imTalk 49 - mit Sven Carstensen
Shownotes
immobilienmanager im Talk mit Sven Carstensen, Geschäftsführer von Bulwiengesa
Die Themen dieser Folge:
- Wie Sven Carstensen vom Rostocker Seefahrer-Azubi zum Immobilienforscher wurde
- Warum die aktuelle Krise anders ist als frühere Marktphasen
- Welche Narrative die Immobilienbranche endlich hinter sich lassen sollte
- Die Zukunft von Büro-, Wohn- und Bildungsimmobilien
- Warum Daten wichtiger werden – und gleichzeitig menschliche Expertise
- Welche Auswirkungen Künstliche Intelligenz auf Research und Beratung hat
- Die Bedeutung von Vertrauen in einer datengetriebenen Welt
- Warum Deutschland noch immer zu wenig über Flächeneffizienz spricht
- Welche Chancen sich für Investoren und Kommunen jetzt ergeben
- Persönliche Einblicke: Triathlon, Ostsee und der Blick auf die Zukunft
Gast: Sven Carstensen, Geschäftsführer Bulwiengesa Moderation: André Eberhard, Chefredakteur immobilienmanager
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00:00:00: Und dass man sich nicht fatalistisch irgendwelchen Marktgegebenheiten hingeben muss oder sollte, sondern entsprechend das es in jeder Krise auch Chancen gibt und die gibt's jetzt auch.
00:00:14: Diese Chancenen sollte man erkennen und auch nutzen.
00:00:17: Wir haben uns über die Jahre einen Ruf- und einen Namen aufgebaut wo man weiß Brüwiendaten sind die Daten die zigmal geprüft werden, die wirklich extrem verlässlich sind wo es keine Hallizionation oder sonst sowas gibt, sondern die halt entsprechend wirklich nochmal Bullwing geprüft
00:00:33: sind.
00:00:34: Komplett übersieht das ist der Wohnflächenbrauch pro Nase und er hat sich überhaupt gar nicht deckt mit dem mit der Forderung nach immer mehr neuen Wohnungen.
00:00:45: Herzlich willkommen zur neuen Podcastfolge im Talk von Immobile Manager.
00:00:48: mein Name ist André Ebert ich bin Chefredakteur des Magazins.
00:00:52: heute spreche ich mit Sven Carcensen.
00:00:54: Sven Carcsensen ist Geschäftsführer von Bullwing GESA Und ich glaube jeder in dieser Branche, der sich ein bisschen mit Daten auskennt und mal große Charts gesehen hat, der weiß auch was Bullwingeser ist.
00:01:06: Wir sprechen aber nicht nur darüber sondern auch wie sich Research in der Branche verändert hat und immer wieder verändern wird.
00:01:11: denn mein eigentliche Aufhänger dieses Gespräch war das Thema KI und die Frage braucht
00:01:16: man sie eigentlich zukünftig
00:01:17: noch wenn KI auch Research machen kann.
00:01:20: Sven hat dazu eine ganz eigene Meinung Stimmig und prägnant.
00:01:25: Und wir sprechen aber auch darüber, was ihn so antreibt, woher eigentlich kommt, welche Leidenschaft er hat und welche Rolle dabei ein Triathlon spielt.
00:01:32: Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören!
00:01:35: Herzlich willkommen zur nächsten im Talkfolge.
00:01:38: Diesmal habe ich einen ganz besonderen Gast nämlich Er ist eigentlich nicht originär zahlenmensch, sondern eigentlich kommt er von dem Beratungsunternehmen oder ist heute auch Geschäftsführer denn bei einem Beratungshaus das wir wahrscheinlich alle kennen in der professionellen mobilen Welt.
00:01:52: Nämlich den vom Bullwien und Gesa.
00:01:54: Er ist dort Geschäfts-Führer.
00:01:55: herzlich willkommen zu Herrn Carsten Sinn.
00:01:58: Ich grüße dir Herr Iberhard!
00:01:59: Bullwinkesern?
00:02:00: Nicht Bullwinen und Gesar.
00:02:02: Hab's gerade gemerkt als ich es ausgesprochen habe.
00:02:06: Also Herrn Bullwin kennt man, Herrn Gesarr gab's auch
00:02:08: mal hier.
00:02:09: Ja, das war eine Kampagne.
00:02:12: Die hieß Gesa und die haben dann mit Bullwing verschmolzen sozusagen und da hat man sich darauf geeinigt dass man ein Bullwinggeser heißt.
00:02:18: und wenn man diesen Namen so einigermaßen mehrmals vor sich hinspricht, dann kommt einen irgendwann auch flüssig von der Zunge.
00:02:25: Bullwinggesa!
00:02:26: Ich werde es nie wieder falsch sagen.
00:02:27: Wird immer besser oder?
00:02:28: Genau.
00:02:28: Es wird immer flüssiger.
00:02:29: Trotzdem kommen sie nicht um meine leichten Einstiegsfragen drum herum und ich weiß, dass Sie ein Kind des Meeres sind.
00:02:34: deswegen ist meine erste Frage eine ganz Leichte für Sie wahrscheinlich Nord- oder Ostsee
00:02:39: Ostsee.
00:02:41: Ich bin ein kinder Nordsee, deswegen muss ich jetzt gegen Argumente liefern aber können Sie mir sagen warum Ostsee?
00:02:47: Warum Ostsee?
00:02:48: also A weil... auch eine Wohnung in Bahne-Münder hab.
00:02:51: Von daher war sie quasi vor der Haustür.
00:02:53: licht, da liegt es dann schon ziemlich nahe und das sind einfach die Entfernungen, die dort eine Rolle spielen.
00:03:01: Nordsee finde ich auch toll ist halt für mich ein bisschen weit weg, stellenweise ein bisschen rauer was ich dann auch gut finde.
00:03:08: Stellenweise ist er da und dann wieder nicht.
00:03:09: Das find' ich da wieder nicht so gut.
00:03:11: Das hast du bei der Ostsee.
00:03:14: Deswegen bin ich eher so gehörig zur Ostsee-Fraktion.
00:03:18: Lasse mich aber auch wirklich, also ich finde die Nordsee aber auch toll.
00:03:20: Also eigentlich mehr egal ob Nord oder Ostsee um es konkret korrekt zu sagen.
00:03:24: Wo sind Sie in Ihrem Alltagstatistiker?
00:03:27: Wo bin ich in meinem Alltag Statistiker?
