imTalk 45 - mit Alexander Fröse

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum im Talk, dem Video und Podcast-Format von Mobile Manager.

00:00:05: Ich freue mich sehr heute bei Alexander Früse zu Gast zu sein.

00:00:09: Periscope Living.

00:00:10: Du bist Partner und Gründer von Periscop Living.

00:00:14: Herzlich Willkommen.

00:00:14: erstmal schön dass du da bist und dass ich dein Gast erhalten sein darf.

00:00:17: Ja herzlichen willkommen!

00:00:18: Schön das

00:00:18: du da warst.

00:00:21: Ja Alexander, du bist Gründner von

00:00:24: Periskope Living

00:00:25: also

00:00:25: ihr beschäftigt

00:00:26: euch mit... Senior Living und alles was irgendwie Senior heißt, was ich sehr spannend finde.

00:00:30: trotzdem fangen wir wie immer mit unseren drei leichten Anfangsfragen an.

00:00:36: Was macht für dich oder was machst du nicht wenn du mal an Senior Living denkst?

00:00:46: Tatsächlich viel Lesen habe auch Sport oder den Sport wieder für mich entdeckt war eigentlich immer sehr sportlich relativ sportlich während der Corona-Zeit ein bisschen schleifen lassen.

00:01:01: Man konnte sich auch nicht wirklich bewegen außerhalb der eigenen vier Wände und habe aber von einer sehr guten Freundin von mir einen Gutschein bekommen für zehnmal Personal Training bei ihrem Coach oder Trainer, und war dann ehrlicherweise so ein bisschen angefasst aus dem Video, wie Sie damit jetzt sagen.

00:01:19: Und wusste nicht so richtig, wenn ich ganz ehrlich bin, wie ich damit umgehen soll?

00:01:22: Hab das denn mit etwas Verzögerung gemacht?

00:01:26: Wir sind wirklich sehr gut im Training, also Korn musst du doch nur viel Kardio laufen.

00:01:32: Sehr viel Bewusstsein essen und das finde ich sehr gut.

00:01:37: Wieder ein großer Bestandteil, jetzt ein Hauptbestandteil mit males Lebens geworden.

00:01:42: aber klar Lesensportbewegung Familie seit einem Jahr Hund noch immer die Morgen- und fast teilweise Nachtrunden mit dem.

00:01:52: Das ist so glaube ich das, was ich sonst neben dem Thema Senior Living

00:01:55: irgendwo mache.

00:01:56: Sehr schön!

00:01:56: Jetzt habe ich noch ein viel schlechteres Gewissen für nächstes Jahr ehrlich gesagt.

00:01:59: Aber nach Corona ging es mir ähnlich und seitdem ist es nicht viel besser geworden.

00:02:04: ehrlich gesagt

00:02:05: Es ging vielen so.

00:02:05: Ich glaube es ging wirklich vielen so.

00:02:07: Ja

00:02:08: Du hast mal im Interview gesagt dass du die familiären Nehe zum Pflegeumfeld dich auch irgendwie zu dem Job gebracht hast.

00:02:15: Was würdest du sagen?

00:02:16: wo kam die Prägung her?

00:02:18: Dass du heute sagst Senior Living ist mein Thema.

00:02:22: Ja, dann hast du den einen anderen Podcast wahrscheinlich auch gehört.

00:02:24: Ich habe das einmal erwähnt und wurde tatsächlich immer so privat bilateral darauf angesprochen.

00:02:31: Meine Mutter war Pflegerin also die war jahrelang in einem Pflegeheim tätig und ist eine etwas längere Geschichte hat dann dort seinerzeit angefangen und im Betrieb.

00:02:42: wie vielen Pflegeheime.

00:02:43: es ist so dass du Wochenendschichten hast jedes zweite Wochenende.

00:02:48: mein Vater ist leider Gottes früh verstorben in meinem Leben und so musste ich dann oder durfte ich auch, so muss man es vielleicht eher formulieren.

00:02:57: So jedes zweite Wochenende mir das auch mal anschauen und habe dann eher gesehen und auch festgestellt was das eigentlich bedeutet.

00:03:04: So ein Pflegeheim.

00:03:05: Aber oft... Und das ist auch die persönliche Motivation hast du ja ganz schnell dieses Was für eine Rendite hat man da?

00:03:12: Wie investiert man da drin?

00:03:13: Das war natürlich zu der Zeit vor meiner professionellen Karriere im Anführungszeichen ein ganz anderer Blicklinge.

00:03:21: Also nicht nur, dass sich ältere Menschen einfach freuen, dass jemand da ist, sondern auch was für einen knochnader Job das ist und was eigentlich die Pflegerinnen und Pflegar in Deutschland oder generell einfach leisten.

00:03:33: Und es wurde mir da bewusst und es wurde mich immer bewusster und dann habe ich irgendwann mal gesagt, Ich will das mal besser machen!

00:03:40: Und ich würde behaupten zu einem gewissen Teil gelingt uns das auch ganz gut.

00:03:45: Da müssen wir gleich noch drüber sprechen.

00:03:46: Aber trotzdem die letzte Einschicksfrage, mit welchen drei Worten würden dich deine Freunde beschreiben und passt das auch auf dein berufliches Ich?

00:03:57: Ich glaube ehrgeizig, open-minded und großes Herz.

00:04:04: Okay.

00:04:06: Genau das hat mir nämlich gestern einen, der wird sich das sicherlich hier auch anhören ich sage den Namen jetzt nicht aber ein österreichischer Kollege mittlerweile auch Freund so am Telefon gesagt und das finde ich immer gut, wenn man ein inner Circle Freunde hat.

00:04:19: Die einem nicht nur das sagen was man hören möchte oder das finde macht nicht unbedingt die Freundschaft dann aus sondern dass eine gewisse Ehrlichkeit Transparenz und echtes Feedback in so einer Freundschaft besteht.

00:04:30: und glaube das sind drei gute Attribute die mich so beschreiben.

00:04:35: Damit könnte ich gut leben wenn Freunde mich so beschreiben.

00:04:37: Dann wollen wir mal bisschen über Senior Living sprechen?

00:04:40: Ja gerne!

00:04:41: Was ist das überhaupt?

00:04:43: Ja, weil so eine klare Abgrenzung hat man das Gefühl als Journalist sind das auch Krankenhäuser.

00:04:47: Ist das eigentlich nur das Pflegeheim?

00:04:49: Was genau ist es eigentlich?

00:04:52: In meiner Welt eigentlich sehr einfach zu beschreiben, aber es ist total schwer!

00:04:55: Weil viele wenn sie über Senior Living sprechen und ich glaube es gibt auch einzelne Markthelmete gesagt haben wir definieren das jetzt mal.

00:05:03: Ehrlicherweise frage ich mich immer wie man sich das dann so rausnimmt wer wem was definiert.

00:05:08: ja Aber ich finde Senior Living hat erstmal etwas mit sogenannte Aging Society zu tun.

00:05:13: Das ist für mich erstmal so der Oberbegriff, dass man eine gewisse Altersgruppe auch adressiert.

00:05:18: In unserem Fall wenn wir über Sina Living sprechen, sprechen wir ganz klar über betreutes Wohnen aber auch über das ganz klassische Pfleger an aus unterschiedlichsten Gründen.

00:05:27: Sina living heißt für uns für mich nicht das klassische Krankenhaus oder Medical Offices, Ärztehäuser

00:05:34: etc.,

00:05:35: das ist etwas wo ich sagen muss es die Health Care Esset Class und dann gibt es Sub-Assets Class.

00:05:41: Aber vielleicht sollte man auch viel mehr dazu tendieren, dass man vielleicht wieder die deutsche Sprache da in den Vordergrund stellt und sagt wir sprechen über ein Pflegeheim.

00:05:50: Wir sprechen über einen Betreutungswohnen und wir sprechen im ambulanten Dienst.

00:05:53: Das ist das was uns in Anführungszeichen bewegt und auch sehr gefällt investieren und managen.

00:06:01: Und dann ergeben sich meiner Meinung nach keine Missverständnisse.

00:06:07: Du hast mal gesagt, dass die Senior Living nicht nur Niesen-Segmente sondern eine fundamentale Essetklasse, die uns gesellschaftlich auch beschäftigen wird.

00:06:16: Siehst du das immer noch so in der Rückschau betrachtet?

00:06:19: Ja absolut!

00:06:20: Du hast dich gut informiert.

00:06:23: Ich sehe es ehrlicherweise noch viel klarer als je zuvor.

00:06:28: wenn wir über Fundamentaldaten sprechen sich die deutsche Gesellschaft anschaut im europäischen Kontext und Norditalien glaube ich dazu nimmt, sind wir wie gesagt die ältesten in Europa.

00:06:37: Und wenn wir dann noch Japan kombinieren Deutschland und Japan sind wir die ältersten weltweit.

00:06:42: Wenn allein das nicht schon des, sag ich mal, ja wieso ich es am besten definiere?

00:06:49: Das nicht schon ausschlaggebend genug ist zu sagen Ist das nicht nur ein Zukunftstrend sondern müssen wir das wirklich adressieren?

00:06:55: was passiert in diesem Markt Wie sollten uns damit beschäftigen etc.. Dann weiß ich halt auch nicht.

00:07:00: Und wenn jeder vierte älter, ist das ein Thema was uns alle irgendwo angeht.

00:07:05: Gerade auch die jüngere Generation heißt nicht dass jeder pflegebedürftig ist ab fünfundsechzig.

00:07:09: aber wir sprechen schon über den Renten-Eintrittsniveau und die Menschen werden eben immer älther.

00:07:14: und ja ich sehe es war noch nie so stark ausgeprägt wie jetzt.

00:07:19: Jetzt komme ich selbst aus einer sehr ländlichen Region von der Insel sogar, wenn man das so sieht.

00:07:24: Und ich weiß dass Demografie ein großes Thema ist und auch die Versorgung von Pflegeheimplätzen sehr schwierig ist im ländlichem Raum.

00:07:31: Welche Standortfaktoren sind für euch wichtig außer demografische Faktor?

00:07:35: Das ist eine sehr gute Frage.

00:07:39: Grundsätzlich würde ich sagen gibt es so drei Punkte, die man so wirklich herauszoomt in einer Investitionsentscheidung?

00:07:47: oder man schaut sich etwas genauer an.

00:07:48: Ein Pflegeheim betrieb das Objekt etc.

00:07:51: Ich glaube ich muss man sich die Mikromikrolage erstmal anschauen.

00:07:55: Das bedeutet anders als bei anderen Essetklassen über die wir reden was passiert?

