imTalk 48 - mit Stefanie Lütteke und Dr. Chris Richter

Shownotes

  • Warum der Digitalisierungsgrad der Immobilienbranche noch immer überraschend niedrig ist
  • KI im Alltag: von Datenräumen bis Urlaubsplanung
  • Digitalisierung als Kulturfrage – nicht nur als Softwareprojekt
  • „Quick Wins“: Wie Unternehmen Mitarbeitende für KI begeistern
  • Warum Prozesse die Grundlage jeder Skalierung sind
  • Daten, Transparenz und strategische Portfoliosteuerung
  • Cybersecurity: Das unterschätzte Risiko der vernetzten Immobilie
  • Robotik, serielles Bauen und neue Geschäftsmodelle
  • Warum Drees & Sommer auf Ausprobieren statt Perfektion setzt
  • Die große Frage: Wie nimmt man Menschen bei der Transformation mit?

🎙️ Gäste:

Stefanie Lütteke Dr. Chris Richter (beide Drees & Sommer)

🎧 Host:

André Eberhard

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Talk, dem Podcast von Immobilienmanager.

00:00:04: Mein Name ist André Eberhardt und ich bin Chefredakteur.

00:00:07: Heute sprechen wir über ein Thema das die Immobilianwirtschaft gerade grundlegend verändert und das weit über neue Software-Lösungen hinaus – Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Technologie & Cybersecurity!

00:00:18: Denn die Frage ist längst nicht mehr ob sich die Branche verändert sondern wie schnell und wer dabei vorne mitspielt?

00:00:24: Denn wie immer in der Immobiliebranche man spricht viel früher bei einem Thema als dass es in die Umsetzung kommt.

00:00:29: Dafür habe ich mir heute gleich zwei Gäste eingeladen, die diesen Wandel nicht nur beorten sondern aktiv gestalten.

00:00:35: Stephanie Lütteke Partnerin und Chris Richter von Drehs & Sommer Ein Unternehmen, das seit Jahren zu den Innovationstreibern der Branche zählt und zeigt wie man Strategie, Technologie und Umsetzung zusammenbringt.

00:00:47: Und dabei nicht nur für die mobile Branche als Innovationstreber aktiv ist!

00:00:50: Mit ihnen spreche ich darüber wo Digitalisierung heute bereits echten Mehrwertschaften sowie KI-Prozesse, Projekte und Portfolios verändert und warum technologische Exzellenz ohne Sicherheit nicht funktioniert Denn mit jeder digitalen Chance wächst auch die Verantwortungssysteme, Daten und Unternehmen wirklich wirksam zu schützen.

00:01:09: Außerdem schauen wir nach vorne, welche Technologien werden die Immobilienwelt in den nächsten Jahren wirklich prägen?

00:01:14: Was ist Hype und was wird zum echten Game Changer.

00:01:17: Ein Gespräch über Innovationen mit Substanz über Mut zur Veränderung und über die Zukunft einer Branche, die sich gerade neu erfindet bzw sogar erfinden muss.

00:01:26: Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Stefanie Lütteke und Chris Richter.

00:01:28: Herzlich Willkommen

00:01:30: Hallo.

00:01:31: Wir freuen uns auch dass wir dabei

00:01:33: sind Vielen Dank.

00:01:34: Ich find's total spannend, Digitalisierung klingt da im ersten Blick so ein bisschen.

00:01:37: oder Digitalisierung KI Cyber Security.

00:01:39: über die Themen wollen wir auch heute sprechen.

00:01:42: Im ersten Moment denkt man oh da haben ja schon ganz viele drüber geschrieben und berichtet und das ist ja irgendwie ein Thema was alle eigentlich schon längst verinnerlicht haben und schon längs umsetzen.

00:01:53: wenn man sich immer mal die Zahlen anschaut dann sagt zum Beispiel eine Branchenbeobachtung dass der digitalisierungsgrade Immobilienwirtschaft bei vier von zehn Punkten liegt.

00:02:02: also es erschreckend wenig ist Dass viele zwar sagen, ne?

00:02:06: Sechzig Prozent planen den Einsatz von Digitalisierung und KI.

00:02:09: aber so weit richtig weit scheint die Branche da noch nicht zu sein.

00:02:12: Deswegen ist es umso besser dass ich zwei patente Gäste habe.

00:02:15: Welche App auf Ihrem Handy nutzen Sie eigentlich am liebsten?

00:02:17: Vollhütige fangen sie doch mal an!

00:02:19: Das ist bei mir ganz klar Google Maps auch wenn ich eine Strecke in und auswendig kenne.

00:02:25: Ich will wissen auf die Minute wann ich ankomme und auch nicht zwei Minuten an der Ampel zu lange warten.

00:02:31: Okay kann ich verstehen bei Ihnen Herr Richter.

00:02:33: Also beruflich ist es laut Analyse von dieser Bildschirmzeit wirklich die klassischen Outlook und Teams, weil man doch diverse Calls aus dem Auto dann macht.

00:02:45: Privat ist es dann eher so Richtung Strava, Kicker oder One Note um sich Notizen mal kurz zu machen.

00:02:53: Also sind sie entweder Jogger, Rennradfahrer und Fußballer nebenher?

00:02:59: Das trifft vielleicht ganz gut ja!

00:03:01: Und nebenbei arbeite ich auch noch.

00:03:03: Für welche private Fragestellung nutzen Sie KI, Frau Lütteke?

00:03:07: Also ich habe jetzt also angefangen meine Urlaubsplanung mit Kalten zu machen und so optimiere ich die Wegstrecken beim Zeitziehen damit wir wirklich wenig laufen müssen.

00:03:18: Und dann natürlich auch wenn ihr welche Grußkarten oder sowas benötigt werden muss sich sagen gibt es da auch mal ganz schöne Sachen und sogar meine Kinder schreiben damit

00:03:27: Gedichte Also klassischerweise Chatchi

00:03:30: P.T.,

00:03:30: oder ist es Perplexity, oder was?

00:03:33: Co-Pilot!

00:03:35: Und bei Ihnen Richter?

00:03:37: Ja ich nutze also Chatchipiti zum Beispiel im Auto auch gerne so als Dialogspartner wie ein Kumpel dass man mal einfach fragt ja wie würdest du das machen wie würdest du da vielleicht die Perspektive wählen?

00:03:49: und es zeigt sich ist es wie im realen Leben.

00:03:52: man sollte nicht auf den einen Kumpeln hören sondern ist dann immer die Sammlung der guten Ideen und dann wird ein Schuh draus.

00:03:59: Und was würden Sie sich in Ihrem Privatleben deutlich digitaler wünschen?

00:04:03: Ich warte auf den Roboter, der die Kinderzimmer

00:04:06: aufräumt.

00:04:09: Das wäre nicht so meine Suche!

00:04:11: Also wenn das käme, dann wäre uns viel geholfen.

00:04:15: Ansonsten muss ich sagen, freue ich mich, wenn besser Arzttermine- und Behördentermine digital funktionieren

00:04:23: und am liebsten also es

00:04:24: wäre jetzt der Next Step.

00:04:26: wenn man die auch digital abhalten könnte und nicht immer vor Ort dann noch aufkreuzen müsste.

00:04:30: Vor allen Dingen kann man das in anderen Ländern ja schon.

00:04:32: In Skandinavien gibt es ja so einen digitalen Arzt, den ich dann anrufen kann per Facetime und so.

00:04:36: Und da ist nicht mal mehr ein Arzt sondern das sind quasi medizinische Fachangestellte, die da schon quasi eine erste Beutachtung machen.

00:04:42: Auch beim Staubsaugen kann ich Ihnen der Empfehlung geben Es gibt ein Staubsaugerroboter Der hat so ein Arm, der räumt Dinge zur Seite.

00:04:49: Ja, also das gibt es mittlerweile.

00:04:50: Aber das schafft ja nur so in Sockenformat und darf nicht mehr wiegen als eine Socke oder sowas.

00:04:56: Ich sage aber jetzt nicht

00:04:57: Staub!

00:05:00: Das wird hier dann der Roboter machen.

00:05:01: Das wäre natürlich auch nicht schlecht.

00:05:03: Und bei Ihnen Herr Richter?

00:05:04: Ich glaube ich würde mich dabei den Behördengängen doch anschließen.

00:05:08: wir hatten euch ein Projekt wo wir alle Dinge brauchten Führungszeugnisse etc... Und die Herausforderung der Terminwahl hat uns dann doch sehr beschäftigt.