00:03:29: ja das ist man erwischt sich denn da doch... Immer wieder.
00:03:33: ein Beispiel ist, wenn ich an Schlangen stehe.
00:03:37: Also zum Beispiel bei Konzert-Einlässen
00:03:40: etc.,
00:03:41: versuche ich zu zählen wie viele Leute vor mir sind, wie lange eine Abfertigung braucht und wie lange ich dann quasi wandig in etwa dran bin und wette mit mir selbst.
00:03:50: meistens verliere ich aber da bin ich sehr regelmäßig Statistiker.
00:03:57: Weil sie zu optimistisch sind?
00:04:00: Nee, gar nicht so optim... Ja ich verpasse dann oder sehe dann manchmal einige Details.
00:04:08: Das sind ja auch oft die Fragen.
00:04:10: Sind mehrere Personen auf eine Karte?
00:04:13: Oder muss denn jeder seine Karte vorzeigen?
00:04:16: Geht es um Familien
00:04:17: etc.?
00:04:18: Meistens bin ich etwas pessimistischer wenn ich das so zähle aber das liegt einfach an objektiven Themen die nichts mit der persönlichen Einstellung zu tun haben.
00:04:30: Wenn wir schon bei Schlangen sind, welchen Prozess hätten Sie denn gern deutlich digitaler damit die Schlange vielleicht nicht mehr so lange dauert?
00:04:36: Da kann ich Ihnen aus dem Alltag ganz viel erzählen.
00:04:39: Das geht bei der U-Bahn S-Bahnen los wo du dich fragst warum es immer noch manuelle Kontrollen gibt.
00:04:45: das ist natürlich etwas was man woanders ganz anders geregelt hat.
00:04:50: wenn sie in London zum Beispiel unterwegs sind und so weiter kommen sie gar nicht als auf den Bahnsteig keine Karte haben.
00:04:59: Das ganze Thema Zahlung ist etwas, was deutlich noch digitaler sein kann, das jetzt schon mittlerweile doch sich immer mehr ins Digitale bewegt.
00:05:11: aber du musst halt immer noch Bargeld bei dir haben weil du nicht hundertprozentig sicher sein kannst.
00:05:17: Cash only oder oder nicht usw.
00:05:20: Das sind so Themen, wo du das sehr oft siehst.
00:05:23: und natürlich auch beim täglichen Gang in den Edeka bezahlen kennt man aus anderen Ländern ganz andere Systeme, ganz andere Möglichkeiten dort digital zu zahlen.
00:05:35: Und ich glaube da gibt es noch einiges an Potenzial was das Thema Digitalisierung angeht.
00:05:41: Ein anderes Beispiel und das kenne ich aus meinem persönlichen Familienkreis Da ist man auch überrascht, wie wenig digital das ist.
00:05:50: Das ganze Thema medizinische Diagnostik.
00:05:53: Eine Verwandte von mir war im Krankenhaus wurde dort von mehreren Ärzten weil verschiedene Themen untersucht und ihr Problem war dass gewisse Nebenwirkungen von gewissen Medikamenten gewisse Ursachen hatten.
00:06:10: da aber jeder Arzt nur sein kleines Teilfeld untersucht hat fast zwei Wochen gebraucht, um darauf zu kommen.
00:06:16: Wo ich mir gedacht habe mein Gott da kann eigentlich wenn man das digital erfasst hätte die Medikamente mit Nebenwirkungen und die Symptome dem entgegengestellt hätten wir das eigentlich innerhalb von Minuten wahrscheinlich herausfinden können.
00:06:28: also es sind so Themen wo ich denke da bewegt man sich wahrscheinlich jetzt schon.
00:06:32: vielleicht ist auch so digitale Patientenakte etc.
00:06:35: geht sie ja auch in die Richtung aber hat ja mit der Diagnostik noch nichts zu tun.
00:06:39: aber ich glaube da gibt's noch ganz viel Potenzial.
00:06:41: Absolut, ja würde ich hin so stimmen.
00:06:42: Vor allen Dingen das Thema ÖPNV begleitet uns glaube ich als Vielfahre alle samt sehr.
00:06:48: Ohja!
00:06:51: Lassen wir es mal anfangen mit dem Werdegang weil sie sind ein Kind der Ostsee.
00:06:55: Haben wir im Vorgespräch also ein bisschen eroiert und da kam bei mir die Frage auf wie wird man eigentlich als kind der Ostseh Immobilienforscher?
00:07:03: Naja, also... Ich bin ja Bauder, dreiundsiebzig.
00:07:07: Bin dann in Rostock geboren und hatte natürlich einen anderen Berufswunsch oder Werdegang, der mir zu DDR-Zeiten irgendwie so vorgezeichnet war als in dem Bereich der Immobilienwirtschaft zu gehen.
00:07:22: Ich wollte nämlich zur See fahren.
00:07:23: ich habe bei der Handelsmarine quasi eine Lehre angefangen.
00:07:28: das ist damals Vollmatrose mit Abitur Das war auch ein relativ kleiner Haufen gab es zur DDR Zeit nicht allzu viele weil natürlich dieses Thema in andere Länder fahren.
00:07:42: Da wurde doch sehr stark darauf geachtet, wer das kann und dass es nicht so viele dürfen usw.
00:07:47: Das hat auch nur ein, zwei Monate gedauert bei mir da kam die Wende.
00:07:50: dann habe ich mir gedacht okay bis Thema andere Länder Christe wahrscheinlich jetzt auch anders gelöst musste nichts zu sehen fahren zumal mir die Arbeit die ich bis dahin gemacht hatte dort auch nicht so viel Spaß gemacht hat.
00:08:01: also wir mussten da komische Dinge tun und sind halt nicht mit einem Schiff umhergefahren.
00:08:05: das hat ich gedacht aber das gleich von Anfang an machen kann Ja, und dann habe ich mein Abitur gemacht.
00:08:12: Und dann war das mal in deiner Jahrhunderten, wirtschaftlich relativ anspruchsvolle Zeiten gewesen... ...und hab dann ehrlich gesagt eine Lehre gesucht.
00:08:23: Meine Eltern sind damals nach Hamburg gegangen.
00:08:25: Ich bin in Rostock geblieben, eine Lehra gesucht wo ich einigermaßen ein auskömmliches Ausbildungsentgelt erhalte Und das war die Wohnungsgenossenschaft Schüfferthafen.