00:07:59: Jemand der jetzt einen pflegegrad drei oder vier und eine eingeschränkte Mobilität zum Beispiel hat Da würde ich sagen, den interessiert es vielleicht herzlich wenig.

00:08:08: Ob zehn, fünfzehn Kilometer weiter neues Kino gebaut wird?

00:08:11: Sondern der möchte in erster Linie wissen und übrigens auch die Angehörigen welches Pflegekonzept gibt es an diesem Standort oder einem Umkreis von fünfhunderts siebenhundert Meter.

00:08:20: Das ist meist schon eine Herausforderung für viele sich dort zu bewegen.

00:08:23: deswegen Mikrolage.

00:08:25: Der zweite Punkt ist dann wirklich die Fachkräftesituation.

00:08:28: wie sieht die heute aus?

00:08:30: Wie sah sie vielleicht an diesem Objekt in den letzten zehn, fünfzehn Jahren aus?

00:08:34: Und wie sieht sich zukünftig aus?

00:08:35: Wenn wir über die Zukunft sprechen, sagen wir, wie sieht die Demografische Entwicklung an dieser Mikromikrolage in den nächsten fünfzig bis siebzig Jahren aus.

00:08:45: Und daraus resultieren kann man schon sehr klar sehen macht eine Investition Sinn?

00:08:52: hat dieser Standort nachhaltig wirklich nicht nur Erfolg, sondern ein Mehrwert für die Gesellschaft auch aus der Arbeitgeberperspektive im Betrieb etc.

00:09:00: Und das ist das was wo wir sagen so definieren wird.

00:09:04: es macht sehr viel Sinn unserer Meinung nach und war auch in den letzten fünf sechs Jahren sehr erfolgreich so da heranzugehen und nicht zu sagen und das sage ich jetzt mit jeglichem Respekt an alle Marktteilnehmer die mit uns natürlichen sind markt unterwegs sind ja dass es sind x prozent Rendite des kaufen wir morgen ich sagte bewusst übertrieben glaube in diesem Segment erfolgreich zu sein, geht nur unserer Meinung nach auf meiner persönlichen Überzeugung nach wenn man tiefgehende operative Expertise mit sich bringt und wirklich sich mit einer Betreibergruppe, einem Betrieb, einem Management mit den Fachkräften etc.

00:09:36: auseinandersetzt und nicht nur schönes Exposé hat und bestimmte Kennzahlen die dann sagen das Investment scheint auf den ersten Blick sinnvoll weil wenn wir an kaufen oder investieren ist es schon wichtig dass wir sagen wir haben eine halte Zeit für unendlich.

00:09:51: ob es ein Exit irgendwann gibt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

00:09:55: Aber es sollte immer die Haltezeit sein wenn jemand einen Pachtvertrag für zwanzig Jahre unterschreibt.

00:10:00: Schagt der das wirklich?

00:10:01: Zwanzig jahre hier zu operaten?

00:10:02: was ist eigentlich?

00:10:03: wie rekrutiert er neue Fachkräfte?

00:10:05: Wie sind sie operativ wirklich aufgestellt?

00:10:07: welche tiefgehende Expertise hat das heutige Management?

00:10:10: und was ganz viele vielleicht vergessen wir wissen's nicht weil es Feedback bekommen wird von unseren Peers welches Durchschnittsalter haben denn die Fachkräften heute?

00:10:20: Die werden irgendwann im Renteneintrittsalter erreichen.

00:10:25: Siehe meine Mutter, ich habe das Eingang sehr gesagt.

00:10:27: und dann ist die Frage wer rückt danach?

00:10:28: Und wie rücken sie nach?

00:10:30: Ich glaube wenn man das alles betrachtet wird es sehr intensiv.

00:10:34: in der due diligence aber umso erfolgreicher.

00:10:37: dann ein Management hat man eine sehr solide Investmententscheidung auch getroffen.

00:10:42: Über die Betreiberthematik müssen wir gleich nochmal ein bisschen vergehen.

00:10:44: Sehr gerne!

00:10:45: Das ist eine Livings für mich, das Paradebeispiel einer klassischen Betreiberemobile und von der wurde mir am Anfang meiner Immobiliewirtschaftlinke immer gewarnt, ja?

00:10:53: Betreibaemobile, uuh, schwierig, schwierig... Ist das heute noch so?

00:10:59: Also es ist überhaupt nicht so aber in der Wahrnehmung schon.

00:11:04: Und es ist interessant weil ich war gerade mit einem Kollegen hier in unserem Haus drei Tage in London und wir haben mit internationalem Kapital oder europäischem Kapitalkapitalquellen, wenn man so möchte gesprochen.

00:11:16: Die haben wieder einen ganz anderen Blick als wir Deutschen selbst auf diesem Markt.

00:11:20: Und ich glaube sagen zu können ist das so... Es ist sicherlich so dass man ein... Wenn man so will Reputationsrisiko irgendwo trägt auch als Immobilien eigentlich.

00:11:31: Selbst wenn man gar keinen Anteil in der in dem Betrieb selbst hat, wenn man seine Hausaufgaben einfach nicht macht.

00:11:36: Aber ob das dann eine Betreibung mobile im Pflegerheimbereich ist oder ein Office-Gebäude wo ich unterschiedlichste Mieter... Da gibt sich nichts viel rein aus der Position heraus, wenn etwas mit den Mietern passieren würde.

00:11:53: Beispiel ist wir würden jetzt tun ich für uns zusammen Capital Raisen und sagen wir erwerben jetzt einen Office Tower in Frankfurt.

00:12:03: Die gibt es gerade

00:12:04: günstig, habe ich gehört.

00:12:07: Wir lesen die gleichen Garzetten.

00:12:09: Nein wir würden den erwerben.

00:12:11: der ist voll vermietet und nur mal hypothetisch pro geschossene einzelnen Mieter.

00:12:16: Wenn jetzt in Stockwerk sieben, fünfzehn- und fünfundreißig oder wie auch immer jemand Insolvenz anmeldet das würden die meisten gleich mitbekommen am Markt weil es keine Emotionalität mit sich bringt.

00:12:28: wenn natürlich aber ein Pflegeheim betrieb ein Schieflagegerät aus unterschiedlichsten Gründen.

00:12:33: Jemand als immobilen Eigentümer, das wir nie machen würden in eine extreme Overland-Situation von vornherein gegangen ist wo man sagt der Betreiber hätte sich diese Miete nicht leisten können oder sie selbst nicht refinanzieren können

00:12:44: etc.,

00:12:45: er wohnt Missmanagement stattgefunden hat macht das natürlich die Schlagzeit.

00:12:49: da reicht ein sogar vielleicht auch irgendwo im ländlichen Betrieb.

00:12:52: gerade da Pflegeheimbetrieb wo es dann heißt muss geschlossen werden aus unterschiedlichen Gründen.

00:12:57: und dann ist halt die Wahrnehmung da weil Jeder von uns, und das ist meine These hat eine Meinung.

00:13:04: Und zwar eine ganz klare Teilweise.

00:13:05: Eine Meinung zu dem Thema Pflegeheim Betrieb, Betreibergruppen oder Care Itself.

00:13:13: Und da gibt es viel was aus dem häuslichen Stadt gefunden hat.

00:13:17: Ich habe jetzt zum Beispiel eine sehr positive Erfahrung wenn man so möchte wo meine Mutter wie gesagt in einem Pflegerheim Betrieb tätig war Und ich aber im Positiven gesehen habe, das ist ein toller Mehrwert, den man da leistet.

00:13:29: Der aber auch wirklich anstrengend ist in dem Daily-Doing.

00:13:32: Aber wenn man jetzt vielleicht die eigenen Eltern in einem Pflegeranbetrieb unterbringt und dass dann nicht so entspricht wie man sich das vorgestellt hat, dann haben wir natürlich einen anderen Bild dazu.

00:13:45: Ich glaube aufgrund dieser Superfragmentation wird es kommen, weil glaube ich auch noch heute hoffe ich, in diesem deutschen Markt ist es schwer dieses Gesamtbild zu kippen.

00:13:55: Deswegen finde ich es immer gut, wenn man unseren Investitionsansatz und seinen Ansatz zu dem Markt selbst – auch so ein bisschen Deutschland im Vergleich zur anderen europäischen Länder ist ja kein deutsches Phänomen mit der Fragmentation.

00:14:06: Wenn das ein bisschen positionieren kann und vielleicht nicht nur der klassische Immobilieninvestor ist sondern sagt wir arbeiten Hand in Hand mit führenden Betreibergruppen und wollen wirklich einen Mehrwert liefern hoffe ich bin aber ganz stark von überzeugt dass wir dann anderes Bild irgendwann in die Gesellschaft reinprojektieren können.

00:14:24: Kannst du noch was zu eurer Ankaufsstrategie sagen?

00:14:27: Also welche Objekte kommen für euch in Fokus, welchen geografischen Bereichen schaut ihr euch vor allen Dingen um?

00:14:32: Ehrlicherweise überall.

00:14:34: Wir sind niemand der sagt nur westdeutschland und nur das funktioniert sondern wir haben sechzehn Bundesländer.

00:14:41: Das ist kein bundeslandspezifisches Thema Sondern wir haben das Thema Demographie und demografische Entwicklung und alterne Gesellschaft überall.

00:14:49: Es sind so diese Eingangskriterien wo ich erwähnt habe Diese Mikromikrolager, Demokrat-Aufschöntwicklung, Fachkräftesituation.

00:14:58: Natürlich sagen wir mittlerweile sollten wir schon eine Zimmerquote haben von mindestens siebzig eher achtzig Zimmern, dass das auch nachhaltig langfristig auf einer Betreibergruppe gut betrieben werden kann.

00:15:10: Wir schauen immer bei der Konzeptionierung welche sogenannte Third Party Usability habe ich.

00:15:14: Das ist Drittverwendungsmöglichkeit.

00:15:16: was passiert wenn die Betrebergruppe vielleicht doch mal... nicht so funktioniert, wie wir uns das im Underwriting vorgestellt haben.

00:15:23: Welche Betreibergruppen finden das Konzept heute gut?

00:15:26: Würden es unter ihre Holding mitnehmen, ankaufen

00:15:29: etc.?

00:15:30: Aber ansonsten sind wir in allen sechzehn Bundesländern tätig.

00:15:34: Das heißt aber auch sechzen unterschiedliche Landesheim-Bauverordnungen, weil sich das ausgedacht hat weiß ich nicht.