00:05:20: Wenn man diesen digitalen Personalausweis hat, geht ja alles ratzfatz!

00:05:24: Also wenn man den mal hat und seine Pinne nicht vergessen hat, dann geht alles wunderbar.

00:05:29: Dann schauen wir was da die Zukunft so bringt.

00:05:30: Apropos Zukunft Drehs- und Sommer.

00:05:32: sechseinhalbtausend mit ich glaube siebentausends mittlerweile ungefähr irgendwie so roundabout.

00:05:37: Auf dem Weg dahin?

00:05:39: Ja.

00:05:40: Siebzig Standorte Wie digital ist Dresd und Sommer?

00:05:44: Und wie wichtig ist Digitalisierung da in der Gesamtstrategie?

00:05:47: Ich würde sagen, das ist bei uns auf jeden Fall ein großer oder ganz wichtiger Punkt in unserer Strategie.

00:05:55: Wir

00:05:55: versuchen

00:05:55: also wirklich jetzt in unserem Kerngeschäft eigentlich in allen Bereichen zu verankern dass wir wirklich es in die Projekte bringen, in die Führungsstrukturen, in unsere internen, aber auch externen Prozesse integrieren.

00:06:10: Wichtig ist natürlich, dass wir alle Mitarbeiter immer mitnehmen und dafür sorgen, dass die Kompetenz vermittelt wird.

00:06:17: Weil wenn die Mitarbeitenden das aktiv nutzen, ist das am Ende eine Selbstverständlichkeit.

00:06:22: Wichtig ist glaube ich immer, dass man den klaren Nutzen sieht.

00:06:25: Das gilt dann für intern.

00:06:28: Die Kollegin der Kollege so vorsägen kann, das spart mir hier echte Zeit.

00:06:32: und natürlich bei den Kunden gilt es auch so mal so direkt diesen Mehrwert eigentlich fühlen können.

00:06:37: Und dann ist es auch verankert im täglichen Geschäft und da sind wir glaube ich mittlerweile auch echt auf einem guten Weg in den letzten zwei drei Jahren sehr weit gekommen.

00:06:47: schon

00:06:48: Nehmen Sie mich mal mit in die Praxis.

00:06:49: Wo würden sie sagen, oh da hat sich... Sie sind schon auch schon weile bei Dresden Sommer.

00:06:53: Da hat sich im Punkt der Digitalisierung für uns ein tägliches Leben bei Dressen Sommer was wirklich verändert?

00:06:58: Das ist ein Buchungssystem.

00:06:59: oder wie sind Sie da aufgestellt?

00:07:03: Also ja wir haben Reisekostenabrechnungen, sind bei uns natürlich voll digital organisiert, Reisebuchungen sind bei.

00:07:12: Wir nutzen das für Protokolle.

00:07:14: Wir machen auch Risikoanalysen damit, also das sind alles Themen wo wir da schon implementiert haben und auch wirklich als Support nutzen.

00:07:23: Christ, du kannst ja vielleicht aus dem Konsultingbereich auch gerne noch was ergänzen?

00:07:27: Was ja für uns wichtig ist, wir verstehen uns ja auch als Hochreiter der Branche Und deswegen ist es natürlich auch wichtig, dass wir da in diese Themen reingehen und unsere ambitionierten Ziele dann auch erstmal selber angehen.

00:07:43: Weil ich glaube das ist immer wichtig für uns, dass Wir diesen Foof of Concept auch von Innen nach außen tragen können.

00:07:48: also wir möchten nicht beraten und sagen man könnte und man sollte sondern dass wir auch immer bei uns selber anfangen.

00:07:55: Das ist ja bekanntlich oft das Schwierigste, dass der Philosoph im eigenen Land also dann auch nicht mehr Gehör finden.

00:08:01: Und deswegen ist für uns so wichtig, dass wir dieses Thema Digitalisierung sehr hoch priorisiert haben und die Punkte step by step angehen und Schritt für Schritt dann auch schaffen.

00:08:12: Jetzt ist Dresden Sommer ja nicht nur wie früher klassisch Immobilien Geschäft unterwegs, sondern in ganz vielen Bereichen sind sie aktiv.

00:08:21: In welchen strategischen Bereichen sehen Sie so den größten Hebel?

00:08:25: Den größten digitalen Hebel.

00:08:27: Dann würden wir uns schwer tun wenn wir da jetzt einen rauspicken weil ich glaube das würde auch nicht gerecht werden.

00:08:34: In jedem einzelnen Bereich sollte man darüber nachdenken und das Spannende ist ja auch dass dass dann auch immer von den Softfacts und Hard Facts unterscheiden muss.

00:08:45: Also digital ist ja ganz wichtig, das wir es nicht nur als Hard- oder Software sehen sondern ist ein Kulturthema.

00:08:52: Und da geht's ganz stark um die Menschen und das Miteinander zwischen diesen Menschen.

00:08:58: Das bedeutet, wir haben diese sechseinhalb Tausend, siebentausend People.

00:09:03: Den müssen wir immer wieder auch die Vorteile der Digitalisierung nahebringen, damit sie es nach außen tragen können.

00:09:11: Und ich glaube das ist das Entscheidende und deswegen ist Digitalisierung bei uns auf Bestandteil unserer Unternehmensstrategie.

00:09:17: Ich würde mich dem anschließen, also wir haben die Digitalisierung entlang des gesamten Immobilienzykluses eigentlich verankert.

00:09:25: Also das renkt wirklich beim Betrieb von den Gebäuden an wo man natürlich unheimlich

00:09:28: viel

00:09:29: KI optimieren kann bei Energieverbräuchen, egal ob jetzt Strom oder Wärme Aber auch bei den ganzen Prozessen, die jetzt Neubauten oder Neubauprojekte mit sich bringen.

00:09:42: Wenn es auch

00:09:43: in die Planung

00:09:44: geht, Entscheidungsprozesse kann man digital aufbereiten eben auch Termin- und Kostensteuerungen.

00:09:49: also das betrifft eigentlich wirklich den kompletten Lebenszyklus dem wir mit begleiten.

00:09:54: da würde ich jetzt auch nirgendwo einen Schwerpunkt setzen sondern am Ende muss es ein Endprozess sein.

00:09:58: bei jedem Prozess, den man sich anschaut

00:10:03: Wie geht man das in der Praxis.

00:10:04: und weil mir ich erlebe ganz viel, viele sagen mir wenn es um Digitalisierung geht klar machen wir aber wissen nicht so genau wo wir anfangen sollen.

00:10:11: Wir sagen Wohnungsbauunternehmen auch hier sind ganz vorn dabei.

00:10:13: wir haben jetzt das Faxgerät abgeschafft und die E-Mail Adresse eingerichtet.

00:10:16: also die Diskrepanz zwischen wir sind wirklich Frontrunner Da sind noch ganz viele hinten dran, die ist ja riesengroß.

00:10:23: Also sagt man so wo fängt eine Digitalisierungsstrategie wirklich an?

00:10:27: Wie setzt man sie eigentlich auf?

00:10:29: Wo sagt man okay da gibt es Tools für das ist dann schon Digitalisierung.

00:10:33: Wo ist es eigentlich ein Unternehmenskultur Thema?

00:10:35: Das ist wahrscheinlich alles irgendwie insgesamt.

00:10:37: oder also wie schafft man's dass digitalisierung wirklich eine Kernkompetenz eines Unternehems wird?

00:10:42: Ja einfach Antwortes fällt nicht vom Baum.

00:10:45: Also das ist glaube ich schon mal von vorne rein zu sagen und genau die Fragestellung begegnet uns ja ganz oft.

00:10:52: Wir wollen digitaler werden, was müssen wir eigentlich tun?

00:10:55: Was hier in der Beratung dann immer empfehlen ist dass man wirklich sehr offen an dieses Systemfeld rangeht weil weiß man es.

00:11:03: die Frage warum machst du das eigentlich?

00:11:05: also was ist dein Treiber und was möchtest Du erreichen?

00:11:07: und dadurch dass wir natürlich eine unglaublich heterogene Branche sind ... haben die Unternehmen auch ganz unterschiedliche Zielstellungen.

00:11:14: Und ich glaube, deswegen hat man nicht die eine Antwort um das auch zu sagen... ... typische Beräteantwort natürlich aber es geht darum dass man sagt was sind eigentlich deine Ziele?

00:11:24: Was ist deiner Ambition und wie definierst du dann auch Erfolg?