00:08:36: Das war eigentlich so einer meiner Gründe, warum ich in die Immobilienwirtschaft gegangen bin natürlich auch mit den Ratschlägen.
00:08:42: gewohnt wird immer und krisenfester Job
00:08:44: usw.,
00:08:45: aber es waren eher wirtschaftlich getrieben oder aus dem Umständen herausgetrieben dass sich bei der WohnungsGenossenschaft mit einer Lehre angefangen hat.
00:08:53: War auch ganz spannend!
00:08:54: Ich war der erste Auszubildende, den Sie hatten hatte dadurch dann auch die Möglichkeiten mich da richtig gut zu entfalten.
00:09:01: Ich habe für die Wohnungsgenossenschaft danach privatisiert, also wurde relativ schnell auch ins kalte Wasser geschmissen.
00:09:08: Damals gab es das sogenannte Altschulden-Hilfe-Gesetz.
00:09:12: Die kommunalen Gesellschaften und die Wohnusgenossissenschaften mussten fünfzehn Prozent ihres Bestandes privatisieren und wussten gar nicht wie das geht und was er machen soll usw.
00:09:22: Und da durfte ich halt diesen Prozess von vorne bis hinten begleiten,
00:09:25: d.h.,
00:09:26: von Teilungserklärungen Grundbücher gab es damals sehr oft gar nicht, sondern es wurden sogenannte Nutzungsgenehmigungen vergeben.
00:09:36: Es gab damals auch keine Flurstücke oder Ähnliches.
00:09:39: Das wurde alles neu vermessen.
00:09:41: Man hat ein großes weißes Blatt gehabt und dort einen Punkt gemalt.
00:09:45: Er hat gesagt, hier steht mein Plattenbaublock.
00:09:49: Den möchte ich jetzt gerne registrieren.
00:09:52: Der wird aufgeteilt in Wohnungseigentum über Verkauf und Verwaltung, das heißt also dieses ganze Thema Aufteilung und Bewirtschaftung von Wohnungen habe ich quasi im Schnelldurchgang dort lernen dürfen.
00:10:07: Und das hat mich dann natürlich auch ein bisschen angefixt dass ich halt in der immobilien Wirtschaft auch gerne bleiben wollte weil ich das wirklich spannend fand und auch sehr sehr schätzend liegen gelernt habe.
00:10:20: Würden Sie im Nachhinein sagen, das war der prägendste Moment Ihrer Karriere quasi den Weg eingeschlagen zu haben als erster Auszubildender bei einer Wohnungsgenossenschaft?
00:10:28: Das war ein prägender Moment.
00:10:30: Der zweite Moment war natürlich dass man an Irmang gesagt hat Rostock wird mir bisschen zu klein.
00:10:35: ich gehe jetzt nach Berlin habe dann dabei einen Bauträger gearbeitet später bei der Debug und bin dann zur Bullwing gekommen.
00:10:41: also das heißt da hatte ich dann aber erstmalig den Kontakt mit dem wirklichen Ich sage jetzt mal nicht nur wohnungswirtschaftlichen, sondern größer auch Investoren gedachten Immobilienmarkt.
00:10:53: Und das war sicherlich auch ein weiterer Moment wo ich gedacht habe okay hier geht es nicht nur um Verwaltung die ja doch auf Dauer vielleicht ein bisschen dröge sein kann, sondern hier gehts dann halt wirklich um Werte schaffen und hier gibt's um Kaufverkauf Vermietung von gewerblichen Dingen.
00:11:07: Das fand ich auch ziemlich angefixt.
00:11:10: Jetzt haben Sie in Ihrer Karriere schon einige Krisen miterlebt, oder sagen wir mal konjunkturelle Schwächephasen.
00:11:17: Was war so Ihr Hauptlearning aus den ganzen ups and downs die wie Sie in den letzten ja knapp dreißig Jahren mit erlebt haben?
00:11:24: Naja wenn ich mir die letzten Krisen anschaue dann sind natürlich die Haupt-Learnings.
00:11:31: zum einen dass es nach einer Krise wieder bergauf geht sowann zumindest bisher dass man mit Aktionismus nicht viel erreicht, sondern dass man halt entsprechend in guten Zeiten sich ein Polster anlegen muss um diese Krisen zu überstehen und dass man sich nicht fatalistisch irgendwelchen marktgegebenenheiten hingeben oder sollte.
00:11:55: Sondern entsprechend das es in jeder Krise auch Chancen gibt und die gibt's jetzt auch.
00:12:01: Und diese Chancenen sollte man erkennen und auch nutzen.
00:12:04: Was sind denn die Chancen dieser jetzigen Krise, wenn sie gerade das schon ansprechen?
00:12:08: Naja wir haben einen Markt der sich komplett neu sortiert.
00:12:12: Wir haben eine sinkende Bedeutung von Büroimmobilien sowohl aus den Nachwagen als auch was in der Investmentmarkt angeht aber auch die Klarheit dass die Büromobil trotzdem noch weiter dazu gehören wird.
00:12:29: ziemlich stark von den Zinsen abhängig ist, dass es die eine Seite, wo wir diese krisenhaften Szenarien sehen.
00:12:36: Auf der anderen Seite haben wir ein Mind-Shift auch was die Immobilienwirtschaft angeht.
00:12:42: also ich will einem Beispiel nennen Wir haben zum Beispiel jetzt die Initiative Bildungsimmobilien gegründet Wo wir sehen das sowohl Investoren des Thema Bildungsmobilien, das Thema Investment in Schulen und Hochschulenmobilien sehr stark auf ihre Fahren geschrieben haben Extrem Bedarf gibt von der öffentlichen Hand.
00:13:01: Wir sehen, dass es halt viele Vorbehalte gibt sowohl von der Öffentliche Hand als auch von den Investoren miteinander was zu machen aber nicht sehr so.
00:13:07: trotz ist jetzt wenn du es schaffst diese vorbehalten Zu überwinden das so hinbekommst dass man mit einer Sprache spricht und gewisse verurteile abbaut.
00:13:18: sind das super Chancen um ein neues marktsegment zu etablieren?
00:13:21: das mal nur als Beispiel.
00:13:23: Das wird dem mobilen Markt an sich nicht auf das Niveau von vor ein paar Jahren stellen, das ist schon klar.
00:13:29: Aber trotzdem sind es halt entsprechend Nischen die sich wirklich zu einer aus der Nische herausentwickeln können wo man halt entsprechend Potenzial hat das so richtig als Assetklasse auch zu etablieren.