00:15:41: Aber das heißt für uns wiederum sehr tiefgehende Expertise in diesen sechzehn Bundesländern und sich damit sehr detailliert auseinanderzusetzen.

00:15:49: Und dann eben auch Partnerschaften zu schließen, das ist immer so das große Credo.

00:15:53: Partnerschaft mit führendem Betreibergruppen in unterschiedlichen Bundesländer, die wachsen wollen, die im Professionalisierungsgrad mitbringen, Effizienzsteigerung

00:16:01: etc.,

00:16:02: und damit sind wir sehr gut gefahren ehrlicherweise.

00:16:06: Ich kann da eine eigene Erfahrung mitbringen.

00:16:07: Meine kleine Tochter, die wird jetzt drei... Herzlichen Glückwunsch!

00:16:11: Danke schön.

00:16:12: Die geht in eine Kita, die in einem Pflegeheim ist und die machen ganz viel.

00:16:16: das nennt sich dann alt und jung und gestern habe ich sie abgeholt und dann kamen Sie mit Keksen und sagte wo hast du denn die Kekse hier?

00:16:22: Alt und Jung hat sie mit alten Menschen zusammen Keksel gebacken.

00:16:25: Das fand ich ganz großartig.

00:16:26: ehrlich gesagt solche Konzepte.

00:16:28: Ja finde ich grandios und da muss es auch immer mehr hingehen.

00:16:31: Es gibt ja unterschiedliche Konzepten mittlerweile im deutschen Markt und sehr viele Markthellen, die sich sehr viel damit auseinandersetzen.

00:16:39: Gerade so etwas ist super spannend weil wir haben auch mal eine Umfrage in unserem Portfolio mit allen Betreibergruppen gemacht.

00:16:46: was ist denn so der Nummer eins Wunsch von allen Bewohnern?

00:16:51: Ja und diese Frage stelle ich immer vielen um keiner kommt wirklich drauf und da war wirklich mit größer Weil es dann doch, wenn man nicht das richtige Konzept hat und das ist für uns eben wichtig.

00:17:04: Neben Rendite

00:17:05: etc.,

00:17:05: sondern was passiert mit dem Residenten?

00:17:07: Mit den Bewohnern, wenn er da ist.

00:17:09: Da kommt auch zum Thema Digitalisierung ganz schnell.

00:17:12: Das ist ein Irrglaube zu denken, dass jemand der im Pflegeheim ist, der kein iPhone oder iPad bedienen kann.

00:17:17: Das sind absoluter Irrgläuber!

00:17:19: Ja weil das Thema ist ja, dass oftmals gewisse Kinder oder deren Eltern schon eine... Distanz, nicht menschlicher Natur sondern räumliche Distanz ist dass man vielleicht nicht jeden Tag vorbeikommen kann etc.

00:17:33: Und so Technologienform von FaceTime

00:17:35: etc.,

00:17:36: maßgeblich halt hilft.

00:17:37: und das ist halt wieder der Punkt wo ich sage, dass man Partnerschaften schließen muss und Konzepte wirklich verstehen muss.

00:17:42: ja und ich finde es toll wenn man alten Jungmix einen Streichel so dabei hat weil Man ja eigentlich auch komplett aus dem Leben gerissen wird wenn wir mal ehrlich sind Ja nochmal ist ein super emotionale Asset Class und da ist jemand der vielleicht vorher komplett so ein independent living irgendwie leben führen konnte und morgen aber auf Hilfe angewiesen ist.

00:18:02: Natürlich ist man in erster Linie froh, dass erst mal Hilfe bekommt Aber es ganz schnell kommt.

00:18:06: dann aber auch wie sieht's denn hier aus?

00:18:09: Riecht das hier eigentlich gut?

00:18:10: Welche Technik gibt es hier vor Ort etc.

00:18:14: Und das ist so wo wir unseren Maßstäb auch setzen.

00:18:16: Dass wir immer sagen, da lachen immer viele Es sind im Investmentkomitee gesagt Wir brauchen immer das schnellste Wlan sofort an jedem Essentlösser werden Weil das ist maßgeblich für alles was jetzt schon da ist und sicherlich auch zukünftig kommen wird.

00:18:28: Es gibt unterschiedliche Startup-Unternehmen, die sich zum Beispiel mit so einer, wir nennen sie mal digitaler Windel befinden, es ist ein kleiner Chip den kann man an die Windelpinnen, wenn der nachts wird ist das nicht schlimm.

00:18:39: aber was bedeutet das für eine Pflegefachkraft?

00:18:41: Maximal Effizienzsteigerung Wenn die einmal im Flur lang geht oder einen Pause macht oder ähnliches?

00:18:45: sieht Sie in dem Beispiel um mal dabei zu bleiben ist die Windel voll Oder es können auch Gehkräfte gemessen werden?

00:18:51: Ist der Patient der Bewohner vielleicht gestürzt Und hat nicht die Möglichkeit, gerade irgendwo nochmal so einen Anfangszeichen an Larmklopfen zu drücken.

00:19:00: Das finde ich macht diese ganze Sache so spannend weil wir noch nicht da up to date sind wo wir gerne wären und wenn man da mitgestalten kann sollte man das

00:19:10: tun.

00:19:11: Wie macht ihr das konkret?

00:19:12: Weil lassen Sie uns ein bisschen über Betreiber sprechen.

00:19:14: Der Markt ist super fragmentiert.

00:19:16: es gibt unheimlich viele Betreiver.

00:19:17: der wagt es für den außen stehenden kaum durchschaubar.

00:19:20: Man geht quasi danach, was ich das Pflegeheim des Nächste ist um sein Verwandten dort unterzubringen und nicht danach welcher Betreiber der Bessere ist zumal man da natürlich auch oftmals einen Wechsel hat.

00:19:30: Wie entwickelt sich der Marktgrad?

00:19:33: Also du hast absolut recht!

00:19:34: Es ist der fragmentierteste Markt.

00:19:36: wenn wir jetzt über Immobilien etc.

00:19:38: sprechen, den wir in Deutschland haben die top fünf Pfleger im betreibenden Marktanteil von knapp zehn Prozent aller verfügbaren Betten.

00:19:45: aber wenn es...wenn man das so hört dann würde man sie vielleicht fragen ja vielleicht sind die ja auch gar nichts zu groß.

00:19:49: doch Ich glaube, das ist die Nahmedizin.

00:19:52: Das kann ja jeder nachlesen, wer die Top-Fünf sind.

00:19:54: aber wenn den Top-fünf jemand schon größer hundert Assets also über Hundert Betriebe hat dann sprechen wir nicht über ein kleines Unternehmen.

00:20:02: und die haben einen Marktanteil von klein an zwei Prozent.

00:20:06: Wie gehen wir daran?

00:20:07: Für uns ist so ein bisschen die Formel fünf fünf fünfhundert.

00:20:11: Es merken sich auch immer viele, wenn ich das erzähle.

00:20:14: Das heißt eine Betrieb oder eine Betreibergruppe muss mindestens fünf Jahre am Markt tätig sein, muss mindestens fünf Objekte bzw.

00:20:23: fünf Betriebe im Management haben und irgendwo around about fünfhundert Betten managen.

00:20:28: Denn sagen wir es ist natürlich nicht ein supergroßer Betrieb aber das jetzt auch nicht nur einen Mankshow sondern eine Größenordnung der sagen gewisser Professionalisierunggratis da.

00:20:38: mit denen können wir uns mal detailliert auseinandersetzen.

00:20:40: Natürlich haben die meisten größer zehn Jahre in Markterfahrung oder mehr als zwanzig Betrieb

00:20:45: etc.,

00:20:45: aber das so sagt die Hörde.

00:20:47: Für uns ist wichtig ... zu verstehen, was ist das Ziel dieser Betreibergruppe?

00:20:52: Also worauf wir... und jetzt sage ich mal mit aller Deutlichkeit keine Lust haben.

00:20:56: Ist so ein by-fixern Flip.

00:20:58: Dafür habe ich eine zu hohe persönliche Motivation in diesem Segment.

00:21:03: Sondern mich hat es eingangs gesagt, halte Zeit für immer, dass mal jemand einen Betrieb verkauft oder auch eine Immobilie verkaufte.

00:21:09: Das ist klar!

00:21:10: Ich meine, das ist typisches Marktgeschehen.

00:21:12: Aber das ist die Ausgangssituation.

00:21:14: Und dann versuchen wir zu verstehen Welches Management gibt es in dieser Betreibergruppe heute?

00:21:18: Und wie wollen die eigentlich skalieren und wie sind sie auch finanziert?

00:21:23: Haben die aggressives Wachstumskapital dahinter, was nicht immer positiv zur Werten ist.

00:21:28: Gleichzeitig möchte ich aber an dieser Stelle sagen ohne Private Equity Kapital wäre dieser Markt an vielen Stellen schon wirklich gebrochen.

00:21:36: weil ganz schnell gesagt wird da kommen dann die Private Equity Investoren auf der Betreibaseite und beuten so ein bisschen den Markt aus Halt ich gar nichts von dem Statement, um ehrlich zu sein?

00:21:47: Weil wir halt auch nicht öffentliches Kapital bzw.

00:21:49: bis Datum, aber sicherlich noch über die fünfhundert Milliarden sogenannten Sondervermögen, die in Infrastruktur investiert werden sollen.

00:21:57: Also wir versuchen zu verstehen wie wollen die skalieren und wie wir es genau machen.

00:22:01: Klassisch Beispiel du hast ländliche Regionen.

00:22:03: Eingangs gesagt Wenn eine Betreibergruppe im näheren Umfelden, das heißt dreißig bis fünfundvierzig Minuten Driving Distance, also Fahrzeit zu diesen einem Objekten in der ländlichen Region hat und vielleicht aber schon drei vier fünf weitere Objekte in der Nähe hat.

00:22:20: Dann könnte das strategisch für den sinnvoll sein zu sagen wir schauen uns das an.

00:22:24: wenn es zum Verkauf steht und der das dann unter seiner Holding eben merkt was hat das für Vorteile?

00:22:29: unglaublich viele weil der braucht sicher nicht fünf Geschäftsführer sondern er hat wahrscheinlich einen, das heißt ist schon mal sehr entlasten für die P&L auf der Seite.

00:22:40: Der hat im Zweifel vielleicht eine eigene Pflegefachschule.

00:22:42: mit solchen Betreibergruppen arbeiten wir eben auch zusammen und er bringt einen ganz anderen Professionalisierungsgrad mit.

00:22:47: Was uns immer wichtig ist, wir versuchen dann mit Betreiberkommens zu arbeiten die nicht in großes Rebranding etc.