00:11:27: Wenn man über diesen Weg kommt, kann man sich dem nähern weil da wird ja auch immer diese Bubble Buzzword KI.

00:11:37: jeder spricht drüber Und jeder hofft, dass man dadurch die Effizienzhebel umlegen kann.

00:11:42: Aber das trifft halt nur dann zu wenn man auch die richtigen Kernprozesse sich anschaut und diese optimiert.

00:11:48: und ganz oft ist der Einsatz von Software, die auch mit KI arbeitet wird dann schon als Meilenstein gesehen.

00:11:55: und da müssen wir dann die Hand hängen und sagen Das is nice to have.

00:11:59: aber das ist noch nicht eine Digitalisierungsstrategie sondern die ist doch deutlich umfangreicher.

00:12:06: Was sind so die Hauptmotiven für Ihren Kunden, wenn es um das Thema Digitalisierung geht?

00:12:10: Effizienzsteigerungen haben Sie gerade schon gesagt.

00:12:12: Was bedeutet das konkret?

00:12:14: Also da braucht man ja glaube ich nur die Zeitung oder Aufschlagen und jeder spürt aktuell den enormen Druck.

00:12:22: Wir reden auch von Personalabbau in der Branche, denen wir beobachten können.

00:12:26: Wir sehen Effizientzebel, die immer wieder gerufen werden.

00:12:29: Aber wir sehen aber auch die Frage nach dem USP.

00:12:33: also was macht noch ... besonders auf dem Markt.

00:12:37: Und da gibt es auch wieder immer verschiedene Antworten... ...auf die Frage der Digitalisierung und... ...dem versuchen wir zu begegnen, indem wir erstmal das Band... ...ausspannen und sagen was ist möglich?

00:12:48: Um dann noch zu sagen wie kommen wir der ganzen Sache näher,... ...weil die Berater sagen an fandest du dreißig Prozent Effizienz ist immer möglich.

00:12:58: Da muss man sagen in was denn eigentlich?

00:12:59: Was ist die Absprunghöhe?

00:13:01: Wo möchtest Du hin?

00:13:02: damit man sich dann von den großen Worten verabschiedet und in die handfesten Zahlen und Taten kommen kann.

00:13:09: Die Digitalisierung schafft natürlich auch eine unheimliche Transparenz, die es vorher gar nicht so gab bei den Immobilienportfolien.

00:13:15: Also das ist so dieser Step aktiven Verwaltung hin zur strategischen Steuerung der Portfolien und das glaube ich ist diese Transparenz, diese Vergleichbarkeit die es plötzlich gibt.

00:13:27: Und dies dann auch Grundlage natürlich für die zukünftigen Entscheidungen und ist einfach im Moment vielleicht noch ein Wettbewerbsvorteil.

00:13:34: aber wenn man sich dem nicht stellt, ist es irgendwann wirklich der Nachteil, den man hat, wenn man da jetzt nicht sehr zeitnah auf den Weg macht

00:13:41: Ist es die Transparenz im eigenen Unternehmen?

00:13:44: Weil man durchaus mal den Eindruck hat, als Journalist so sehr ist die Branche gar nicht am Thema Transparens interessiert.

00:13:49: Man will ja seine Fakten, die man für sich hat, durchaus für sich behalten.

00:13:55: Unsere Kunden sind schon an der Transpärenz interessiert!

00:13:59: Das ist einer der entscheidenden Hebeln, dass man dadurch dann auch die Prozesse optimieren kann indem man weiß was wo wie passiert Und das ist dieses große Thema der Daten.

00:14:11: Also wenn wir aber diese schlummernden Schätze, von denen man immer philosophiert nicht hebt indem man sie mal dann auch zusammenträgt, kommen wir da nicht hin und dann haben wir ja auch das Thema der nicht vorhandenen Transparenz.

00:14:24: weiter so und deswegen ist dieser Aufgabenstellung halt schon eine Sisyphusarbeit.

00:14:30: Aber die bringt dann hinten raus die größeren Hebeln

00:14:33: Glaub ich, jetzt haben Sie gerade schon das Thema KI angesprochen.

00:14:36: Wo würden sie denn sagen bringt KI heute schon so einen messbaren wirklich messbaren Mehrwert in der Immobilienbranche?

00:14:42: Gibt es da so Best Practices

00:14:43: bei Ihnen?

00:14:44: Also wir können ja gerne auch dann von uns mal sprechen.

00:14:48: Wir hatten die Möglichkeit gehabt den Co-Pilot als einer der ersten Unternehmen in Deutschland zu testen und zu verproben und die Erfahrungen wieder zurückzuspielen Und das ist ja erstmal Basisarbeit, um es mal so zu formulieren.

00:15:06: Also in verschiedenen Applikationen dann Zeitgewinne zu genervieren.

00:15:14: aber das ist genau das was Stefanie Lütziker auch angesprochen hat.

00:15:17: dadurch schafft man ja auch ein positives Empfindung dass man sagt Mensch wie Excel die wo ich im Diagramm stundenlang rumgedüttelt habe geht jetzt deutlich schneller und diese kleinen Basis Schritte sind ja schon riesen Vorteile.

00:15:34: Und dadurch gewinnt man auch, sage ich mal das Gehör der Kollegen ohne da jetzt ins Detail zu gehen.

00:15:39: aber mit solchen Dingen muss man ja anfangen.

00:15:42: Man braucht nicht mit der highly sophisticated KI Strategie um die Ecke kommen wenn man die Kollegen noch nicht einmal dazu bekommt bei den Basisschritten mitzumachen.

00:15:52: und ich glaube dass ist dann auch immer der Punkt wo die großtrabenden Strategien meistens scheitern weil man überhaupt keinen Support hat weder von der Geschäftsführung noch von der Basis.

00:16:03: Ist das bei Infrodutiker, abgesehen von der Urlaubsplanung?

00:16:06: Also die Urlabsplanung ist ja nur private.

00:16:11: Natürlich

00:16:11: ist es so.

00:16:12: also wir nutzen halt KI auch und haben es gut für Research über Kunden, über Themen wo man natürlich die Information sehr schnell dann zusammen kriegt, wo man halt wirklich dann sehr schnell einen Überblick über Themen hat also alle Prozesse, die auch sehr dokumentenintensiv sind.

00:16:32: Auch wenn es zum Beispiel um eine TDD geht, wo ein Datenraum sortiert werden muss also, wo man unstrukturierte Daten zur Verfügung gestellt bekommt.

00:16:40: Da hilft natürlich die KI dann

00:16:43: sofort.

00:16:43: Also da ist sofort die Zeit der Spanien messbar und das sind natürlich auch die Themen, wo sich am schnellsten durchsetzen.

00:16:51: Da bin ich schon bei

00:16:51: meinem

00:16:52: Google Maps.

00:16:53: Ich meine jeder nutzt einfach so viel einfacher zu nutzen, als wenn ich mir die Karte raussuchen muss.

00:17:01: Und das sind genau diese Prozesse, glaube ich, diese Quick Wins, die braucht man halt schon, wo der positive Impact direkt spürbar ist.

00:17:09: und das kommt jetzt immer mehr.

00:17:11: und je familiarer die Kollegen mit den Tools sind, desto schneller geht es natürlich auch und desto weniger gibt es dann noch Vorwalt gegen die Nutzung.

00:17:21: Jetzt kenne ich apropos Vorbehalte, jetzt kenne aus dem Medienhaus natürlich die Vorbehalten, die es da gibt und auch die Schwierigkeiten.

00:17:27: Die ist auch wirklich in der Kulturschift sind, die Leute dazu zu bringen sich damit auseinanderzusetzen.

00:17:36: wie geht man damit um?

00:17:37: So mit Vorbehaltensunsicherheiten also Schlottern ihren Rechtsabteilungen schon die Knie weil sie sagen eigentlich werden wir zwei ja nicht mehr gebraucht.

00:17:43: oder wie geht?

00:17:43: Ich glaube,

00:17:45: man muss KI immer als Werkzeug verstehen.

00:17:47: Die KI übernimmt dann ja doch nicht die Entscheidung sondern sie bereitet die Themen nur entsprechend auf und deshalb brauchen wir auch unsere Rechtsabteilung.

00:17:57: Es ist ganz wichtig, dass man halt klare Verantwortlichkeiten hat.

00:18:01: Dass man auch wirklich die Enttreidung dann doch bei den Mitarbeitenden am Ende belässt und das wirklich als Tool begreift und nicht denkt jetzt los sich die KI und dann passiert jetzt alles alleine.