00:13:44: Hat die Immobilienbranche die Fähigkeit das zu erkennen in der Gänze?
00:13:48: Weil man manchmal das Gefühl hat es sind alle so satt durch die letzten zehn, fifteen Jahre dass man diese kameleonartige Verhalten, okay ich muss mich jetzt einen neuen Marktgegebenheiten anpassen.
00:14:01: Dass man das in der Immobilienbranche manchmal so ein bisschen vermischt ist?
00:14:03: Die Branche zum Einen ist erst mal die Diagnose richtig, dass die Branche zumindest bis zum Jahre im Jahr zwanzig aber auch über Corona hinaus sehr satt war.
00:14:15: Das heißt also man konnte machen was man wollte und man hat sein Geld verdient.
00:14:19: Das Thema Immobilen Management war auch, ich sage jetzt mal nicht überall sehr professionell betrieben.
00:14:25: Weil es hat auch so funktioniert und neue Herausforderungen wie nachhaltige Immobilien, ESG
00:14:30: etc.,
00:14:31: dem ist man etwas skeptisch begegnet, hat sich mühsam umgestellt obwohl diese Themen auch schon zehn Jahre vorher bekannt waren.
00:14:39: das heißt also da bewegt sich wirklich Ich rede jetzt von der Branche und es gibt immer Ausnahmen, die auch dafür sind.
00:14:47: Aber wenn man das mal den Gesamtmarkt nimmt ist es ja sehr oft so dass er natürlich getrieben ist von den Notwendigkeiten und von den Schmerzpunkten.
00:14:57: Und wenn die Schmerzen groß genug sind dann bewegt man sich auch.
00:15:02: Das ist wohl so.
00:15:04: Nichtsdestotrotz kann man nicht sagen, dass die Branche sich nun gar nicht bewegt hat.
00:15:09: sich das Thema serielles Bauen anschaut, wenn man aufschaut wie das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile doch von immer mehr Unternehmen dann doch wirklich auch intrinsisch vorangetrieben wird.
00:15:24: Da gibt es halt ein paar einige Vorreiter die da gut dabei sind.
00:15:29: also von daher ist es gibt einen großen Bereich der wahrscheinlich jetzt langsam aufwacht, der gehofft hat dass irgendwie die Zinsen wieder sinken und irgendwie die Renditen da entsprechend es wieder möglich machen das, dass der Markt wieder einigermaßen fungibel wird.
00:15:45: Und man dort wieder irgendwie Preise bekommt von denen man mal im jahrelten Jahr zweitausend-einundzwanzig geträumt habe.
00:15:52: Jetzt wachen sie aber auch und merken, dass diese Zeit nicht wieder kommt, dass auch nur allein durch Mieterhöhung das auch nicht einzuholen ist.
00:15:59: Das heißt also, dass man irgendwie innovativ sein muss nochmal neu überlegen muss
00:16:04: Was glauben Sie, warum wird Research in guten Marktphasen oft unterschätzt?
00:16:14: dahingehend unterschätzt, dass man gewisse Risiken nicht hören möchte.
00:16:18: Also wir prognostizieren ja auch und schauen was kommt alles auf den Markt?
00:16:22: Bist du mit deinem Produkt eigentlich nur ein Neubau X Y erstellt?
00:16:28: bist du dann eigentlich marktfähig?
00:16:31: Was sind die Themen die dich antreiben bzw wird?
00:16:35: ich nehme jetzt zum Beispiel diesen extrem ran auf Apartment Gebäude, auf kleine Mikroapartments etc.
00:16:42: Nimm mal das Beispiel!
00:16:43: Da gab es wirklich eine Phase wo die Mieten immer mehr gestiegen sind, wo die Preise immer gestiegen wurden.
00:16:48: gesagt ist irgendwann... Ist da auch ein gewisses Level erreicht wo das Thema Affordability also Leistbarkeit halt entsprechend nicht mehr gegeben ist?
00:16:57: Es sei denn du hast wirklich das Produkt was extremen aus dem Markt Terror erforstrich sticht.
00:17:03: Und das will man dann sehr oft nicht hören, weil man ja schaut.
00:17:06: und dann guckt man zurück und sagt Moment mal wir hatten in den letzten Jahren Preisanstiege von fünf Prozent, zehn Prozent pro Jahr.
00:17:12: Das geht auch immer so weiter.
00:17:14: Also ich glaube da ist der Druck Geld in den Markt zu bringen.
00:17:20: oder war der Druck, Geld in dem Markt zu bringen so groß dass man auf gewisse Warnzeichen nicht hören wollte und da wird dann eine Research oft als Mittel zum Zweck genutzt.
00:17:31: Das heißt um die eigenen Ideen zu begründen und durchzusetzen schon aber nicht um einen gewissen Erkenntnisgewinn noch dazu zu erlangen.
00:17:41: das passiert schon.
00:17:43: Als ich in die Branche kam, war das Credo mit dem ich groß geworden bin.
00:17:47: Du musst dir auf jeden Fall die Bullwing-Gesa-Charts anschauen weil sie zeigen die langfristige Entwicklung wie es wirklich ist und das ist so die Fiebel die du immer hervorinnehmen solltest.
00:17:58: gleichzeitig wächst man ja auch naturgemäß Ja, in so einer Immobilienblase auf die von Narrativen umgeben ist.
00:18:05: Gewohnt wird immer... Die Immobilie steigen sowieso immer im Wert.
00:18:10: Das ist ja das Credo auch, das Mantra mit dem man irgendwie auch aufgewachsen ist.
00:18:14: Haben wir davon zu viele in dieser Branche gerade von diesen Narratifen?
00:18:20: Äh, ja!
00:18:21: Also ich kann Ihnen da auch ein Beispiel nennen.
00:18:23: als die Zinswende kamen war ich in einigen Diskussionsformaten und habe mich mehr oder weniger auch gestritten darüber, ob Grundstückspreise wieder fallen werden.
00:18:36: Und ich habe gesagt die wären massiv fallen weil du hast halt entsprechend die Kostenexplosion und die Erträge gehen da unten.
00:18:40: das geht gar nicht anders als dass sie fallen müssen.
00:18:43: und auf der anderen Seite war das Narrativ.
00:18:44: im Moment schon ist ein Grundstück und es bleibt doch im Wert und wenn dann steigt es neu ja?
00:18:48: Das sind also diese Narrative dir dort vorgeherrscht haben.