00:22:53: beiführen sondern wenn es einen Betrieb gibt der eine Historie hat mit einem bestimmten Namen da gibt's die lustigsten Namen gerade in der ländlichen Region dann soll das so bleiben.

00:23:02: aber dieser kleine Betrieb wird dann angekauft.

00:23:05: ja wie wir machen parallel die due diligence auf dem mobilen Seite haben im Innenverhältnis ein Verständnis was eine nachhaltige pacht betrifft, so dass der Betreiber wenn er nicht hundertprozent Auslastung fahren kann eben diese Pacht auch noch erwirtschaften kann.

00:23:19: Ja das sprechen wir über fünfundachzig, neunzig Prozent Auslastungen etc.

00:23:23: und haben dann einen neuen Mietvertrag, einen neuen Pacht Vertrag bei Closing der dann in Kraft tritt.

00:23:28: Und das ist ein sehr nachhaltiger Ansatz und so kann man auf der Immobilien auch auf der Betreibersite wie nennst PROPCO und OPCO auf diesem Ansatz gemeinschaftlich diesen fragmentierten Markt konsolidieren.

00:23:39: Das ist unser Ansatz.

00:23:40: also wenn immer jemand mich fragt, jetzt kannst du in einem Satz beschreiben wie ist euer Investment Approach?

00:23:45: Wie macht ihr das?

00:23:47: Wir konsolidieren diesen fragmentierten Markt mit führenden Betreibergruppen.

00:23:52: In Klammern die wir als nachhaltig irgendwo positionierend klammer zu und dass es eigentlich das Virus machen.

00:23:59: Es hat unterschiedlichste Vorteile.

00:24:01: Vorteil Nummer eins für jemanden der in diesem Betrieb bleiben bei dem Beispiel ländliche Region tätig ist, der natürlich eine ganz andere Sicherheit auf einmal Der sagt, okay da oben ist jetzt jemand der vielleicht sechshundert siebenhundert Millionen Revenue fährt auf seiner Holding.

00:24:15: Vielleicht eine eigene Pflegefachschule hat er andere Weiterbildungsmöglichkeiten ermöglichen kann etc.

00:24:21: und eine finanzielle Stabilität auch mit sich bringen.

00:24:24: Der zweite Hintergrund ist für uns aus Investoren Sicht auf dem Mobilien-Seite das wir sagen Mit Closing haben wir im Schnitt zwanzig fünfundzwanzig Jahre Laufzeit und wenn wir das ordentlich gemacht haben, zusammen mit dieser führenden Betreibergruppe nochmal bin ich bei der Haltezeit für unendlich können wir das auch leisten.

00:24:41: Und wenn man dann institutionales Kapital, was wir managen dürfen investiert, dann ist es etwas wo man sagt ja wir haben viel Aufklärarbeit in den letzten Jahren noch betrieben wie wir daran gehen, wie wir den Markt sehen

00:24:53: etc.,

00:24:54: er fühlt sich da auch institutionales kapitalwohl weil man A sehr nachhaltig investiert also das ist ja ein Impact Investor wenn du so möchtest und B auch konservative, aber sehr, sehr gute stabile Returns liefern kann.

00:25:08: Gleichzeitig eine Betreibergruppe, die ihn operieren kann und auch weiß sie hat einen starken mobilen Partner mit dem man gemeinschaftlich vorne schon besprochen hat was wollen wir in den nächsten fünf bis zehn Jahre zusammen machen?

00:25:19: das ist eben ein anderer Staat als wenn man in eine bestehende Vermieter-Mietersituation tritt und sagt okay ich bin hier der Neue und toll wir haben den bestehenen Pachtvertrag ich kennen Sie ja gar nicht aber ich indexiere mal morgen, aber man kennt die ganze Historie nicht und weiß auch nicht wo sie hin wollen.

00:25:35: Und das war für uns wichtig zu sagen, wenn man jetzt über Markt spricht dieser Markt einfach her aufgrund dieser Fragmentation.

00:25:43: Als Investmentmanager so eine leidenafte Frage wie viele Betreiber kann man da managen?

00:25:48: Also ist das aufwendig?

00:25:50: Sagt man, okay wir können bis zu zehn Betreiber irgendwie managen unseren Objekten.

00:25:53: oder ist es quasi unendlich weil man mit denen eigentlich nichts mehr zu tun hat wenn man da immer angekauft hat.

00:25:59: Nee, das ist komplett das Gegenteil, wenn man sehr viel mit den zu tun und das ist wieder für uns unter der Unterschrift Partnerschaft was wir nicht machen.

00:26:06: Wir sind kein anonymer Immobilien-Eigentümer.

00:26:09: Was wir auch nicht machen, ist wir sind niemanden, die dieses Jahr drei etwas größere Immobilien angekauft, aber es gibt halt keine Pressemitteilung und keine Transaktionsmitteilungen.

00:26:20: Weil wir einfach sagen welchen Mehrwert haben wir davon?

00:26:22: Also wir wollen den Bewohner der Betreibergruppe unseren Investoren ganz transparent reporten was wir machen wie wir das tun wo wir stehen wo wir hinwollen sind aber kein großer Fan von Transaktionermeldungen aus folgendem Hintergrund wenn man dann doch vielleicht irgendwann mal einen Exit anstrebt dann macht man das, der Konkurrenz zu leicht zu sagen.

00:26:45: Da haben wir gekauft und am besten noch für den und dem Preis.

00:26:47: Entschuldigung, was war genau konkret?

00:26:52: nochmal die

00:26:53: Frage?

00:26:53: Wie viel Betreiber kann man quasi

00:26:55: managen können?

00:26:59: Die Betreber, die man managen kann – da darf ich nicht vergessen!

00:27:03: Wir haben einen Betreibaproesset.

00:27:06: also wenn da jetzt achtzig Betten an Bewohner vermietet werden, haben wir einen Vertrag mit diesem Betreiber und der vermietet dann in seinem Vermietungsprozess an die Bewohnerinnen und Bewohner.

00:27:20: Zehn ist absolut gar kein Problem, also zehn Betreber kommen.

00:27:23: Wir sind eher so das wir sagen, wir haben sechs, sieben starke Betreibepartnern mit denen wir arbeiten wo wir mindestens einmal wöchentlich sprechen auf Management-Ebene.

00:27:33: unser internes Assetmanagement bei Periscope Living spricht auch täglich wirklich täglich teilweise unangenehme Gespräche, aber täglich mit der Heimleitung in einzelnen Objekten.

00:27:47: Weil wir wie gesagt kein anonymer Immobilien-Eigentümer oder Vermieter sein wollen.

00:27:51: Wir wollen schon ganz klar verstehen was passiert in diesen Portfolien?

00:27:55: Was passiert in diesem Objekt und ich glaube das unterscheidet uns vielleicht auch zu anderen Marktteilnehmern Und sieben bis zehn ist auf jeden Fall eine gute Größe um dann auch die Expectation zwischen den einzelnen Betreibergruppen irgendwo managen zu können, weil was wir nicht wollen ist fünf, sechs Partner in einem Bundesland zu haben.

00:28:16: Weil dann wird natürlich auch die Betrebergruppe sagen hey Alex, ist das denn wirklich ernst gemeint dass wir hier gemeinschaftlich skalieren oder sind wir nur einer von vier?

00:28:26: Dennoch müssen wir es aus unterschiedlichen Gründen und Kompliationsgründen mehreren Betreibergruppen anbieten und dann für uns intern abwägen mit einem internen Investment-Komitee, mit wem wir gewisse Deals umsetzen wollen oder vielleicht auch nicht.

00:28:40: Wir haben zum Beispiel uns in... Wir sind jetzt Ende der letzten Jahre mit einem Portfolio in Deutschland befasst wo wir einfach nicht überzeugt waren von der Betreiberkruppe.

00:28:58: Ist das ja auf dem Papier alles toll aus?

00:29:00: wirklich gut.

00:29:00: Und ich kann dir sagen, wenn Investoren Kapital investieren dann wollen die auch nicht ewig warten bis es investiert ist.

00:29:07: ja put capital to work das rufe hier gern immer im Büro.

00:29:10: aber Es gilt umso mehr gerade in dieser assetklasse eine solide Investitionsentscheidung zu treffen.

00:29:19: und da gab's einfach gewisse statements oder teils auf fehlende Expertise.

00:29:22: gesagt haben das kein Partner für uns.

00:29:24: Das war jemand dem wir in Anflug sein unseren Betreiber Portfolio neu onboarden wollten.

00:29:29: Wir sind sehr froh darüber, was wir nicht gemacht haben.

00:29:32: Auch das ist ja irgendwo ein Erfolg.

00:29:34: Ja absolut!

00:29:34: Lass uns noch ein bisschen über das Kapital sprechen.

00:29:36: Du sprachst gerade schon über internationales Kapital?

00:29:39: Du warst in London unterwegs... Was für einen Blick hat institutionelles Kapital auf Senior Livingen?

00:29:47: Ein unglaublich positiver.

00:29:49: Also hier über die letzten drei Tage kann ich nicht konkret jetzt sprechen.

00:29:54: aber so etwas was wir an Feedback haben, sind sehr interessiert an dem Markt haben natürlich viel höhere risk return oder return-Erwartungen, ganz anderes risk return Profil als, sage ich mal institutionelles deutsches Kapital.

00:30:11: Und sind teilweise auch so dass sie schon vielen Pan Europa irgendwo gemacht haben ist teilweise in Spanien das eine oder andere in Italien.

00:30:18: man umgesetzt Frankreich ihnen ja dann doch schon sehr den deutschen Markt und sagen wir wollen eigentlich jetzt nach Deutschland und wie machen wir das am besten?

00:30:26: Was ist die Strategie

00:30:27: etc.?

00:30:28: und sind da auch so, dass sie relativ fix auch investieren wollen.

00:30:33: Der Unterschied ist glaube ich, dass viele viel Kapital geregst haben in den vergangenen Jahren für sehr opportunistische Investitionsmöglichkeiten.

00:30:43: Und diese jetzt schauen, wo können wir es investieren?

00:30:48: Da ist Healthcare – das kann aber auch eine Reha-Klinik im Krankenhaus, Ärztehaus, aber auch stationäre Pflege betreutes Wohn etc.

00:30:57: sein.

00:30:57: Und die sind da schon sehr interessiert und es ist erstaunend, wie gut sie auch den deutschen Markt kennen.