00:18:15: Das wird nicht passieren.

00:18:16: Hätte ich das bei Ihren Kunden genauso?

00:18:18: Ja, grundsätzlich ist ja das ein Thema der Innovationslehre.

00:18:22: Also die KI ist jetzt nur ein Substitut für andere Innovationen in der Vergangenheit.

00:18:28: und dass man dann diese typischen Zyklen durchläuft von wegen Schockstarre und Entsetzen und Gegenwehr... Das sieht man auch!

00:18:40: dass alle nur dastehen und klatschen der Hände haben.

00:18:42: Aber das ist ja total menschlich, weil Veränderungen sind immer auch unangenehm.

00:18:47: Und Veränderung bedeutet ja auch Offenheit den neuen gegenüber.

00:18:51: Das ist nicht jedem gegeben.

00:18:53: Also nicht alle Menschen sind von Haus aus mutig und freuen sich auf neue Dinge.

00:18:58: Und das ist völlig in Ordnung.

00:19:00: aber die muss man genauso mitnehmen, denn sie haben unglaubliche Wissensbestände und das geht dann nur über den Dialog Und deswegen haben wir auch so explizit Leute, die sich um Transformationen also Change Management etc.

00:19:16: kümmern, die genau diese Punkte aufnehmen.

00:19:18: Also das technologisch ist das eine aber dass den Menschen mitnehmen müssen der zweite Strang und das eine geht nicht ohne das andere Und deswegen ist das eine große Herausforderung.

00:19:30: Aber auch da sieht man ja in der Innovationslehre, dass das oft schon gut geklappt hat und das muss man dann auch immer den Kollegen wieder vermitteln und das Widerstände bei Veränderungen dazugehören – das ist uns allen gut bekannt.

00:19:43: Obwohl einige Auguren sagen natürlich, dass diese KI-Revolution wahrscheinlich andere Dimensionen hat als die klassische industrielle Revolution, die wir vor ein paar Jahrzehnten erlebt haben….

00:19:54: Ja, aber da gibt es glaube ich durch und solche Thesen.

00:20:00: Und wenn man guckt welche Veränderungen es gab, dann kann man immer Schumpeter heranziehen der sagt die Zyklen wird's immer geben nur die Dauer der Zyklen werden verkürzt So, und ich glaube da das trifft es aus meiner Sicht ganz gut.

00:20:16: Ob man jetzt von exponentiell oder wie auch immer spricht trifft eigentlich genau dasselbe.

00:20:21: Man muss offen sein und sagen die Veränderung kommt eh und entweder ist man dabei oder halt nicht so.

00:20:27: Und ich glaube mit dieser offenen Geisteshaltung kann man daran gehen und das versuchen wir als Unternehmen maximal vorzulegen.

00:20:33: Ich meine gewisse Innovationsdruck herrscht für KI Digitalisierung.

00:20:38: Das erfordert noch ein bisschen Shift in der Unternehmenskultur.

00:20:41: Wie genau macht man das bei sechsundhalbtausenden Mitarbeitern?

00:20:44: Also was ist die Blaupause, ist es quasi wirklich bottom up oder wie geht man davor.

00:20:50: Ich glaube man braucht beides aber wichtig ist natürlich auch dass die Unternehmensflugung das erst mal vorlebt also wenn wir nicht dahinter stehen und davon überzeugt sind dann ist es halt schwer den Kolleginnen und Kollegen mitzugeben sondern wir sind natürlich die Richtung vorgeben, die auch vielleicht die Prioritäten setzen, Verbindlichkeit schaffen.

00:21:09: Aber auch es selber taktäglich anwenden und dann muss natürlich auch eine gewisse Sicherheit da sein, dass man Ideen, die da sind, natürlich auch

00:21:17: umsetzen

00:21:17: kann.

00:21:18: Also das gehört auch dazu, dass ein oder andere mal ausprobieren

00:21:21: können

00:21:22: muss und dann schaut, wie gut es funktioniert und noch einmal nachsteuert.

00:21:26: Das ist natürlich total wichtig und trotzdem brauchen wir wirklich gerade auch die jungen Kolleginnen und Kollegen, auch viele neue Ideen haben.

00:21:35: Das sind dann die digital natives,

00:21:38: die

00:21:38: einen ganz anderen Blick auf die bestehenden Prozesse bei uns haben und da auch super Ideen

00:21:43: reinbringen

00:21:43: können.

00:21:44: Und wenn beides gut zusammengeführt wird und man sich da gut ergänzen kann, ist es gar nicht so schwer dass man diese Innovationskultur in Unternehmen implementiert.

00:21:57: Ich glaube, es ist elementar wichtig.

00:21:59: Also Digitalisierung oder Innovationen ist immer C-Level getrieben und unterstützt dann durch das Unternehmen.

00:22:08: so und wir haben natürlich das Glück dass wir neben CEO dann auch HR haben, was sehr stark digital ausgerichtet ist von Mindset.

00:22:17: Wir haben aber auch ein Chief Digital Officer der sowas vorantreibt.

00:22:21: das hat jetzt ja auch nicht unbedingt jeder in der Gruppe schon in der Branche und die werden unterfüttert mit den jungen wilden Ideen.

00:22:33: Und was Stefanie Lütticke gesagt hat, gehört auch dazu.

00:22:36: Also es ist ja nicht eine Quote von hundert Prozent das alle Ideen dann Weltruhmen erlangen sondern da gehört natürlich auch dazu dass man das ein oder andere Mal dann ehrlich miteinander ist und sagt ja das hat nicht funktioniert aber das gehört natürlich zur Weiterentwicklung dazu.

00:22:51: so dieser Mut Dinge auch auszuprobieren.

00:22:54: ich glaube dafür steht Dresel Sommer.

00:22:57: um aber immer wieder in die Position reinzukommen der des Vorreiters Dafür muss man verschiedene Dinge ausprobieren und es ist so ein bisschen wie Venture Capital.

00:23:06: Nicht alle Ideen klappen, aber die die Klappen tragen dann die Ideen, die nicht klappen halt doppelt und dreifach mit.

00:23:13: Die Erfahrung lädt ja so ein bißchen das vor allen Dingen intrinsische Motivation irgendwie beim Großteil des Teams vor allem da sein muss damit sie den Rest mitträgt.

00:23:20: Ist das kommt die vorallem von den jungen Menschen oder kommt die ist die bei ihnen total gemixt?

00:23:25: Ich würde jetzt sagen wir sind gemiXT, aber ich gehöre schon zu den

00:23:28: alten.

00:23:32: Ich glaube, Triessonsommer hat sich immer als Innovationsführer verstanden.

00:23:37: Also sei es, als wir wirklich damals irgendwelche Tablinpläne in Netzwandtechnik entwickelt haben dann das ganze Thema Nachhaltigkeit natürlich und das gilt jetzt halt auch für die Digitalisierung.

00:23:47: also Wir haben einfach schon eine Kultur gehabt wo Innovationen total wichtig war nicht nur bei der Digitalisierung und deshalb ist so dass wir auch junge Leute vielleicht anziehen, die da Lust drauf haben.

00:24:00: Aber ich würde sagen das ist jetzt nicht nur auf die jüngeren Begrenzen sondern auch der Chris Richter und ich haben Lust was zu machen!

00:24:11: Und wir wissen halt auch, dass wir darauf noch im Lernprozess sind.

00:24:15: Also dieses liebenslanges Lernen ist bei uns total wichtig und das haben wir über unsere eigene Academy in der Firma schon ganz lange implementiert und davon ist es einfach ein Teil, dass man da einfach Raum gibt um sich diese Fähigkeiten, diese neuen Fähkeiten anzuäuten ...

00:24:33: sage ich jetzt mal so mittelalt, würde ich ja dann sagen in einer Eingruppierung und... ...und dann muss man sagen es gibt teilweise Studiengänge die gab's natürlich auch bei uns noch gar nicht.

00:24:44: Und da sind die Kollegen mit Sicherheit dann ganz anders vorgeprägt.

00:24:50: aber das ist ja auch gerade der Spannende also dass das die Kollegen Sachen mitbringen und uns dann auch mitnehmen zeigen Dinge optimieren wollen und davon lebt das ja.

00:25:04: Dafür haben wir vielleicht schon das ein oder andere Projekt mehr gesehen, die eine oder andere Erfahrung mehr gesammelt.