00:18:54: Da hat man sich sehr oft, sehr einfach gemacht und hat die Zusammenhänge oder wollte die Zusammenhängen dann stellenweise auch nicht sehen.
00:19:02: Von daher gibt es natürlich in der Immobilienwirtschaft diese Narrative wird immer und Wohnimmobilen bleiben.
00:19:12: stabil ist auch so narrativ wo man sieht okay jetzt haben sie doch sind die doch gewissen Markt Bedingungen unterworfen, wenn man es auf erlangsichtig anschaut werden sie auch steigen.
00:19:26: Es ist aber nicht so dass die nicht zumindest kurzfristig nicht auch Volatilitäten unterworffen sind und dort auch Schwankungen haben.
00:19:33: ja und du hast ja zeigen ja die Schatz dann nicht mehr ganz so stark, du hast ja auch eine Ausdeferenzierung was Qualitäten angeht.
00:19:41: Ja spreche ich von Wohnenmobilien, spreche da vom Neubau wo ich keine Mietpreisbremse habe, wo ich ESG-Regularien alle erfüllt habe etc.
00:19:48: pp.
00:19:48: oder spreche vor einer Bestandsimmobil die vielleicht schon zwanzig Jahre alt ist und vielleicht jetzt aufgrund dieser ganzen Themen anhören Sanierungsbedarf hat als eine mobil von vor zwanzig jahren die dann zwanzich Jahre alt war.
00:20:05: also das heißt also da gibt es ja auch gibt sie auch qualitative veränderungen und diese diese themen greifen diese narrative halt nicht auf.
00:20:13: jetzt sind sie ja nicht nur beratungshaus sondern sie haben auch ohne ende daten über diesen markt und dass ja über Jahrzehnte hinweg gibt es data wo sie sagen die sind aus ihrer sech immer noch falsch interpretiert.
00:20:23: Genau, also wie sein Daten- und Beratungsfonds.
00:20:28: Das ist auch unsere Stärke übrigens dass wir halt auf der einen Seite diese immobilienwirtschaftlichen Kompetenz haben und auf der anderen Seite diese Datenkompetenz und das beides gut miteinander verzahnt sind.
00:20:38: Ja es gibt definitiv Daten die immer noch falsch interpretiert werden.
00:20:45: Der Klassiker ist natürlich das Thema Rendite.
00:20:51: Wenn dir jemand sagt ich habe das ich hab das objekt x y zum zwanzigfachen gekauft oder zum fünf zum fachen Und du fragst nach ist es jetzt brutto der netto und dass auf ist oder soll Dann kriegst du meistens ganz unterschiedliche antworten und diese Differenzen zwischen diesen antwort liegen sehr oft bei zwanziv vormundzwanzig prozent.
00:21:10: also Das ist nicht nichts was da dazwischen liegt.
00:21:13: zweite thema ist natürlich dass du gewisse Vergleiche auch hast.
00:21:18: Wenn du zum Beispiel München vergleist mit Frankfurt, was die Bürovermietung angeht musst du natürlich wissen dass in München nach BGF vermietet wird und dann Frankfurt und den ganz anderen Bereichen Deutschlands nach GIF-Mitfläche vermittelt wird und du dort auch eine Differenz hast von zwanzig Prozent in etwa.
00:21:36: das heißt also wenn wir in Münchland eine Spitzenmiete sehen von sechzig Euro plus Dann ist das etwas runtergebrochen auf die anderen Märkte.
00:21:45: Die werden dann schon bei zweiundsiebzig Euro, wenn man es mal jetzt mal so ganz grob sagt.
00:21:48: Also also diese Vergleiche sind wichtig.
00:21:52: da muss man sich wirklich anschauen.
00:21:53: Nächste Thema was sehr oft auch vergessen wird, dass man einfach die nominale Miete nimmt und nicht die effektiv Miete.
00:22:02: Das heißt also du natürlich, wenn du jetzt angenommen, du vermietest im Bürobereich Und du machst da deinen Businessplan, musst du immer davon ausgehen dass du derzeit bei einem fünf Jahresvertrag eine gewisse mietfreie Zeit einplanen musst.
00:22:18: Also in schlechteren Phasen ist sie etwas relativ hoch.
00:22:21: Es wird immer darauf geachtet, dass die Nominalmiete sozusagen nicht zu sehr fällt.
00:22:25: In besseren Lagen also im Vermieter-Märkten ist es etwas niedriger.
00:22:30: aber wir haben jetzt zum Beispiel auch wieder eine Phase wo du gerne bei sechs Monaten müdfreien Zeit bist oder equivalent sehr hochwertigen Mieter ausbaut den du einen planen musst.
00:22:39: Auch das siehst du in den Daten nicht und das musst du halt entsprechend dann für dich adaptieren.
00:22:46: Ist die Branche allgemein gesprochen?
00:22:49: Ich meine, Herr Hartmut Bullwin und auch Werner Schulte der glaube ich heute achtzig wird sind ja so.
00:22:53: Die die Gottheiten dieser Branche habe ich gelernt.
00:22:57: was das Thema Froh Professionalisierung vor allen Dingen angeht ist die Brange in den Jahren in denen Sie sie begleiten professioneller und auch datengetriebener geworden.
00:23:06: Ja definitiv also.
00:23:08: erst mal herzlichen Glückwunsch an Herrn Schultte an dieser Stelle.
00:23:14: Ja, sie ist definitiv professionell geworden.
00:23:16: die beiden haben dort auch große Pionierarbeit geleistet.
00:23:22: also wenn ich mir anschaue wie für gute imovieren wirtschaftliche Studiengänge es gibt also sowohl nebenberuflich als als auch wirklich als Studiengang Wenn ich mir anschaue wie viele Analyse oder anders Investmenthäuser sich eigene Analysten leisten, die halt entsprechend auch schauen.
00:23:46: Was sind die Zusammenhänge von Volkswirtschaft und Marktveränderungen?
00:23:50: Wie werden sich die Märkte zukünftig entwickeln?
00:23:52: Wie sind wirklich die Mieten, die abgeschlossen wurden
00:23:55: etc.,
00:23:56: also da ist man schon wesentlich datengetrieben kommen ja immer nur von der Ertragseite auf der Kostenseite, auf der ganzen Messbarkeit von Energieverbräuchen etc.
00:24:07: Da hat natürlich das Thema ESG natürlich auch sehr viel dazu beigetragen dass es dann entsprechend auch die Reportingverpflichtung eingehalten werden müssen.
