo die Leute eigentlich egal, welche Mobilität sie gekauft haben und Das war ja auch, wo Private Equity, wie viel drin war in dem Markt und in Projekten auch und wo Leute gesagt haben, okay, ich investiere, weil in zwei Jahren bin ich sowieso, wenn das Ding fertig ist, verkaufe ich dem Bestand.

01:01:28: Was ich dann an Neubau-Wohnungen habe, verkaufe ich dann sowieso dann wieder teurer über dem Einstandspreis, den ich jetzt habe.

01:01:34: Wenn man, glaube ich, im Müll jetzt auch in den nächsten zehn Jahren, ja, kann ich mir nur in bestimmten Lagen wieder vorstellen.

01:01:42: Und ansonsten werden wir uns ordentlich gesund entwickeln und es ordentlich wird auch mehr Neubau wieder entstehen oder auch überhaupt ein Baurecht für Neubau ausgewiesen, weil das ist momentan das große Problem für München und da hilft uns auch kein Gebäudetype E, weil Sie den vorher mal erwähnt haben.

01:02:07: Also, wenn kein Baurecht da ist, kann ich auch den Gebäuden Typ E nicht

01:02:13: erstellen.

01:02:14: Dafür gibt es doch den Bautorereigner, der hilft uns.

01:02:17: Ja,

01:02:17: aber auch der Bautor, wo ich da über Hubert gehört, mal vor zwei Wochen live in Berlin.

01:02:26: Also ganz ehrlich, die ist noch nicht angekommen in unserer Welt.

01:02:30: Das sagen mir gerade erstaunlich viele Heikner.

01:02:32: Ja,

01:02:33: also die ist Marketingtechnisch sicherlich gut unterwegs und ihre Selbstvermarktung funktioniert.

01:02:47: Aber nachhaltig ist das, was sie sagt, leider nicht.

01:02:53: Die Kernprobleme hat sie noch nicht erfasst, obwohl sie nicht erst gerade zwei Wochen im Amt ist.

01:02:59: Weil das Kernproblem ist letztendlich die Neuausweisung von Bauland in den Ballungsräumen.

01:03:05: Sie beschäftigt sich mit Aufstockung, mit Nachverdichtung, mit Gebäudenzübe und mit allem Möglichen, aber nicht mal so wirklich mangelnd, nämlich an... an baureifem Land, wo man in den Ballungsräumen, wo man dann in großem Stil auch das errichten kann, was eigentlich die Politik fordert, nämlich günstigen Wohnraum oder preiswerten Wohnraum, muss man so zu nennen.

01:03:32: Günstig wird man Wohnraum nicht mehr erstellen können, dazu sind die Bauchosten einfach zu hoch geworden.

01:03:41: Es ist so, Baumaterial kostet Geld, und zwar wesentlich mehr Geld als noch vor zehn Jahren.

01:03:49: Aber da kann man lang lamentieren, warum das so ist.

01:03:52: Aber man muss jetzt im großen Stil, weil dann wird es wieder günstiger, wenn man im großen Stil Stadtentwicklung betreibt.

01:04:00: Und das ist das, was momentan leider im keinen Ballungsraum gemacht wird.

01:04:06: und in München wäre es ... wäre es notwendig.

01:04:09: Stattdessen beschäftigt sich die Politik mit Mitregulierung und im Bestand.

01:04:16: Da hilft es auch nichts, wenn der Neubau noch nicht reglementiert ist.

01:04:20: Aber diese Bestandsreglementierung führt auch nicht zu dazu, dass eine Wohnung mehr entsteht.

01:04:30: konserviert eigentlich nur die Verhältnisse.

01:04:31: Das hat noch nie funktioniert oder es bringt auch keine Zukunftsvideo.

01:04:35: Jetzt wollen wir aber nicht dystopisch enden.

01:04:37: Frau Orbach, wollten Sie noch etwas entgegnen?

01:04:39: Oder sehr gut.

01:04:41: Dann wollen wir nicht dystopisch enden, sondern wir wollen ja auch mit der positiven Zukunft diesen Podcast zu Ende bringen.

01:04:50: Deswegen dürfen Sie jetzt mal, ich bin... Tja, quasi der Weihnachtsmann und habt einen Wunsch dabei, bzw.

01:04:56: Sie haben einen Wunsch frei, nämlich der Wunsch wäre, welche, wenn es eine Sache gäbe, die Sie am Münchner Immobilienmarkt sofort ändern könnten.

01:05:03: Ja, egal, was es ist, ich kann mir jetzt halbwegs vorstellen, was es sein wird.

01:05:06: Trotzdem dürfen Sie sich frei einen Wunsch aussuchen.

01:05:09: Was wäre das?

01:05:10: Herr Öke, Sie dürfen diesmal anfangen.

01:05:13: Ich würde grundsätzlich, der Herr Eiken hat es ja auch schon ansprochen, den ÖPNV verbessern.

01:05:19: Das wäre natürlich ein Wunsch.

01:05:21: Er funktioniert, das ist richtig, aber er könnte besser funktionieren.

01:05:26: Und als Zweites sozusagen

01:05:27: würde ich gern... Das ist auch noch nie in Köln mit dem ÖPNV unterwegs.

01:05:30: Selten, ja.

01:05:30: Auch noch nie in Berlin.

01:05:31: Auch noch nie in Berlin.

01:05:36: Da kommt es mir zumindest besser vor.

01:05:37: Genau, als Zweites werden natürlich auch Bürokratieabbau und schnellere... Genehmigungsprozesse, das wäre natürlich auch sehr wünschenswert, um das Thema hier gewohnen und es weiter auch mal anzukurbeln.

01:05:49: Herr Eigner, was wäre Ihr Wunsch?

01:05:52: Eine Reform des kommunalen Planungsrechtes, mit Konzentration auf einen Planungsrecht für Verballungswahlen.

01:06:00: Also eine Metropole-Region-Entwicklung, statt eine Startentwicklung.

01:06:07: Frau Orwacher, Sie haben das letzte Wort.

01:06:09: Sie dürfen sich jetzt was wünschen.

01:06:11: Also mein Wunsch wäre...

01:06:14: vom

01:06:15: Aufstellungsbeschluss bis zum Satzungsbeschluss zwei Jahre.

01:06:20: Das wäre mein Wunsch.

01:06:22: Das ist ein frommer Wunsch, den ich gut verstehen kann.

01:06:25: Ich danke Ihnen allen fürs Zuhören und würde mich freuen, wenn wir uns an aller Stelle nochmal wiedersehen.

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