00:25:09: Und die Kombination ist ja das Spannende und dass man sich gegenseitig dazuhört.

00:25:13: Also es bringt nichts wenn der eine meint er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen.

00:25:18: Das ist genau als die zusammenlegen in so einem Unternehmen, dass wir die verschiedensten Perspektiven zusammenbringen selber wachsen wollen und tun, um das aber auch untertragen auf unsere Kunden.

00:25:31: Herr Richter ich bin ein junger Immobilienunternehmer habe so zehn bis fünfzehn Angestellte.

00:25:36: Ich weiß dass ich dringend digitalisieren muss, hab aber schon Probleme meine Prozesse zu definieren.

00:25:42: ehrlich gesagt.

00:25:42: Das erlebe ich auch immer wieder, dass Unternehmen irgendwie so ja also eine Prozessdefinition schon oftmals scheitern.

00:25:48: wie gehe ich am besten vor?

00:25:49: Wie helfen sie mir?

00:25:51: Erst mal rufen sie natürlich Frau Lütteke an und dann guckt Frau Lüttike, wie Sie diese Auftrag an uns möglichst zeitnah übermittelt.

00:26:03: Und dann kommen wir vor Ort, das sind dann Gespräche und da kommt man wirklich daran und sagt warum willst du das eigentlich machen?

00:26:10: Also nehmen wir den Ball auf mit den nicht definierten Prozessen.

00:26:14: Ich war ja auch lange noch ein junger Unternehmer.

00:26:17: Dann sagt man immer so ein bisschen ja, Freestyle geht auch auf.

00:26:20: Aber Freestyle ist halt nicht skalierbar und das sind genau die Punkte, wie man dann auch nochmal aus der Erfahrung jemand mitgeben muss.

00:26:27: Und nur sauber definierte Prozesse sind halt skalierbare von neuen Kollegen oder mehreren Kollegen und Kopfmonopole muss man eigentlich ausschließen.

00:26:38: Das sind so Erkenntnisse, die man erstmal transportiert.

00:26:40: So und dann kommt man dahin nehmen wir diesen Unternehmer mit seinen fünfzehn Pipeln, dass man sagt was ist hier eigentlich möglich?

00:26:47: Also wo willst du hinwachsen?

00:26:50: Wie ist deine Marktsituation, was brauchst du eigentlich?

00:26:52: und das erfolgt im Dialog.

00:26:54: Und dann wird geguckt, was ist dem Markt grad gängig also unser sogenannte Best-in-Klasse Ansatz.

00:26:59: Was bringt der Berater mit an den Tisch?

00:27:00: Wir sehen viele verschiedene Kunden.

00:27:02: Das reiten wir auf.

00:27:06: Für dich könnte die Lösung so und so aussehen.

00:27:09: Und das ist eine Dialogform, es ist kein Schema dass wir einfach immer wieder anwenden sondern natürlich ist es individualisiert aber dann auch mit unseren Erfahrungen angereichert und so kommen wir dann auch offen von dem eigenen Prozess.

00:27:22: Was sind da so typische Helmschuhe bei Kundenprojekten?

00:27:25: In der Größe die Sie gerade beschrieben haben?

00:27:27: Es ist natürlich jung aufstrebend und alles auf einem Tisch Ja, und dann schneller gewachsen als man gedacht hat.

00:27:35: Das ist so der Klassiker bei jüngeren Unternehmen, bei etablierteren Unternehmen.

00:27:39: es ist eher so dass man nie nachgezogen hat die Prozesse und auch die Skills der Mitarbeiter sondern man spricht dann immer herrlich von historisch gewachsen.

00:27:50: das ist aber meistens Kraut und Rüben Und umso größer das Unternehmen wird, umso mehr hat man dann immer wieder mit Governance und Verantwortlichkeiten zu kommen.

00:28:01: Also wer ist denn jetzt wirklich ... Wer hat den Hut auf für die verschiedensten Dinge?

00:28:08: Ist es ein Silo-Denken oder ist es ein wirklich sauber ineinandergreifendes Unternehmen?

00:28:12: Das wären ja so in den Stufen aber das ist auch nicht Artbein.

00:28:17: Es sind immer Überlappungen aber bei der Frage würde ich immer so antworten wollen.

00:28:22: Jetzt stelle ich mir vor, wenn sie in ein Unternehmen kommen.

00:28:26: Sie sind der Robin Hood und haben den großen Köcher hinten drauf mit ganz vielen Pfeilen die möglichst digital gespitzt sind.

00:28:32: Also irgendwie besteht aus Management Skills, Softwarelösung, KI-Lösungen.

00:28:37: Habe ich mir das so vorgestellt?

00:28:38: Vorzustellen weil so eine Blaupause haben sie gerade gesagt gibt es ja quasi gar nicht.

00:28:42: Ich weiß jetzt was verhaftet in dem Bild von Robin Hood mit seinen Köchern.

00:28:46: Wie sie mögen.

00:28:47: also nächste Karneval kommt

00:28:48: bestimmt!

00:28:49: Ja okay good point aber... Grundsätzlich ist es so, dass wir natürlich... das ist ja auch nicht so, da ein People losläuft und dann die perfekte Lösung hat.

00:28:58: Sondern bei sechseinhalbtausend Leuten haben wir sehr viele Experten, die verschiedene Bereiche schon mal gesehen haben Und genau die muss man dann auch an den Tisch bringen, weil es ist nicht der eine, der die Lösung für das Unternehmen hat.

00:29:10: Sondern es lebt immer davon dass wir die verschiedensten Experten in den verschiedenen Bereichen haben und die diskutieren da nicht nur intern sondern halt mit dem Kunden um die perfekte Lösung zu finden.

00:29:20: Ich glaube das macht's ja gerade aus.

00:29:22: Aber grundsätzlich glaube ich... Es ist nicht so, dass wir mit einem Bauchladen um die Ecke kommen Sondern lösungsspezifisch immer die Unternehmen uns angucken.

00:29:31: Wir kommen sehr, sehr gerne über eine vordefinierte Strategie um sie dann sauber zu implementieren und sich auch daran messen zu lassen ob das was wir uns überlegt haben gemeinsam mit dem Kunden Hand und Fuß hat und auch greift.

00:29:45: Jetzt muss ich noch eine kleine fiese Frage stellen gibt es auch sowas wie Fuckups?

00:29:48: Gibt es Dinge wo Sie sagen Die Wand in unserem Kopf haben die super funktioniert aber in der Praxis sind die nicht geklappt?

00:29:57: Chris Richter antwortet, Ries und Sommer gibt es natürlich bei uns nie Fack-Ups.

00:30:01: Aber als Robin Hood kann ich da schon mal so antworten dass das natürlich gehört dazu.

00:30:05: Und alles andere ist auch unhehrlich.

00:30:08: Es geht darum wie geht man damit um?

00:30:09: Da ist man wieder bei dem Thema der Kultur Fack Ups oder wir sagen lieber Hick Ups weil sonst müssen wir mal fünf Euro bezahlen.

00:30:16: aber dann haben wir natürlich gehört zu jedem Projekt dazu.

00:30:22: Alles andere ist nicht gut.

00:30:24: Aber es geht darum, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, Hiccups zu produzieren und darum geht's auch für die Unternehmen.

00:30:34: aber alles andere wäre verrückt wenn man sagt man hat das noch nie verhackt.

00:30:40: Es geht uns drum dass wir in den Projekten möglichst wenige davon produzieren.

00:30:45: ich glaube das ist dann auch eine gute Antwort.

00:30:48: Also ich würde vielleicht, was bei uns manchmal schon durchaus ein Thema ist.

00:30:52: Wir sind halt Ingenieure und manchmal gibt es den einen oder anderen der dann in so ein Over-Engineering auch gar nicht mehr reinläuft und das geht natürlich auch für die Digitalisierungsthemen.

00:31:03: Also da haben wir vielleicht bei uns dann auch manchmal müssen wir gucken, dass wir es nicht zu weit treiben sondern im Änderungs ist wirtschaftlich sein damit das halt auch vom Kunden akzeptiert wird und damit es auch marktgängig ist.

00:31:15: Das ist glaube ich das Thema dass wir nach der perfekten durchingenierten Lösung suchen und dies aber vielleicht gar nicht das Richtige was der Markt gerade braucht.

00:31:26: um noch mal ein bisschen selbstkritisch

00:31:28: Ist ja auch macht ist nur ehrlich unauthentisch, ehrlich gesagt.