00:24:15: da ist auch einiges passiert.
00:24:16: also die Branche hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr stark weiterentwickelt.
00:24:21: Intrinsisch mehr auf der Ertrachseite und druckmäßig mehr auf einer Kostenside.
00:24:25: oder würden Sie sagen auf beiden Seiten gibt's durchaus eine intrinsische Motivation?
00:24:29: Also die intrinsische Motivation auf der Kostenseite ist natürlich das Thema Kosten einsparen.
00:24:33: Ja, also das heißt also dass man auf einer Seite natürlich die Reportingspflichtung etc.
00:24:37: erfüllt aber auf der anderen Seite auch zusieht, dass man durch gutes Kosten-Benchmarking einen gewissen Ansatzpunkt hat um seine Manager da entsprechend auch zu... ...zum Challengen und das gleiche auf Ertragsseite auch.
00:24:53: Das heißt also wenn du natürlich In einem Markt unterwegs bist, wo du der Meinung bist auf Basis der Daten.
00:25:01: Auch gerne auf Basiss von Vergleichsobjekten bekommst du für eine Mietfläche xy, sechsundzwanzig Euro und dein Vermieter vor Ort sagt ich schaffe nur zwanzig euro dann hast du natürlich, sag mal ne gute Argumentation ihnen also ein bisschen auch zu tritzen.
00:25:17: das ist da auf jeden Fall auch der Fall.
00:25:21: Ich glaube aber weiterhin dass das Thema Umsatzerhöhung, also Erhöhungen der Erfragsseite immer noch besser dasteht als das Thema Kostensenkung.
00:25:34: Also da sind wir dann auch wieder bei der Einfachheit der Immobilienbranche und bei dem Frage zu welchen Faktoren etc.
00:25:42: wird verkauft.
00:25:43: Du bist dann halt wenn du in hohem Mieter hast unabhängig von den Kosten Und du sagst pass auf, Christoph zum zwanzigfachen bist du natürlich erst mal schon den ersten Schritt weiter.
00:25:55: Also dann kannst du das natürlich viel stärker über den Markt verplausibilisieren als wenn du über netto-anfangsrenditen gehst und wenn du dann halt entsprechende Kostenschrukturen zeigen musst
00:26:03: etc.,
00:26:04: also ja ich persönlich glaube dass ist das der Umsatz da immer noch ein bisschen mehr eine Rolle spielt.
00:26:08: Ich will aber niemandem zu nahe treten.
00:26:11: beide Faktoren sind extrem wichtig.
00:26:13: Karsten sind eine Frage, die mich im Vorfeld bei der Recherche besonders beschäftigt hat.
00:26:17: Ist das Thema KI?
00:26:18: Und natürlich besetzt sich jeder mit dem Thema KI auseinander.
00:26:21: und dabei kam natürlich die Frage auf gerade bei so einem auch datengetriebenen Haus muss man ja sagen.
00:26:26: Braucht man sie eigentlich künftig noch?
00:26:28: Ja, wir wohnen alles dafür dass man uns zukünftig... braucht.
00:26:33: und warum das so ist, haben wir eben jetzt auch schon ein Stück weit gesprochen.
00:26:39: Wir als Datenhaus haben ja nicht nur Daten die sie durch welche KI dieser Welt doch immer irgendwie generieren können.
00:26:47: Ja sind ja natürlich zu Scout zugehörig und kriegen dann natürlich großen Datenschatz an Angebotsdaten etc.
00:26:54: mit, die wir vor, worauf wir vorher nicht so einen starken Zugriff hatten.
00:26:58: man kann natürlich sehr viel mittlerweile ableiten aus zugänglichen Quellen.
00:27:03: da haben wir mittlerweile auch ein Tool dann komme ich gleich drauf können sogar Europa auch träcken.
00:27:07: aber was unser plus noch ist, dass wir proprietäre Daten haben.
00:27:11: Also Daten die nur wir haben, die kein anderer hat.
00:27:14: und gerade im gewerblichen Immobilienbereich ist es halt so, dass sie sehr oft Investmententscheidungen oder eine ganze Reihe an Entscheidungen nur auf Basis von wenigen Datenpunkten treffen können.
00:27:25: Sie haben halt entsprechend weniger Vergleichsgebäude, sie haben wenige Deals gerade in der jetzigen Zeit, woraus sie entsprechend ihre Kaufpreise ableiten können.
00:27:36: Und dieses eine Datum zu haben das sehr, sehr wichtig.
00:27:39: Und da freuen wir uns, dass wir sehr oft dieses Datum auch haben und zum anderen die Daten, die vorliegen entsprechend auch interpretieren können.
00:27:49: Weiteres Beispiel wenn Sie in einem Markt investieren wo sehr viel öffentliche Hand und Banken unterwegs sind, die Spitzenmieter entsprechend hoch ist weil sie meistens alle einen Vorsteuerschaden haben bringt Ihnen nichts, wenn Sie diese Informationen nicht haben.
00:28:05: Und wenn Sie auch nicht wissen, okay, Mieter XY zahlt das, der hat keinen vor Steuerschaden der Bank zahlt und so weiter.
00:28:15: Das heißt also dieses Zusammenspiel von immobilien wirtschaftlichen Wissen, von einzelnen Datenpunkten, von exzellenten Datenpunkte die nur sie haben und entsprechend dann aber auch der verfügbaren Daten macht am Ende die Qualität aus Und am Ende sind Daten immer auch eine Sache, wo sie halt sehr viel mit Vertrauen arbeiten müssen.
00:28:40: Das heißt also wir haben uns über die Jahre einen Ruf und einen Namen aufgebaut, wo man weiß, Bullwing-Daten sind die Daten, die zigmal geprüft werden, die wirklich extrem verlässlich sind, wo es keine Hallizoniation oder sonst wie was gibt, sondern die halt entsprechend wirklich noch mal Bullwing geprüfed sind.
00:28:58: und dieser Qualitätssiegel dieses Qualitätssiegel, das versuchen wir natürlich auf weiteren Aufrecht zu erhalten und das schützt uns auch vor den Angriffen die da durch rein KI getriebenen Geschäftsmodellen vielleicht kommen können.
00:29:15: Trotzdem kommen Sie am Thema KI wahrscheinlich auch nicht vorbei oder meine Rolle nämlich welche?
00:29:20: Ja also in ganz verschiedenen Segmenten... Also ich klammer jetzt mal Dieses ganze übergeordnete operative Richtung Buchhaltung und so weiter mal aus.