00:31:03: Aber Sie haben natürlich nicht die operativen Teams und auch die Beziehungen zu den ein oder anderen Betreibergruppen um das dann wirklich umzusetzen.

00:31:09: und daher kommt dann so ein bisschen der Link auch zu unserem Haus zu sagen macht das Sinn dass wir auf der Ebene Art Join Venture Gedanken mal hegen und das irgendwie mal ausarbeiten

00:31:19: etc.,

00:31:19: aber die sind ja ein bisschen bullischer um den direkten Vergleich deutschen Kapital, zumindest zu den deutschen Kapitals mit denen wir zu tun haben und es sind nicht wenige.

00:31:34: Das sind sie im direkten Vergleich bulisch mit Blickungen auf Deutschland.

00:31:37: Und deutsches Kapital ist auch da deutlich zurückhaltender wahrscheinlich wie überall?

00:31:42: Ja das ist so aber viel interessanter.

00:31:47: Also wenn man mit Versicherung, Versorgungswerk und Pensionskassen spricht.

00:31:50: Da sind sich Cluster das jetzt mal... Wenn wir bei Definitionen von Senior Living sind, was heißt Institut seines Kapital?

00:31:55: Versicherungsversorgungswerke-Pensionskassen, da gibt es finde ich so, wenn man das wirklich clustern würde.

00:32:01: ein Cluster sagt, wenn sie Senior Living Pflege haben wie auch immer hier und gar nicht ohne dass man sogar weiter geht.

00:32:07: also ist einfach nein machen wir nicht.

00:32:11: Und dann gibt es welche die sich ja schon an Hören, anschauen, sehr detaillierte Gespräche dann auch geführt werden.

00:32:18: Aber die schon auch dann selektiv sind mit welchen Subassetklassen.

00:32:21: Die sagen Pflegeheime ja aber nicht zu hoch die Allokation eher betreutes Wohnen und wie viel ambulanter Dienst ist dabei etc.

00:32:29: Das ist so glaube ich der Unterschied.

00:32:31: und viele müssen noch... sicherlich Wundenlecken von Investition aus den letzten Jahren und die Allokationenquoten sind da gut gefühlt, sodass sie eigentlich auf Rückflüsse warten und dann zu reinvestieren.

00:32:45: Profitiert Signale Living eigentlich vor diesem Impact Investing?

00:32:49: Ich nenne ihn mal Hype.

00:32:50: aber dieser Fokus immer stärker auf Impact Investings zu gehen?

00:32:53: Es kommt immer mehr!

00:32:57: Ich weiß, dass es Marketeilnehmer gab in den letzten zwei Jahren die das immer schon so marketingtechnisch, ich würde mal sagen was ausgeschlachtet haben und das ist jetzt das Thema.

00:33:04: Für mich als ich das gelesen habe war das immer eher so das Marketing-Tool fürs Fundraising aber es kommt immer mehr auch wenn es unterschiedliche Meinungen mit dem Trump im Amt ist.

00:33:17: was das Thema ISG angeht.

00:33:19: weltweit sind wir weiterhin der Meinung, dass das ein relevantes Thema ist.

00:33:25: inwiefern detailliertes Reporting und zu viel Bürokratie in diesem Thema eine Rolle spielt.

00:33:29: Darüber kann man streiten und diskutieren, aber ich glaube es war – bin mir jetzt nicht sicher – Norwegen oder Dänemark eine Pensionskasse die dann als BlackRock, glaube ich, entschieden hat?

00:33:40: Wir machen bei diesen ISG-Initiative nicht mehr mit.

00:33:44: Ich glaube mehrere Milliarden, denen er zogen hat und gesagt hat das repräsentieren wir nicht!

00:33:49: Ich glaube so auch eine Pionskasse muss man im Nachgang jetzt habe.

00:33:54: Und ja, also ich glaube es kommt immer mehr.

00:33:58: Ich glaube das wird zu sehr in der Vergangenheit als Marketing-Tool positioniert.

00:34:03: aber EESG ist das Thema und wir haben mal ganz kurz da ein Blick reinzuwerfen mit einem externen Unternehmen zusammen gearbeitet weil wir genau das was ich jetzt so eingangs mal erklärt habe wie investieren wir?

00:34:14: Was dahinter groben?

00:34:15: Was die Haltezeit?

00:34:16: Wie wollen wir das machen?

00:34:17: Mit wem wollen wir dass machen?

00:34:18: Was wird das kosten?

00:34:19: In welchem Zeitfenster?

00:34:21: Das haben wir einen externen Servicer der eine DAX gelistete Company of Rated mal vorgestellt und hat einen Workshop mit denen.

00:34:28: Ich habe gesagt, jeder versteht was ESG ist.

00:34:30: also das bedeutet aber wie kriegen wir das konkret positioniert sodass es kein Marketing-Tool ist sondern messbar und auch in einer Form des Mindestreporten kann dass Investoren damit auch arbeiten können und wir selbst auch.

00:34:44: Und dann haben wir eine extern... Das ist jetzt wichtig.

00:34:46: ja nicht intern sondern eine extern erstellte Scorecard stellen lassen die auf drei Ebenen stattfindet.

00:34:52: Das ist einmal der Fund, Asset-Ebene und Operator Ebene.

00:34:57: Nicht nur die Immobilie sondern auch der Betrieb und eben das Vehikel also der Form.

00:35:01: Und was passiert ist – das machen wir seit Jahrzehntzwanzig by the way – wenn wir jetzt eine Immobilie ankaufen, dann machen wir nicht nur unsere klassische Commercial DD, Tech DD, Tax

00:35:11: etc.,

00:35:12: sondern wir machen ESG-Düteritons.

00:35:14: Dann gibt es zu diesen drei Clustern unterschiedlichste Fragen und der Score kann zwischen null und hundert.

00:35:20: Ist der Score kleiner?

00:35:21: fünfzig?

00:35:22: dürfen wir gar nicht ankaufen, ist der Score aber eine fünfundfünfzig als Beispiel.

00:35:27: Heißt es nicht das wir hier gegebenenfalls ein schlechter Investition für uns haben?

00:35:31: Sondern es heißt vielmehr was würden wir als Investmentmanager, als Advisor, als Asset Manager bei Closing mit proaktiven Asset Management tun in den nächsten fünf, sieben, zehn Jahren um diesen Score auf eine seventy, achtzig oder neunzig zu bekommen?

00:35:47: und das reporten wir dann quaterlich Und der Score kann sich übrigens auch so negativ entwickeln, wenn wir halt nicht gemäß Businessplan unterwegs sind und die Maßnahmen etc.

00:35:55: dann eben nicht umsetzen.

00:35:57: Das finde ich hat eine Transparenz ist messbar und ist meiner Meinung nach nicht das perfekte Tool.

00:36:06: aber es ist der richtige Schritt, um da hinzugehen.

00:36:09: und warum haben wir uns dafür entschieden?

00:36:11: Weil wir über diesen fragmentierten Markt sprechen.

00:36:13: Wir sprechen halt nicht immer... Es gibt keinen bitte gerne mir zu zeigen, es gibt kein Lied zertifiziertes Pflegeheimen, sondern die haben alle ein gewisses Alter.

00:36:23: Da sprechen wir über Energieeffizienz, Infrastruktur, Investments, die in das Objekt stattfinden müssen.

00:36:30: und wie machen wir das?

00:36:32: Und ich glaube es ist ein gutes Tool was sehr gut angepasst für Bestand ist.

00:36:36: Das war auch immer unser Fokus weil wenn ihr dir die Zahlen anschaut nächsten vier Jahren, gefühlt morgen schon im Jahr zwanzig sechsundzwanzig vielen dreihundertzwanzigtausend Betten gebaut werden müssen.

00:36:50: Das heißt, gleichzeitig wenn du in den Bestand investierst hast du eine riesen Nachfrage aus der Resident-Perspektive also Bewohner die dann irgendwann einen Platz suchen.

00:36:59: Und diese dreiundzwanzigtausend Betten die gebaut werden müssen jetzt Bautour wohin oder her es ist schon glaube ich ne Ambition zu sagen das kriegen wir locker hin alle nächsten vier Jahren.

00:37:08: da bin ich auch Realist und sage schauen uns halt auch an aber unser Fokus ist schon denn der Stock also wirklich der Bestand?

00:37:14: und wie kriegen so energieeffizient und konzeptionalisiert, dass der sinnvoll erscheint für die nächsten Jahre.

00:37:20: Bevor wir gleich nur über eure Funks sprechen, die dir aufgelegt habt, würdest du dir da mehr öffentliche Diskussion auch wünschen?

00:37:27: Es gibt jetzt das Infrastrukturpaket, jetzt könnte man Senior Living fast als Infrastruktur bezeichnen.

00:37:32: So ein bisschen gehört ja auch zur gesellschaftlichen Infrastruktur dazu.

00:37:36: Ich habe mich mit dem Bürgermeister von Bergheim unterhalten, der meinte wir haben ausgerechnet es ist ungefähr zu hunderttausend Euro von dem Sondervermögen bei uns landen.

00:37:46: Davon sanieren wir keinen Spielplatz ehrlich gesagt.

00:37:50: Wie siehst du die Diskussion?

00:37:52: Traurig sehe ich diese Diskussion.

00:37:54: also ich bin kein Mitglied irgendeiner Partei das mal vor die Klammer bestellt.

00:38:03: Aber Leute, die mich näher kennen... Ich habe immer eine klare Meinung und die ist auch nicht immer populär.

00:38:09: Und ich mag das auch wenn Menschen so Charakter haben und wirklich eine eigene Meinung irgendwo entwickeln.

00:38:15: Ich finde darüber wird viel zu wenig gesprochen.

00:38:18: Viel zu wenig!

00:38:18: Ich verstehe das für das Thema Defense

00:38:20: etc.,

00:38:21: dass das das Thema im Moment ist und dazu kann man auch ne Meinung haben und sollte man auf meiner Meinung nach haben aber dazu wird vielzu wenig gesprochen.

00:38:28: Ich hatte schon mal so Spaß in einer Senior Living-Runde bei einem Abendessenmal gesagt, eigentlich müsste man mal eine Partei gründen.

00:38:35: Und die potenziellen Wähler in den Fokus stellen und alles machen für Wahlstimmen wenn du das so möchtest ab der Sechzig-Plus.

00:38:46: Da hast du fünfundzwanzig Prozent der deutschen Gesellschaft irgendwo.

00:38:50: Weil ich finde darauf wird zu wenig gehört!

00:38:52: Ja, also ich weiß nicht ob du in letzter Zeit irgendwo was gelesen hast.