00:31:32: Jetzt kennen wir uns von dem eine oder anderen Pendel wo auch mal so der ein oder andere Politiker saß und da sind sie auch gut verdrahtet in diesem Bereich.

00:31:39: wie frustriert das eigentlich.

00:31:41: wenn Sie die Digitalisierung Strategien von Kommunen und Städten sehen sagen sie da ist eigentlich Die sind gut dabei oder sagen sie dass es schon Chinese Walls.

00:31:51: Ich glaube, auch da hängt es davon ab wer oben sitzt und das so ran treibt.

00:31:56: Und da gibt es halt auch große Unterschiede.

00:31:58: Und ich habe das Gefühl dass es mittlerweile wirklich Kuhn gibt.

00:32:04: oder auch in der WDR der Bau- und Liegenschaftsbetrieb, der sich da sehr gut aufgestellt hat.

00:32:09: mittlerweile also man kann die nicht mehr alle über einen Kampf scheren Und die sind da durchaus ganz innovativ unterwegs, weil der Druck natürlich auch außer Politik da ist jetzt wirklich PS auf die Straße zu kriegen.

00:32:22: Da muss man sagen was da im Moment möglich ist durch die geopolitische Situation und durch das Sondervermögen, was jetzt ansteht etc.. Die haben sich alle auf den Weg gemacht und es sind sehr viele Sachen dort möglich, die vor fünf Jahren, glaube ich hätten sie sich das auch noch nicht geträumt.

00:32:40: Und deshalb glaube schon dass Sie da auf Sparrings Partner suchen aus der Wirtschaft, die das dann mit ihnen machen.

00:32:46: also auch wir als Beratungsunternehmen sind dann gerne mit dabei.

00:32:51: Aber ich finde, die haben ein offenes Ohr weil sie wissen was sie es in ihren Eigenstrukturen sonst auch nicht umgesetzt bekommen und die ja mittlerweile auch die Vorgabe ist, hält nur das was am Ende passiert und nicht das was man verwaltet hat.

00:33:06: Jetzt, wenn wir schon beim Thema Innovation sind und darüber wollen wir im Kern sprechen müssen wir auch ein bisschen über Serielles bauen.

00:33:12: Dann scheint ja so der nächste Halsbringer für die Branche zu sein um mehr Wohnraum zu schaffen, über den ja die ganze Welt spricht.

00:33:17: Und auch das Thema Robotik scheint dabei nicht ganz außer Acht zu sein.

00:33:21: Wie sehen Sie gerade da die deutsche mobile Branche aufgestellt?

00:33:25: Da ist gerade sehr viel Bewegung.

00:33:27: beim serielen Wauen muss man sagen Robotik, das kommt noch.

00:33:32: Also es hat unterschiedliche Reife.

00:33:34: gerade also beim Serienbau und eignet sich das natürlich vor allem auch für bestimmte Assetklassen wie Wohnen, Logistik.

00:33:41: aber auch im Datacenterbereich ist das eigentlich schon Standard.

00:33:45: Da

00:33:46: gibt es eigentlich kein Projekt mehr was das nicht berücksichtigt.

00:33:51: da gibt es jetzt auch Player die sich entsprechend etablieren auf der In der Bauwirtschaft natürlich.

00:33:59: Zum Beispiel in Goldback, um jetzt mal auch einen Namen zu nennen sind da sehr gut aufgestellt.

00:34:04: Aber das lässt sich eigentlich aus diesen bestimmten Esserklassen gar nicht mehr wegdenken.

00:34:10: Bei der Robotik muss ich sagen, ist ein gutes Beispiel.

00:34:12: Gestern war es in den News, dass jetzt ein Roboter da den Haltmarathon in China gelaufen ist und letztes Jahr ist er rumgestolpert und dieses Jahr war schneller als jeder menschliche Läufer und diese Geschwindigkeit haben wir im Moment auch.

00:34:26: Wir kooperieren daher mit Neutra und sind da entsprechend unterwegs weil das kommt jetzt massiv.

00:34:33: die Roboter haben die Fähigkeiten, viele Aufgaben schon zu übernehmen und das werden wir auch auf den Baustellen sehen.

00:34:40: Und vor allem auch weil wir da natürlich ein großes Personal Thema auch haben.

00:34:44: also man kriegt einfach nicht mehr die gewerblichen Mitarbeitenden oder es wird noch zunehmen Und dann werden die Roboter natürlich da Einzug halten und auch nicht die Menschen ersetzen, die es vorher gab.

00:34:57: Sondern die gibt's einfach gar nicht mehr, sondern die werden von denen, die im Moment noch selber auf der Baustelle vielleicht was gestreichen werden, die natürlich geführt werden müssen.

00:35:07: Beim Thema seriäles Bauen, so Kloisberg fällt mir da zum Beispiel ein.

00:35:12: So die große Skalierung ist dann noch nicht da?

00:35:14: Liegt es noch ein bisschen am Markt dass die Nachfrage fehlt?

00:35:17: oder würden sie sagen das sind doch andere Strukturelle Hemmnisse irgendwie im Weg?

00:35:21: Kurze Antwort, ich glaube der gesamten Markt ist da ja im Moment sehr zurückhaltend und deswegen erkennen wir da jetzt nicht die riesen Sprünge.

00:35:31: Am Ende haben sie dieselben Herausforderungen wie sage ich mal die anderen Kollegen also Grundstückspreise Baurecht

00:35:38: etc.,

00:35:39: die Zahlen florieren ja aktuell nicht und deswegen glaube ich es ganz fair, wenn man die danach beurteilen würde.

00:35:49: Und das zentrale Thema ist einfach auch... Die Pipeline muss bei denen extrem voll sein damit sie dann halt auch dahin kommen wo sie hinkommen wollen.

00:35:57: Ist dem nicht gegeben es ist noch nicht der Effekt den man braucht und ich glaube da sollte man so ein bisschen gucken wie sich das verhindert.

00:36:08: Ich glaube, da muss aber auch noch ein bisschen my chain stattfinden.

00:36:11: Also die Immobilienbranche kommt halt traditionell aus diesen Unikaten und da muss man glaub ich wirklich auch nochmal überlegen wie weit Standardisierung anerkannt sind.

00:36:24: in der Industrie also ist man ja eher entsetzt wenn es kein Standard ist.

00:36:28: keiner möchte immer sein zusammengeschraubtes Auto haben, was irgendwie jedes Mal ein bisschen anders ist.

00:36:34: Und ich glaube diesen Gedanken von der Produktluge geht zu der Systemluge.

00:36:39: Das muss man in der Immobilienbranche auch noch machen und dann kann man natürlich auch da diese Effizienten, die wir in der Industrie haben, natürlich auch nochmal ganz anders heben.

00:36:49: aber da gibt es im Moment einfach noch Vorbehalte gegeben.

00:36:53: Wer über Digitalisierung spricht, muss mindestens einmal das Wort Daten in den Mond nehmen und das müssen auch wir jetzt glaube ich tun, denn wir haben vorhin schon ein bisschen über Effizienz und auch über Portfolio Steuerung gesprochen.

00:37:03: Sie zumindest haben das Erwähnt, Frau Lüthike.

00:37:05: Wo würden sie dann sagen für Portfoliossteuerungen braucht es Daten?

00:37:10: Für all diese Themen braucht es irgendwie Daten.

00:37:12: Welche Daten sind heute da aus Ihrer Sicht entscheidend und welche werden eigentlich da völlig unterschätzt?

00:37:20: Mittlerweile ihrer Energie-Unbetriebsdaten.

00:37:23: Ich glaube, das ist ja schon heutzutage standen hat.

00:37:25: auch für das ISG-Reporting geht es halt ehrlicherweise nicht mehr ohne die Daten auf.

00:37:32: die Kostenverfolgungstools sind natürlich Standard was im Moment immer noch so ein bisschen außen vorgelassen wird mit wirklich Nutzungs- und Verhaltensdaten.

00:37:41: Also das ist ein Thema, wo dann doch viele fair Mieter nicht bei hundert Prozent wissen was ihre Miete denn eigentlich in den Zeichen tun und wie man das vielleicht auch im Sinne einer Optimierung für die Mietern verbessern könnte.

00:37:57: Was war auch mehr brauchen ist Szenarienbetrachtung mit Daten zur Flexibilität also dass man einfach die Immobilie auch da besser

00:38:08: anpassen

00:38:08: kann?