00:29:30: Ich würde bei uns ins Geschäft reingehen, wir haben ja zwei Geschäftsfelder wie gesagt die miteinander verzahnt sind.
00:29:36: das eine ist das Thema Beratung Consulting.
00:29:42: Das heißt also sie wollen irgendwo ein Haus errichten Ein Bürohaus oder wie auch immer und brauchen halt eine Idee, welche Nutzungsarten man platzieren kann.
00:29:55: Welche Mieten sie erzielen werden?
00:29:57: Welche Struktur dieses Gebäude haben muss?
00:30:00: Also diese ganze Palette an Möglichkeiten, an Nutzungsmöglichkeiten die wir Ihnen aufzeigen können.
00:30:06: und das ist natürlich wenn immer noch klassischerweise bekommen Sie davon uns eine Analyse also ein Gutachten und dieses Gutachten ist natürlich zu großen Teilen auch noch diskriptiv.
00:30:15: ja dann steht dann wo das Haus ist und wie der Markt ist Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist, wie die Marktdaten sind etc.
00:30:24: Und das sind alles Themen, die wir zukünftig und da sind wir auch bei natürlich sehr stark über KI Steuern werden.
00:30:31: Also das wird natürlich der Analyst hat immer noch die qualitative Oberhand wird am Ende noch schauen, dass es halt entsprechend alles richtig ist und das ist nicht das Wichtige.
00:30:42: Am Ende auch seine Empfehlungen geben.
00:30:44: Das heißt also wer wird immer mehr zum Berater zu denjenigen der den Kunden an die Hand nimmt auf Basis dessen was entsprechend dort analysiert wurde und seine Ableitung auch selbst trifft.
00:30:53: aber dieses sehr diskriptive wird immer mehr von der KI übernommen werden und da sind wir natürlich jetzt sehr aktiv dabei.
00:31:03: Das zweite Thema ist das Thema Research, also wir haben ja derzeit ein Prozess wo wir noch sehr manuell unterwegs sind oder halb automatisiert unterwegs sind, wo Zeitungsmeldungen ausgewertet werden.
00:31:18: Was wird wo gebaut?
00:31:19: Es wird noch mal zichtbar plausibilisiert.
00:31:22: Kann das denn sein, dass dort eine Miete von twenty-fünf Euro erzielt wird, obwohl es im Markt nur fifteen Euro möglich ist und so.
00:31:27: Also solche Themen werden dann entsprechend sehr stark manuell bei uns begleitet.
00:31:33: Das wird auch zukünftig weiterhin von fachkundigen Researchern mit begleitet werden.
00:31:38: aber der Prozess der Gartdatengenerierung vom Crawling bis zur Plausibilisierung wird sehr stark über das Thema KI laufen.
00:31:47: Da sind wir auch dabei, aber wie gesagt, das musst du natürlich alles in einer vernünftigen Qualität hinbekommen also nicht nur vernünftig sondern ausgezeichneten Qualitäten bekommen
00:31:56: d.h.,
00:31:57: Du musst dort sehr viele extra Runden drehen und sehr viele Lernkurven hinlegen um am Ende wirklich etwas mit gutem Gewissen zu sagen, okay jetzt ist der Prozess so dass wir von der Qualität da sind wo wir hin wollen und von daher ist das etwas was bei uns im Progress ist.
00:32:21: Da sind wir noch lange nicht mit durch.
00:32:23: Und das dritte Thema KI, das hatte ich vorhin schon so ein bisschen angeteasert.
00:32:28: Wir haben jetzt einen Produkt was wir demnächst auch launchen werden beziehungsweise in der Launching Phase ist es nennst du Katastriks.
00:32:36: da haben wir für ganz Europa auf Platz drei Ebene also auf Landkreisebene haben wir sämtliche Marktdaten wissen wollen, wie die Mieten in der Region Kopenhagen sind.
00:32:52: Wie die Entwicklungen dort waren und auch einen kleinen Vorkast für das nächste Jahr haben wollen – wie die Renditen sind
00:32:58: etc.,
00:32:59: dann können wir das jetzt auf Klopfdruck alles liefern.
00:33:02: Alles KI generiert auf Basis von öffentlich verfügbaren Quellen, sich mal geprüft.
00:33:09: Das ist etwas... wo wir einen Weg einschlagen, der eben über das händische hinausgeht und wo wir halt entsprechend zumindest auf dieser doch sehr schablonartigen Weise ganz Europa jetzt abbilden können was die Mieten-und Renditen angeht.
00:33:26: Dann frage ich jetzt noch mal als Kunde damit wir in so eine Klammer um dieses KI Thema machen wird durch den Einsatz von KI eigentlich ihre Leistung irgendwie schneller günstiger?
00:33:34: Durch den Einsatz vom KI wird unsere Leistung schneller kann schon sein, aber sie wird auf jeden Fall besser.
00:33:42: Wir sind in der Lage viele unserer Ressourcen entsprechend in dieses Thema Beratung zu setzen.
00:33:48: Ja wir werden Produkte haben die früher manuell erstellt wurden, die jetzt wirklich rein auf Knopfdruck entstehen.
00:33:57: Werden dafür halt entsprechend exzellentere Beratungsprodukte ihnen anbieten können und Sie besser qualitativ hochwertigere Daten haben.
00:34:09: Also von daher ist das etwas, wo sie als Kunde von profitieren günstiger.
00:34:18: also die Leistungen, die wieder erbringen müssen da trotzdem entsprechend bezahlt werden.
00:34:25: dass irgendwas richtig viel günstig wird weiß ich nicht.
00:34:28: bin jetzt als Geschäftsführer wäre ich das nicht so.
00:34:33: Das muss man natürlich sehen.
00:34:35: Es ist natürlich so, dass wenn Sie Daten haben die überall verfügbar sind das diese Daten dann vielleicht auch einen anderen Wert haben.
00:34:40: dafür haben wir wie gesagt andere Daten die halt nicht überall verfügbar sind die dann wieder wertvoller sind.
00:34:45: ich glaube das balanciert sich ein bisschen aus aber es ist natürlich für uns ja auch eine Riesenentwicklung und spannende Entwicklung.
00:34:51: müssen wir gucken wo es dahin geht?
00:34:53: Dieser Datenschatz liegt ja seit einiger Zeit beim Mutter-Schiff der digitalen Markelei, nämlich bei der Immobilien-Scout Gruppe.