00:38:56: Vom Infrastrukturpaket wird so und so viel da irgendwie positioniert investiert in den Bereich.

00:39:04: Es ist eher so dass du liest das die eine oder andere Versicherung irgendwo Schwierigkeiten hat Was Liquidität angeht etc.

00:39:12: Ich finde zum Beispiel auch Und Da gibt es auch ein Unternehmen was eine sehr sehr interessante die sie ja schon fast Studie da erhoben hat, dass so ganz viel über Insolvenzen gesprochen wurde.

00:39:25: Pflegeheiminsolvenz

00:39:26: etc.,

00:39:27: aber es wird nie darüber gesprochen.

00:39:28: wie viele haben's dann durch diese Insolvens geschafft?

00:39:30: Insolvent heißt denn nicht gleich morgen gibt es diesen Betrieb nicht.

00:39:33: das heißt wir haben einen Umstand der gerade vielleicht nicht tragbar ist sondern es gibt auch eine Art Turnaround und die Zahlen kann ich gerne am Nachgang noch mal liefern.

00:39:42: Ich will jetzt auch nichts Falsches sagen Aber meiner Meinung nach war es irgendwo kleiner ein Prozent die dann wirklich geschlossen haben.

00:39:50: Das ist natürlich dann wieder ein ganz anderer Blick, wenn da mal eine große Garzette in Deutschland, die wir alle kennen.

00:39:55: Man hat irgendwie auf der Coverpage sagt hey, so schlimm ist das vielleicht gar nicht?

00:40:00: Natürlich gibt es jetzt einen oder andere wo es eben nicht funktioniert hat.

00:40:02: Der steht komplett außer Frage.

00:40:05: aber das ist etwas wo ich sagen das würde mir wünschen Aber ich finde das traurig, da wird kaum drüber gesprochen viel zu wenig und dabei könnte dass so spannend sein.

00:40:21: So generell gesprochen, weil sie dieser Touch von Pflege gleich unsexy und macht keinen Spaß und auch damit befasst ihr euch ist ja irgendwie nicht cool.

00:40:33: also wir sehen es natürlich komplett anders.

00:40:35: aber ist schon so dieses Bild was teilweise in der Gesellschaft sie ist und das ist so wo ich sage würde ich mir wünschen dass das mal irgendwie ab.

00:40:46: Das Thema, das man darüber jetzt mal detailiert zwei Stunden besprochen

00:40:51: wird.

00:40:51: Das stimmt ja aber Insolvenz ist natürlich das Thema.

00:40:54: da liebe ich mir... also man kann über Amerika viel diskutieren Aber das amerikanische Going Consul in Prinzip ist dann deutlich angenehmer als das deutsche HGB.

00:41:01: Ja,

00:41:02: Amerika ist natürlich nochmal ein anderes Thema.

00:41:04: Absolut!

00:41:04: Aber ähm..ja, das ist so und das fehlt mir so ein bisschen, würde ich sagen.

00:41:12: Dass es nicht so richtig positioniert im Sinne von okay Es gibt hier eine Inservenz zum Betreibergruppen mit vierzig Betrieben, vielleicht betroffen etc.

00:41:22: Ist ja gleich die Wahrnehmung im Markt oder sogar in der Gesellschaft, die damit sich nicht so detailliert auseinandersetzen und nicht auseinander setzen müssen?

00:41:29: Aber was passiert denn mit jemandem, der das liest?

00:41:30: Ach da ist ja schon wieder einer umgefallen jetzt Roton Und so sollte es eigentlich nicht sein Sondern müsste viel mehr darüber gesprochen werden.

00:41:38: Was ist jetzt wirklich der Restrukturierungsprozess?

00:41:41: Wie wird das gemacht?

00:41:42: In welchem Zeitfenster?

00:41:44: Und dann wenn's dann mal Happy News gibt die auch gerne mal teilen.

00:41:49: Und das passiert im Klein, da gibt es unterschiedliche Kanäle, die das publizieren.

00:41:54: aber es wäre schön wenn sie großen eben mit fokussieren und das ist halt so was in der Politik.

00:42:01: also ich bin ein größer großer Befürworter dass das einfach wirklich in den Mittelpunkt gestellt wird weil wir rollen darf etwas zu und ich meine Wir haben ja unseren Investitionsansatz gefunden wie man Kapital ordentlich nachhaltig in beiden Sinne, also investorntechnisch gesehen, return aber auch für die Gesellschaft vor Ort investieren kann.

00:42:22: Und ich sage das ja so transparent weil es ist zwar unser USP wenn du so möchtest Aber das ist halt so ein großes Themengebiet und so ein großer Spielfeld auf dem was da bewegen.

00:42:33: Da können so viele andere Markthilme ebenfalls dran teilnehmen, weil ländliche Regionen gibt's genug Ja?

00:42:38: Und zu sagen man zentralisiert das dann alles, sagen wir mal wenn wir jetzt über Hamburg sprechen.

00:42:43: Ich glaube, der Zug heißt da Metronom in die Regionalbahn.

00:42:47: Wenn man runterfährt Hamburg-Harburg, Wiesnluhe, Lüneburg-Würstenzelle, kennt ihr auch aus?

00:42:52: Ja!

00:42:53: So wenn man also runter fährt und ich finde es ein Irrglaube zu sagen ja wir zentralisieren dann alles irgendwie Richtung Norden wo wir die meisten Leute irgendwie...weiß nicht ob das ein Modell ist was wir fahren sollten.

00:43:06: Das stimmt ja.

00:43:08: Ihr bündelt das institutionelle Kapital was ihr so bekommt bisher in zwei Fonds.

00:43:13: korrigiere mich wenn das falsch ist.

00:43:15: Der erste ist geschlossen, da ist ja eine Ankaufsphase wenn mich nicht alles täuscht.

00:43:20: Beim zweiten Seite im Fundracing, das ist richtig?

00:43:22: Der Erste ist geraced und komplett investiert.

00:43:27: Also closed, closed.

00:43:28: in der Pfand sind wir sehr happy!

00:43:30: Das zweite Vehikel sind wir aktuell im Fundraising und da auch relativ erfolgreich und wir gehen davon aus dass wir in Q-I, Q-II nächsten Jahres daran arbeiten wir schon etwas länger.

00:43:43: Eine große wahrscheinlich Investition verkünden werden, die dieses unumgänglich, auch wenn ich mal sage, Transkationsmeldung machen wir nicht.

00:43:54: Die haben eine gewisse Größenordnung hat und da sind wir weiter in dem Fundraising mit dem gleichen Investitionsansatz Partnerschaften mit führendem Betreibergruppen auf einem Cash-on-Cash Profil Fokus gelegt wo institutionelles Kapital sagt ja finden wir uns gespannt.

00:44:12: Wir sind nicht Exit getrieben, sondern wollen jedes Jahr am besten Erträge aus unserem Investment verbuchen.

00:44:18: Und genau für dieses institutionelle Kapital haben wir den zweiten Fonds eben auch initiiert und gelonscht und sind wie gesagt ein Fun-Tracing.

00:44:27: Wollen die Instis mit anderen Instis zusammen einen Fond oder sagen dir oft ich möchte eigentlich nur exklusive Mandate übernehmen?

00:44:36: Sowohl als auch, aber generell schon klar.

00:44:37: Also es gibt institutionelles Kapital was unbedingt natürlich in Fonds investiert und auch dort nicht unbedingt alleine sein möchte sondern dann sagt wir können zwar einen Fond investieren haben aber eine Allokationsquote in diesem Fond und wollen wir selbst wollen nicht größer zwanzig Prozent vom Gesamtvolumen irgendwie ausmachen etc.

00:44:57: Gleichzeitig gibt es auch Investoren, die eine gewisse Größenordnung irgendwie platzieren können und dann vielleicht sagen das machen wir eher als separate managed Account.

00:45:05: Ihr macht das dann gerne für uns aber wir wollen da keinen nehmen uns haben.

00:45:10: und dann gibt's übrigens noch das dritte Bucket, sage ich immer dieses Club Deal Charakter wo gewisse institutionelle Investoren ihre Partner eigentlich schon haben unterschiedlichen Sub-Essetklassen oder Essettklassen und dann sagen, dann holen wir den einen, zweiten oder dritten noch mit on board.

00:45:27: Und dann würden wir eine gewisse Investition im tätigen wollen.

00:45:30: Lass uns über Rendite sprechen.

00:45:31: ihr verspricht etwa so bei fünf Prozent Rendite.

00:45:35: ist das für die Investoren ein Renditekicker?

00:45:37: Oder ist das stabilisierender Effekt für deren Portfolio?

00:45:41: Ist interessant wie du die Frage gestellt hast weil Versprechen ist immer gut.

00:45:46: Also wir in unserer zumindest englischen Dokumentation sagen, we intend to distribute.

00:45:52: Das ist schon unser Ziel.

00:45:55: Versprechen kann ich dir auf jeden Fall dass meine Kinder dieses Jahr ein tolles Weihnachtsgeschenk bekommen.

00:46:01: aber nein also was ihr auf jeden fall sagen kann jetzt nehmen wir den ersten Formen die wir aufgelegt haben.

00:46:06: Die haben wir aufgelegt Corona vielleicht auch da noch mal.

00:46:10: ich weiß gar nicht ob ich das so erzählt habe.

00:46:12: Wir hatten immer als Strategie gehabt dass wir sagen, wir investieren in Deutschland mit einer europäischen Kleinkwote.

00:46:20: Nicht groß!

00:46:21: In Frankreich, Niederlande und Belgien.

00:46:24: Und dann kam Corona?

00:46:26: Lockdown?

00:46:27: Kein Lockdown-Impfstoff, kein Impfstoff etc.

00:46:29: Da haben wir gesagt... Das macht keinen Sinn, diese europäische Allokation beizubehalten.

00:46:34: Weil jeder Investor sagen wird naja Herr Fröse, erzählen Sie mir mal wie sie in Amsterdam jetzt ein Side-Reset machen wollen weil ich weiß ob du dich noch dran erinnerst das war ja so dass man das Bundesland bei der Inzidenz größer hundert nicht verlassen durfte.

00:46:47: also

00:46:47: die Argumentationskette kamen dann nicht im Sinn wie ich das erklären soll.

00:46:50: Also haben wir uns komplett auf Deutschland fokussiert mit dem gleichen Ansatz etc.

00:46:55: und wenn du natürlich nicht das fertige Produkt kaufs im Sinne von Hießt das Asset, da sind die vor zwei Jahren und es wird dir vorgestellt mit einem Premium-Kicker.