00:38:10: Das sind auch Themen, die wir jetzt sehen wo man auch versucht durch den Markt der halt jetzt

00:38:16: einfach ein

00:38:18: Mietermarkt im Moment

00:38:19: auch gerade in allen Metropolen

00:38:24: dem nachzukommen um natürlich auch sein eigenes Essert auszuwerten und auch neue Dienste den Mietern anzubieten.

00:38:30: Vielleicht ergänzend wenn wir arbeiten ja sehr viel mit Konzernen als Kunden und da ist man dann doch schon überrascht, wie wenig eine vollständige Kostentransparenz über ihre mobilen Namen also Vollkostenbetrachtung etc.

00:38:47: Und da würde die Datensichtung Und Generierung würde da sehr, sehr gut tun.

00:38:55: Um dann auch Entscheidungen nach vorne zu treffen und das schließt sich daran die Szenarien betrachten was mache ich eigentlich mit den ganzen Immobilien eines Konzern?

00:39:03: Die findet da nicht regelmäßig statt oder vielleicht noch ein bisschen mehr aus dem Bauch heraus anstatt der objektivierbaren Datenlogik.

00:39:13: Das sind Angriffspunkte, die man mit Sicherheit schnell lösen sollte.

00:39:18: Wer über all die Thema Datendigitalisierung Nutzerdaten denkt, der muss auch über das Thema Cyber Security ein bisschen nachdenken.

00:39:27: Wo stehen wir da eigentlich?

00:39:28: Wie gut sind deutsche Immobilien, die sie so auf dem Tisch haben geschützt?

00:39:32: Ja, ich glaube die Antwort ist auch nicht so einfach zu geben.

00:39:35: Also sie sind genauso gut geschützt wie alle anderen Unternehmen, alle anderen Bronzen auch.

00:39:40: und wenn man feststellt dass die Unternehmen ob das Anwaltskanzleien etc.

00:39:44: sind die wochenlang nicht arbeiten können weil sie gehackt worden sind dann sieht man schon mal welches Risiko man wirklich begegnet.

00:39:53: Und ich glaube, das ist auch kein Geheimnis.

00:39:55: Dass es am Tag unzählige Versuche gibt hinter die Walls zu kommen egal wo man ist.

00:40:04: und da muss man auch sagen, dass größte Risiko lauert ja nicht außen sondern innen.

00:40:08: Ich glaube das ist ja auch statistisch bewiesen und das kann man halt nie in Gänze ausschließen.

00:40:15: aber Cyber Security ist ein Riesenthema was sich gerade mächtig entwickelt.

00:40:22: Bei uns ist es so, dass wir intern natürlich darauf geschult werden.

00:40:26: Wir durchlaufen eigene Tests.

00:40:28: Also wir haben auch von Penetration-Tests über dann auch Fishing-Test you call it.

00:40:35: also die Mitarbeiter werden natürlich da einfach sensibilisiert um diese Gefahr klarzumachen.

00:40:43: was würde passieren wenn Unternehmen XY nicht mehr aus CM zugreifen kann oder sich das Und die Zahlen kriegt man nie wieder in den Griff.

00:40:54: Und da versuchen wir zum einen nach hinten, aber natürlich auch noch außen an dem Markt zu sensibilisieren und zu erklären wie real diese Gefahr ist.

00:41:08: Ich glaube Beispiele gibt es genug auch in unserer Branche wo Leute extrem gestruggelt sind weil sie halt nicht mehr arbeiten konnten so wie Sie sich das vorgestellt haben.

00:41:18: Wir waren ja die Immugrieren auch Otake Systeme.

00:41:20: Also, die Gebäudetechnik war eigentlich nur innerhalb des Gebäudes voran.

00:41:24: durch diese Vernetzung und das ist also der Facility Manager vielleicht jetzt remote ist auf das Property Management, greift remote auf die Garten zu muss man sagen.

00:41:33: dadurch werden ja dieser SSZ Anreifbauen durch diese Vernetzung von der IT mit der Gebäude Technik.

00:41:43: da kommen wir jetzt dazu dass es wirklich auch für die Bestandshalter für die Eigentümer ein Ostthema wird.

00:41:50: Und es geht so weit, dass man natürlich plötzlich vielleicht haftbar wird wenn wirklich der Betrieb unterbrochen wird und einen Mieter halt seinem Geschäft nicht mehr nachgehen kann.

00:42:00: aber das geht auch soweit, dass Versicherungspolizen für Immobilien davon betroffen sind.

00:42:06: Das heißt, wenn man da nicht näher ist, dass eine gewisse Sicherheitsstandard erfüllt dann wird's einfach ganz konkret teurer.

00:42:14: Und das sind halt schon Argumente, die dann sehr überzeugend sind sich mit dem Thema Intensive auseinanderzusetzen.

00:42:21: Herr Richter wo sind wir denn da?

00:42:22: in welcher Phase ist es noch Aufklärungsarbeit?

00:42:24: oder kommen da schon ganz viele und sagen wir müssen hier dringend was tun?

00:42:27: Oder kommen die mehr erst dann wenn die Sekretärin wieder auf den Pishing Versuch reingefallen ist ohne dass ich bei einem Unternehmen wo ich bisher war ist das mindestens einmal passiert und mir ist es auch fast passiert kann sich ja keiner von frei sprechen.

00:42:38: Ja

00:42:39: genau das muss man ja glaube ich zum Schutz der Kollegen Die werden ja auch immer professioneller und jetzt gar nicht irgendwie aus bös will, drückt man da mal das ein oder andere Mal vielleicht die falschen Sachen.

00:42:52: Aber die Sensibilisierung ist noch nicht da wo sie hin muss.

00:42:56: Ja ich glaube jetzt gibt es natürlich auch gesetzlich Initiativen in die Richtung und dass man deutlich mehr aufpasst.

00:43:09: Aber wir stehen also aus meiner persönlichen subjektiven Wahrnehmung da ganz am Anfang der Aufklärungsarbeit.

00:43:18: Was man so in so schlechten Hollywood-Filmen sieht, wenn dann Gebäude gekapert werden und die Lichter an und ausgemacht werden das ist ja das geringste ehrlicherweise auch mal ein Fahrstuhl gefühlt hängen bleibt.

00:43:30: es geht darum ... dass man von da dann weiter kommt und dann der Unternehmensherz rankommt, an die Daten... ...an die Mitarbeiter Information und so.

00:43:40: Und ich glaube da würde ich aber dann auch sagen, würde ich meine Kollegen anrufen müssen,... ...weil sie könnten das jetzt wunderbar erklären.

00:43:49: Das ist für mich nicht ein Themenfeld wo ich ihn jetzt referiert halten könnte.

00:43:55: Auch offen gesprochen weil da haben wir Experten, die sich tagtäglich damit beschäftigen... Die kommen natürlich dann auch über Themenfelder, kritische Infrastruktur

00:44:06: etc.,

00:44:07: die ganz anderes Knowledge mit rein schippen und solche Projekte.

00:44:11: Dann gehe ich in die letzten drei Fragen, die ein bisschen offener gestellt sind aber die noch mal ein bisschen zeigen wo die Reise denn zukünftig hingehen soll.

00:44:19: Denn welche Entwicklungen glauben Sie wird die Branche so in den nächsten drei bis fünf Jahren am stärksten verändern?

00:44:26: Also ich glaube da muss ich

00:44:28: sagen

00:44:32: Ja, das Digitale und natürlich jeder Kailin.

00:44:35: Das setze ich jetzt schon mal voraus.

00:44:37: Also ich bin jetzt schon ein Stück weiter.

00:44:40: Und da glaube ich wirklich, dass die

00:44:43: humanuminen

00:44:43: Robotshader in unseren Bauprojekten Einzug halten werden.

00:44:48: Natürlich wird alles digital und vernetzgesteuert werden aber da sind wir schon dabei

00:44:55: Also die Roboter, die wir natürlich gerne alle zu Hause hätten.

00:45:00: Das sehe ich noch nicht in drei bis fünf Jahren aber das macht ja nichts.

00:45:06: Ich glaube persönlich an diese, sag ich mal Datentransparenz.

00:45:10: Dass das auch mehr kommen wird und dass es ganz viele neue Geschäftsmodelle beinhalten wird.

00:45:17: Also dass man wegkommt von dem klassischen... ...ich arbeite mal für dich als Berater, sondern dass man Pools von Daten zur Verfügung stellt auf die man irgendwie mehr zugreifen kann und darüber sich dann Geschäfts-Modelle entwickeln können.