00:47:05: Sondern du schaffst eigentlich aus einem nicht institutionellen Produkt ein institutionelles Produkt in dem du ja die führende Betreibergruppe reinbringst, die alles an Governancepflichten etc.

00:47:16: mit sich bringt, die eine gewisse Liquidität mit sich bringen, die auch keine Blackbox ist also Reporting Requirements et cetera.

00:47:21: Und in dem Zusammenspiel einen neuen Pachtvertrag schließt hast Du natürlich einen anderen Entry Point als wenn du wie damals ... zwanzig, zwanzigeinundzwanzig Objekte für... ...fünfundzwanzichfach und mehr gerade im betreuten Boden wurde dafür gezahlt.

00:47:35: Hast du natürlich immer im Schnitt unter diesen Peak-Niveau angekommen,... ...hast du natürlich ein anderes Cash & Cash Profil.

00:47:44: Und unser Fokus ist wenn wir über einen Ausschüttungsgetriebenen... ...Fonds sprechen das wir sagen Größe fünf Prozent.

00:47:51: Das ist auch also Cash&Cash wirklich als Ertrag auszuschütten an die Investoren auf einer jährlichen Basis.

00:47:56: Das haben wir auch seit... Aufpflegung, Initierung des ersten Fans realisieren können.

00:48:01: Fun Fact weil wir jetzt heute hier sitzen und heute ist der neunzehnte.

00:48:06: Heute ist der achtzehntel Dezember.

00:48:09: Wir haben letzte Woche Freitag gerade an alle bestehenden Restoren ausgeschüttet Und das haben wir jedes Jahr auch so liefern können.

00:48:18: Das ist etwas was uns zutrauen was nachhaltig ist Auch im heutigen und jetzigen Marktumfeld auch realisierend zu

00:48:26: können.

00:48:27: Kannst du was über, du hast gerade schon kurz für Vielfältiger erwähnt.

00:48:30: Wie haben sich die Preise für das Senior Living entwickelt?

00:48:34: Ist interessant weil ich komme grad aus London und die reden natürlich immer über Prime yields Und nicht irgendwie Entry Multiplier.

00:48:40: Aber wenn wir über die Faktoren sprechen Ich glaube du kannst gute Investitionen heute tätigen.

00:48:44: zwischen vierzehn und sechzehnfach Muss schon ein bisschen so auf das Trüffel schweinen sein und nicht unbedingt die großen Brokerhäuser die dir den Deal dann vorschlagen Weil dann wird ja wie in der Vergangenheit meist der wahre Wert oder der echte preiskünstliche Jahr.

00:48:59: Ich bin nicht sagen zerstört, aber da wird so viel geboten weil viele den Allokationsdruck hatten.

00:49:04: Aber ich glaube das ist eine gute Range und ich bin der Meinung, Savils hat die letzten drei Jahre fünf Komma eins Prozent als stabil Prime yield irgendwo aufgezeigt.

00:49:15: Bin gleichzeitig der Meinung dass wir zweizigsechzehn vielleicht wieder sehen, dass die Faktoren leicht steigen werden wenn jetzt dieser Appetit eben dann sich auch realisiert im deutschsprachigen Raum und das ist ja wie eingangs gesagt, wenn Kapital schon geregst wurde oder bereit ist investiert zu werden.

00:49:35: Dann ist es nicht so dass jeder alle zahlt das Quatsch weil denn sind das A schlechte Investmentmanager und B sollte man den kein Geld mehr geben.

00:49:41: aber ich glaube man ist vielleicht bereit ein leicht höheren Preis vielleicht zu zahlen was dann wiederum die Faktoren auch steigen lassen würde, was ich dann wiederum in niedrigeren Primials widerspiegeln würde.

00:49:55: Was ist denn eurem Geschäftsmodell der Flaschenhals?

00:49:56: Weil ihr habt ja nicht nur das Immobilienthema sondern ihr habt auch Fachkräftemangel, Betreiberthematiken.

00:50:02: also die haben ja vor allen Dingen Fachkräfte-Thematiken aber ihr seid partnerschaftlich unterwegs.

00:50:05: also es ist auch ein Stück weit euer Problem in Anführungszeiten.

00:50:09: Wo ist so gerade euer Hauptfaktor wo du sagst Das ist der größte Flaschflaschenhalz den wir derzeit haben?

00:50:17: Also vielleicht nochmal Eingangs zu dem, was wir eben gesagt haben.

00:50:19: Das ist genau richtig.

00:50:21: Es sind Anführungszeichen immer unser Problem.

00:50:24: Ich finde als Immobilien Investor in diesem Segment sich hinzustellen und zu sagen ich trage gar kein Risiko weil ich habe ja einen Mieter Und der muss sich kümmern.

00:50:33: das sind viele Markteilnehmer.

00:50:34: wo wir gewisse Schlagzeilen den letzten Jahren In dem Bereich auch gesehen haben Vielleicht war dass die DNA diese Unternehmen.

00:50:40: Ich bin sehr froh, dass diese Ausundierung und Sondierungen da auf dann so stattgefunden hat.

00:50:46: Fachkräfte Manche mag das eine sein.

00:50:50: Sehen wir eigentlicherweise gar nicht so sehr bei uns in dem Portfoli, weil wir einfach wirklich verstehen und verstehen müssen wie funktioniert diese Betreibergruppe?

00:51:01: Und dann noch sagen macht Sinn oder macht keinen Sinn.

00:51:02: So wie da ein Gruppe gesagt hat, das sehen wir nicht.

00:51:06: Finanzierung könnte ein Thema werden.

00:51:08: Es gibt viele Banken die restriktiver geworden sind.

00:51:14: viel mehr Reporting Requirements, nicht mehr hohe Leverages.

00:51:18: Also ich rede lieber maximal sechzig Prozent LTVE ja dann doch fünfzig.

00:51:23: und vielleicht auch die eine oder andere Bank die gesagt hat wir halten erst mal Abstand von.

00:51:28: es gibt aber gleichzeitig eine österreichische Bank die glaube ich der größte Länder im deutschen Raum ist mit einem Buch von eins Komma vier Milliarden das der Bullisch sieht und ich glaube der größten Flaschenhals ist genau das.

00:51:44: Ich würde sagen, irgendwo sicherlich Fachkräfte.

00:51:49: Gleichzeitig aber auch das Thema Finanzierung.

00:51:52: und um dem entgegenzuwirken nochmal das Thema Partnerschaften mit führendem Betreibergruppe.

00:51:58: Und noch mal für alle die zuhören oder sich das anschauen muss nicht mehr der größte sein.

00:52:04: Also wenn ich sage führende Betriebergruppe, ich habe ja eingangs diese Fünf-Fünfundert genannt es kann auch eine führendene Betreibegruppe sein, die in Niedersachsen oder einem anderen Bundesland vielleicht sechs, sieben Objekte hat, das aber familiär geführt hat.

00:52:16: Gar kein unorganisches Riesenwachstum anstrebt, aber vielleicht ein Objekt alle zwei Jahre mal macht.

00:52:23: Weil nochmal wenn die Halterzeit für unendlich ist dann muss unser Partner im Idealfall ähnlich denken.

00:52:30: der wird sicherlich andere Kapitalquellen anderen Druck und einen anderen Business Case haben.

00:52:34: Aber in den einzelnen Standorten wo wir gemeinschaftlich tätig sind da muss dass die Maxime sein.

00:52:38: Aber wenn sie das nicht ist, dann ist es für uns uninteressant.

00:52:41: Da kann man höflich absagen und dann machen wir's nicht.

00:52:44: Lesen haben bei Thomas Dayn divers gemacht hat... ...und beruachten das natürlich!

00:52:49: Wie ist das bei den Finanzierungen?

00:52:50: Siehst du da eine Veränderung bei der Struktur?

00:52:52: Ist denn mehr private debt auch im Senior Living-Markt?

00:52:56: Also wie wir klassisch finanzieren sind, ist Raysons Eigenkapital und haben dann auf der Prop-Gurse direkt auf der mobilen Seite unser Senior Debt von den jeweiligen Banken.

00:53:06: Natürlich gibt so die Experten die dann mit hohen Leverage und sehr viel Private Dept, Messerlin etc.

00:53:17: gewisse Deals dann irgendwo strukturieren, aber das war noch nie unser Thema.

00:53:20: also wenn wir institutionelles Kapitalmanagen und wir sagen Wir haben einen Rendite-Profil was wir erwirtschaften müssen oder als Ziel um jährlich die Ausschützung von größer fünf Prozent irgendwo herbeiführen zu können Dann wollen wir nicht dazwischen noch große Depts riesigen Eingehen, die dann aufgehen müssen um auf diese fünf Prozent zu kommen.

00:53:44: Aber ich glaube es kommt immer mehr weil natürlich nach Flexibilität gesucht wird.

00:53:49: wenn die klassischen Senior-Länder respektiver werden ist jetzt ein bisschen die Frage wie gehe ich damit um?

00:53:58: Wenn mein Eigenkapital eben nicht Soros ist sondern irgendwie sich doch nicht so gestaltet wie eingangs angedacht hat?

00:54:06: Aber für uns ist das, ehrlicherweise, senior depth Thema klassisch.

00:54:11: Siehst du Eigenkapital als das Thema für die Branche?

00:54:15: Ja,

00:54:16: absolut!

00:54:18: Eigenkapitale... Also ohne Equiti wird es sowieso nicht funktionieren.

00:54:25: Ich glaube, die Frage ist jetzt die Budgets von vielen wohnen jetzt gemacht November, Dezember für zwanzig sechsundzwanzig.

00:54:31: aus institutioneller Sicht und da gibt's viele, die sich das anschauen Wir reden mit Bestandsinvestoren, wir reden aber auch mit potenziellen neuen Investoren in Deutschland und aber auch in Europa.

00:54:42: Auch mit Pride Equity Quellen die sind natürlich sehr bulisch und auch sehr schnell, die aber auch teilweise auf Milliardenfans sitzen da.

00:54:51: dann aber eine gewisse Größenordnung den mitzugeben dass man sagt ja wir haben hier ein fünfhundert Millionen Euro Deal ist relativ unrealistisch in so einem fragmentierten

00:55:00: Markt.

00:55:02: Aber ja, Eigenkapital ist das Thema für den Jahr und ich glaube übrigens für alle.

00:55:08: Das

00:55:09: scheint so zu sein.

00:55:10: Wie abhängig ist eigentlich euer Geschäft von so staatlichen Regulaturik?

00:55:14: auch staatliche Zahlungen die von dem jahr eure Betreiber auch abhängiges sind ein Stück weit?

00:55:20: Ja klar weil du hast natürlich also schon es gibt einen gewissen Abhängigkeitsgrad.

00:55:25: aber wenn man das wie gesagt sehr ordentlich und klar strukturiert ist.

00:55:29: ja die Frage, ich hatte gesagt wenn wir so halte Zeit für unendlich irgendwo haben es gibt den Selbstzahler und den Sozialhilfeempfänger nachher als Bewohner.

00:55:39: Und da bin ich genau wieder bei dem Punkt.

00:55:41: natürlich ist das alles mit unser Thema auch wenns nicht unser Betrieb ist und wir einen Cent Anteil an dieser Betreibergruppe haben sondern wir wollen genau verstehen.

00:55:49: gut Wenn wir heute eine Immobilie kaufen und eine führende Betreiberkruppe übernimmt dort auch den Betrieb wie waren denn historisch?

00:55:56: Wie die Selbstzahlquote?

00:55:59: Ja, weil wir lesen es immer mehr.

00:56:00: Es wird alles teurer.

00:56:01: Steuern rauf, steuern runter etc.

00:56:03: Und wie wird sich das beraussichtlich in den nächsten fünfzig bis siebzig Jahren entwickeln?

00:56:07: Einfach einen statischen Satz anzunehmen zu sagen ich habe hier seventy Prozent Selbstzahler, denn dann ist der E-Kostensatz im Anfangszeichen natürlich höher als das was man gefandelt bekommt.

00:56:18: und es geht jetzt zehn Jahre soweit und deswegen ist die Miete.

00:56:21: Das führt wahrscheinlich und das ist unsere Haltung sehr schnell zur Diskussion dann mit dieser Betreibergruppe.

00:56:27: Und da ist es halt wichtig, wenn man nicht eine Anonymität mit sich bringt sondern echt eine Partnerschaft mit diesem Betrieb um zu sagen wie seht ihr das denn oder worauf seid ihr vorbereitet?

00:56:36: Wovon geht ihr aus?

00:56:37: Um dann ein Pachtvertrag zu haben.

00:56:39: und wir sagen okay Es gibt die Möglichkeit dass die Selbstzahlerkruchte singt und dadurch natürlich auch der potenzielle Mietattrag der geleistet beziehungsweise gezahlt werden kann und muss.

00:56:51: Das ordentlich zu machen hat sehr viel mit Fundamentaldatenanalyse zu tun und deswegen sind wir da natürlich sehr, sehr enger Markt was die Politik bewegt oder nicht bewegt.

00:57:04: Wir sind davon abhängig aber auch da nochmal tiefgehende Expertise sich damit wirklich auseinanderzusetzen hand in Hand mit der Betreibergruppe zu sprechen kann man glaube ich das ich will nicht sagen aushebeln oder so strukturieren dass es nicht große Kopfschmerzen.

00:57:20: Zwei Themen habe ich noch, das eine ist nämlich Thema Digitalisierung und Technologie.

00:57:24: Wir reden immer ganz viel über digitale Zugangstechniken, Büro ganz viel, wir reden über digitalle KI-Lösungen auch für Heizungstechnologien und Co im Pflegeheimen.

00:57:32: Das stelle ich mir gerade vor.

00:57:33: da muss es doch unendlich viele Ansätze dafür geben vom KI gesteuerten Roboter der sich um die Bewohner kümmert.

00:57:40: ein bisschen zu klassischer Heizungstechnologie wie groß ist da der Bedarf?

00:57:45: Und welche Technologien sprecht ihr da grade so

00:57:48: Bedarf ist riesig.

00:57:49: Ich lade auch für wir keine Werbung machen, aber ich lade jeden ein mit uns in Kontakt zu treten der irgendwie einen Start-up in Richtung Technologie

00:57:55: etc.,

00:57:56: irgendwas bewegt.

00:57:57: Aber wenn man Schritt zurückgehen gebraucht, also nehmen wir mal die Technologiekurz raus, Barrierefreiheit.

00:58:03: Das ist eigentlich das Thema In den Bestand über den wir ja diskutieren.

00:58:08: Aber Technologie, ich hatte es eingangs gesagt für mich immer super wichtig.

00:58:12: schnellstes WLAN Weil alles irgendwo darauf später mein Münzen wird.

00:58:18: Es gibt unterschiedliche Informationsalarm-Signale, Systeme die in einzelnen Assets bei uns schon implementiert sind.

00:58:28: Wir haben zum Beispiel mit einer Betreibergruppe das Thema Elektromobilität.

00:58:32: Ich will fast schon sagen perfektioniert weil wir da nochmal Partnerschaft verstanden haben.

00:58:37: okay ihr habt hier einen ambulanten Dienst und ihr habt ihr betreutes Wohnen.

00:58:41: was ist denn wenn wir jetzt auf dem Grundstück mal ladesäulen installieren implementieren Und ihr dann die Möglichkeit habt eigentlich so ein E-Auto an den Arbeitnehmer, also hinsichtlich Attraktivität des Jobs

00:58:53: etc.,

00:58:55: denen das als Leasing dann anzubieten.

00:58:56: Das ist übrigens dann ja glaube ich mit null Prozent versteuert und es hat unglaublich gut funktioniert.

00:59:03: Der kommt dann morgens dahin, ist mobil, macht seinen Job kann aber auch wenn er dann irgendwie sage ich mal den Berichtspflichten nachgeht was ja teilweise ein Riesenbürokratieakt ist in der Zwischenzeit das Autoladen mit einem Supercharger und ist total happy.

00:59:18: Und ich glaube, das ist zum Beispiel nur ein ganz kleines Beispiel.

00:59:23: Digitale Winde, mein Lieblingsbeispiel finde ich super weil es unglaublich ist wie viel eine Pflegefachkraft heute leistet und leisten muss.

00:59:37: Vierzig-fünfzig Prozent leider mit Bürokratie und gar nicht am Patientenbewohner und wenn sie dann natürlich Unterstützung bekommt umso besser.

00:59:47: Und ich glaube, man muss halt viel mehr aus dem Use Case kommen und sich fragen wie können wir mit Technologie den Arbeitsablauf einer Pflegefachkraft zum Beispiel optimieren?

00:59:57: Verbessern etc.

00:59:59: Da gibt es sehr viele Unternehmen, mit denen wir sehr intensiv auch im Ausdurchs sind und dann natürlich die Betreibergruppen mitzupositionieren.

01:00:06: aber es gibt genauso das Thema Pflegefachkraft Anwerbung aus dem Ausland Ja und da gibts eine interessante Geschichte hier wie man so nie erzählt wurden angesprochen von einer Dame, die mit einem – ich nenn sie jetzt mal nicht – aber mit einem Land aus dem Ausland eine Kooperation hegte für einen Riesendiscounter und hat dann gesagt ja, ich möchte nicht die Pflegefachkraft sondern ich möchte den Auszubildenden nach Deutschland bringen.

01:00:36: Und die haben alle ein Abitur, das bei uns auch anerkannt wird.

01:00:40: und die hat dann aber gesagt ich mache eine Sache anders.

01:00:43: Ich habe dann Lernmaterial, also PDF, iPad etc.

01:00:46: oder Print.

01:00:47: das Lern Material ist komplett abgestimmt auf diesen jeweiligen Discounter.

01:00:52: oder vielleicht auch zukünftig diskutieren wir gerade auf ein Pflegeheim oder auf ein betreutes Wohnen etc.

01:00:57: um genau zu wissen was heißt wie welche Gerätschaft genannt etc.

01:01:03: und ganz schnell diesen Auszubildenden in den Job da reinzubekommen.

01:01:09: und drei Jahre sind relativ schnell um.

01:01:12: Und die Quote, die hat mich halt dazu gebracht zu sagen, das schaut mir mal näher an.

01:01:16: Die Abbruchquote ist irgendwo bei zehn Prozent und es fand ich, ist ein sehr interessanter Approach.

01:01:24: und übrigens bevor sie mit dem Discounter große Kette wie wir alle kennen gearbeitet haben, sieht das für plus hundert Discounter Geschäfte in Deutschland gemacht.

01:01:35: Hat sie das für den Flughafen im München gemacht?

01:01:39: Das war ein unglaublicher Erfolg!

01:01:41: Das habe ich zu Hause.

01:01:43: Dann hat sie da wirklich so ein Print-Out, das ist der Münchner Flughafen und das bedeutet dies und das heißt das.

01:01:48: und es finde ich total spannend wenn man Lernmaterial hat was man dann wirklich im Day to day in daily doing dann hat wenn man zur Arbeitsbetriebsstätte fährt aber halt

01:01:57: auch

01:01:58: während der Schulzeit oder Unterricht denn wirklich so nachgehen kann und sagen okay jetzt verstehe ich

01:02:03: das.

01:02:03: Absolut

01:02:04: ja!

01:02:05: Das sind so Wege wo ich sage da müssen wir hindenken und da muss man mutig sein und offen

01:02:11: für.

01:02:13: Welche Entwicklungen erwartest du so für die nächsten fünf bis zehn Jahre, für den Senior Living-Bereich?

01:02:20: Es gibt eine Sache, die ich mir wünschen würde unabhängig der Fundamentaldaten.

01:02:25: was sich mir wünschten würde ist dass dieses Thema politisch gesehen mehr am Fokus steht auf allen Ebenen ja also nicht nur auf der obersten Ebene sondern generell weil ich glaube in der Gesellschaft ist das ein Thema und es betrifft auch viele.

01:02:42: Das würde ich mir wünschen.

01:02:42: aber was werden wir sehen?

01:02:44: extreme Konsolidierungswelle sehen.

01:02:47: Ja, weil ich glaube auch wenn gewisse Objekte nicht konsolidiert werden in diesem fragmentierten Markt, werden sie leider verschwinden und dann werden die vorhin genannten dreieinundzwanzigtausend Plätze, die wir brauchen, die werden ja mehr, weil die einzelnen Juniots unseres erstes dann einfach fehlen.

01:03:03: Ich glaube, wenn diese Konsolidarungswelle sich hören professionellisierungsgrad und wenn die Politik das wirklich mal in den Fokus stellt hoffentlich und dafür mit einem großen Verfechter von einer höhere Attraktivität

01:03:19: für diesen Job.

01:03:21: Jürgen Alexander, vielen Dank für das Gespräch!

01:03:25: Und vielen Dank, dass Sie uns zugeschaut und zugehört haben.

01:03:27: Danke dir!

01:03:28: Super!

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