00:45:36: Mein Punkt, wobei ich mich natürlich mit den Robotern auch sehr gerne anfreunden würde.

00:45:41: Aber einfach mal Idee das auf der Expo dann so viele Roboter durch die Gegend laufen als Spaß.

00:45:48: Das ja ein schönes Bild irgendwie im Kopf.

00:45:52: Ich bleib bei den Daten!

00:45:53: Mein Lieblingsexplonat ist von Dresden und Sammer immer noch die Lego City.

00:45:57: Also die fand ich immer noch am schönsten muss ich sagen.

00:45:59: Letztes Jahr war sie nicht mehr da glaube ich.

00:46:02: Letztes Jahr haben wir so auch Bilder gemacht, wo man sich in die Renaissance zurückverzelt wurde.

00:46:09: Auch schön aber wir geben das mit dem Lego nochmal weiter weil intern hatten wieder viele Fans.

00:46:15: Das Lego-Modell gibt es auch noch, aber das ist ein bisschen nostalgisch wenn wir damit groß gefahren sind.

00:46:22: deshalb finden wir das so schön.

00:46:24: Wo steht es jetzt?

00:46:24: Darf ich fragen, wo das steht?

00:46:27: Ich weiß nicht, ob es im Moment den Schritt gehört ist.

00:46:28: Aber wir nehmen das durchaus zur Veranstaltung und messen mit Infrastrukturkollegen, treiben das auch weiter voran weil's natürlich anschaulich ist und weil ich glaube unsere Generation da einfach sehr positive Verknüpfung hat.

00:46:44: Absolut!

00:46:45: Und Herr Richter, das wäre meine Frage gewesen.

00:46:47: Wenn ich Ihnen jetzt einen humanoiden Roboter anbiete der in die Spülmaschine ausräumt, der das Geschirr zur Seite räumt würden Sie ihn annehmen?

00:46:54: Ja logisch, das ist ja keine Frage.

00:46:55: Also der ist immer willkommen und sehr hilfreich mit Sicherheit und ich würde mich sehr freuen.

00:47:04: aber bis jetzt hat es noch nicht mal geklappt für den Rasen und auch nicht für dem Staub weil da war immer irgendwas kaputt.

00:47:11: also deswegen glaube ich noch ein bisschen einfach brauche noch ein bischen proof of concept.

00:47:15: dass ich mich darüber freuen würde ist außer frage.

00:47:17: ich weiß nur so in der realitätsbetrachtung glaub Dass ich da noch nicht sehe, dass der bei mir die Bude aufholt.

00:47:25: Jetzt hab' ich Sorge!

00:47:25: Ich habe sowohl das Ding was saugt und wischt als auch den, der mir durch einen Garten fährt... ...und bisher sind sie beide einwandfrei zu steuern, ehrlich gesagt.

00:47:33: Wow!

00:47:34: Aber dann sieht's ja sehr ordentlich!

00:47:38: Ist es vielleicht ein Nutzerproblem, Herr Richter?

00:47:40: Wer weiß

00:47:41: es?!

00:47:41: Das ist die Omenlöse, äh, achtzig Prozent, die vor dem Ding sitzen.

00:47:45: Also in diesem Fall wirds ein Nutzervolumen sein aber ist ja in Ordnung.

00:47:48: also den schutze ich mich gerne an.

00:47:51: Ach, kein Problem.

00:47:53: Was ist denn so Ihr persönlicher Gamechanger für die Zukunft der mobilen Wirtschaft?

00:47:56: Wenn Sie da mal in die Zukunft

00:47:57: schauen... Ich glaube

00:47:58: schon dass wir uns damit auseinander setzen müssen das es natürlich komplexer vernetzt wird und ich meine jetzt nicht die digitalen Daten sondern wirklich von übergreifend diese Vernetzung geben wird, und dass man im Endeffekt sich mit allen Themen auseinandersetzen muss.

00:48:15: Und auch in allen Themen gewisse Fähigkeiten

00:48:18: und Kompetenzen

00:48:19: raus.

00:48:20: Ich glaube das ist das Setz heraus, dass wir halt ständig uns mit neuen Themen befassen.

00:48:26: Dass wir wirklich ständig im Lernmodus sind.

00:48:30: Das ist die persönliche Herausforderung für jeden von uns.

00:48:34: Was ich so in den letzten Jahren wahrgenommen habe, ist dass es ein deutlich größeres Miteinander gibt und einen höheren Amtteil von Austausch und gemeinsames Teilen von Erlebnissen und Erfahrungen.

00:48:49: Und ich hoffe mir das das in der Form weitergeht weil ich glaube wir haben dann gemeinsam Auftrag und dem kann man nicht alleine schaffen sondern kann man nur in der Gemeinschaft schaffen.

00:48:58: Und ja, so ein bisschen romantisch klingend.

00:49:00: Aber ich glaube das wäre für mich der größte persönliche Gamechanger den wir hinkriegen würden.

00:49:04: Ein vernünftiges Miteinander in der Branche!

00:49:06: Ich glaube auch dass wir der technologische Vortreff wird nicht aufzuhalten sein.

00:49:09: Ich glaub das schwierigste ist wirklich sind die Menschen mit zu nehmen.

00:49:12: also ich erlebe das hier bei uns selbst neulich so einen Innovationsforum geführt mit zwölf Mitarbeitern und Die Hälfte sagt KI Jo, ich bin dabei und die andere Hälften rennt schreiend weg und hat Angst davor.

00:49:21: tatsächlich Ja?

00:49:23: Ich glaube das wird die größte Herausforderung sein.

00:49:25: Die letzte Frage, die ich immer stelle.

00:49:27: Was wünschen Sie sich von immobilem Branche und Politik?

00:49:30: Wir wünschten uns natürlich, dass mal diesen neuen Themen wirklich offen gegenübersteht.

00:49:34: Dass man da Schwestern hat, sich damit auseinanderzusetzen.

00:49:37: Und das ist vielleicht auch eine Fehlerkultur gibt.

00:49:42: Also, dass man auch bereit ist, was auszuprobieren, wo man noch nicht hundert Prozent sicher ist, Das ist einfach, finde ich für unsere Branche total wichtig um sich zu erneuern.

00:49:56: Bei der Politik sind es sicherlich die verlässlichen Rahmenbedingungen, die halt auch in der letzten Zeit nicht immer gegeben waren.

00:50:05: Es ging mal so ein bisschen hin und her.

00:50:07: Und da wünsche ich mir einfach auch dass man mehr Raum gibt für sozialliche und technische Expertise, die ja da ist also das mehr Kooperationen dazwischen für unseren Teilen der Immobilienwirtschaft mit der Politik gibt, dass man auf Augenhöhe

00:50:22: zusammenarbeitet

00:50:23: und sich nicht gegeneinander entwickelt.

00:50:26: Ja würde ich mich anschließen.

00:50:28: Ich glaube die Politik hat den Nagel auf dem Kopf getroffen bei beiden Punkten und da würde ich so unterschreiben, ich glaube das Miteinander steht auch da wieder über allem im Austausch.

00:50:42: Also das ist elementar.

00:50:44: Es gibt nicht die eine Wahrheit, es gibt nur irgendwie dass man's gemeinsam versucht und der Mut zur Innovation den wir ja vorhin schon sehr ausführlich thematisiert haben, dass man denen in beiden Bereichen annimmt wahrnimmt und dann versucht umzusetzen.

00:51:00: ich glaube das wäre mein Wunsch in beide Branchen sowie unsere eigenen als auch

00:51:05: in die Politik.

00:51:06: Ich danke Ihnen, dass Sie meine Gäste

00:51:07: dran.

00:51:08: Herzlichen Dank, dass du da sein durften!

00:51:13: Das war sie, unsere Folge im Talk mit Dries und Sommer zum Thema Digitalisierung.

00:51:17: Ich hoffe Sie hatten zahlreiche neue Erkenntnisse!

00:51:19: Ich fand es

00:51:20: eine super spannende

00:51:21: Aufnahme, das hat

00:51:21: mir viel Spaß gemacht.

00:51:23: Falls Sie noch mehr Ausgaben

00:51:24: hören wollen dann können Sie das

00:51:25: entweder bei uns auf der Homepage tun www.mobilmanager.de oder vielleicht auch auf Spotify da Apple Podcast.

00:51:31: überall wo Sie Podcast suchen werden Sie uns auch finden.

00:51:35: Vielen Dank fürs Zuhören.

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