00:35:00: Dazu gehören Sie nämlich seit einigern Zeit?
00:35:03: Wie kam es zu der strategischen Kooperation und welche Vorteile hat bietet das für Sie?
00:35:09: Ja also wie kam's?
00:35:09: Wir wurden im Jahre zwei tausend vierundzwanzig angesprochen.
00:35:13: vielleicht kurz zum Wohlwin-Geser wir waren seit jeher einen Partnerunternehmen, also eine kleine AG wo die Aktien im Besitz des Management Ports waren.
00:35:29: Wurden immer mal wieder von anderen Unternehmen angesprochen ob wir nicht Lust hätten zu verkaufen und so weiter haben das eigentlich immer abgelehnt.
00:35:36: hier bei Scout war es halt so dass wir unsere drei Geschäftsfelder die wir damals hatten kann ich vielleicht auch noch zur Bewertung was sagen Also einmal die Immobilienbewertung, die Immobilienberatung und unser Datengeschäft.
00:35:53: Dass wir DivaScout gut aufgehoben gesehen haben, dass diese drei Geschäftsfelder ihre Entwicklungsmöglichkeiten haben.
00:36:03: Und da haben wir ja auch darüber geredet das wir vor uns doch einen Riesenbedarf an technischen Erneuerungen an Investitionen, KI etc.
00:36:16: sehen, wo wir uns nicht sicher waren ob wir als Prüvingeser, als kleine Prügingeser das selbst alles so stemmen können.
00:36:21: Das heißt also dass wir da einen starken Partner an der Seite haben und das waren die Treiber, die wir, die uns dazu veranlasst haben da halt entsprechend diesen Prozess mitzugehen.
00:36:34: Ja genau
00:36:36: Können Sie heute was analysieren, was Sie vor Ihrem Beitritt oder vor Ihrer Übernahme nicht analysieren konnten?
00:36:42: Also wir haben zum einen ein neues Produkt.
00:36:45: Nennt sich Marktmonitor, das in unserem RIVIS und unserer großen Datenplattform entsprechend auch schon gelauncht wurde wo sie in der Lage sind für eine von Ihnen abgesteckte Umgebung um Ihr Objekt oder Indiumobjekt zu erfassen, welche Mietangebote es dort gab.
00:37:05: Nehme zum Beispiel mal für meblierte Apartments wie hoch die Mieten waren, wie stark die Nachfrage nach gewissen Segmenten waren also wie stark Klickzahlen sind so dass sie dort sehr gut und leicht analysieren können welche Produkte bei ihnen funktionieren werden beziehungsweise welche Mieten Sie sich aufrufen können und wie die Zielgruppe dann entsprechend auch ist.
00:37:26: Diese Nachfrage-Daten gibt es halt nur bei uns.
00:37:29: Es stellt niemanden sonst groß zur Verfügung.
00:37:32: Zweitens Beispiel ist Cadastrix, von dem ich vorhin schon gesprochen habe – also diese Investition in eine europäische Datenplattform wo wir ganz Europa abbilden können... kleinteilig abbilden können nach den verschiedenen Segmenten, wie die Mieten dort sind.
00:37:48: Wie die Renditen dort sind und sogar eine kleine Prognose dazu haben.
00:37:53: Und das sind Themen dass eine an die Daten werden wenn ich angekommen.
00:37:56: und das zweite wir hätten uns als Prüvingeser diese Investition nicht zugetraut oder hätten es wahrscheinlich gar nicht stemmen können.
00:38:01: Also von daher profitieren werde jetzt schon ziemlich ziemlich stark.
00:38:04: auch von der Partnerschaft mit Scout
00:38:06: Profitiert auch ihre ihre Beratungsdienstleistung von.
00:38:08: also sie könnte sich quasi jetzt neuen Kundengruppen erschließen oder
00:38:12: Genau.
00:38:12: also wir wir sind haben natürlich Kundenzugänge, die wir vorher nur mittelbar hatten sag ich jetzt mal.
00:38:20: Also wir haben durch Scout, die ja auch einen ganz guten Vertrieb haben.
00:38:25: natürlich können wir da stärker in der Fläche sozusagen die Kunden ansprechen und unsere Produkte vertreiben.
00:38:32: das ist etwas... Das ist hier eine Ausbauföchung.
00:38:36: Das beginnt jetzt so nach und nach dass unser Produkt mit einem Mann gebracht werden aber wir profitieren da.
00:38:42: das Potenzial zu profitieren ist auf jeden Fall da und wir haben auch schon davon profitiert.
00:38:47: Dann lass uns noch ein bisschen in die Zukunft schauen, was glauben Sie?
00:38:50: Wie sieht E-Mobilien-Research- in den Jahr-Zwischen aus?
00:38:55: Die Frage ist ja zum einen wird der Markt generell transparenter.
00:39:01: also Wir haben ja dieses Thema proprietäre Daten nur wenige Datenpunkte liegen vor etc.
00:39:10: Das ist etwas Wo Deutschland ja schon immer das Problem hat, dass wir zumindest im gewerblichen Immobilienmarkt keinen wirklichen Datenaustausch haben.
00:39:19: Dass man halt entsprechend auf seinen Datensitz sozusagen und ich glaube, dieser Schatz diese Bedeutung von diesen einzelnen Datenpunkten Das sind nicht nur wir die das sehen sondern andere auch.
00:39:31: Ich glaube das wird noch weiter an Bedeitung zunehmen.
00:39:33: d.h.
00:39:34: also Die verfügbarkeit von Daten wird größer Von allgemeinen Daten ich sage mal übers Netz recherchierbare Daten, die Bedeutung von relevanten wichtigen Datenpunkten, die eben nicht verfügbar oder einfach verfügba sind.
00:39:51: Die wird weiter zunehmen.
00:39:52: also von daher ist dieses Thema Immobilien-Research da wird es qualitativ noch weiter nach oben gehen glaube ich.
00:40:01: das heißt man braucht wahrscheinlich ich sag jetzt mal von den anbietern weniger Anbieter aber diese die entsprechend hochwertigere Daten haben
00:40:09: Welche Datenquelle glauben Sie wird dabei künftig am wertvollsten?
00:40:13: Naja, wenn ich jetzt weiterhin im professionellen gerade gewerblichen Immobilienbereich bin dann ist je mehr wir auf Maschinen und KI setzen die Datenquelle Mensch.
00:40:25: Die Datenquelle Body Vertrauens Bildung wird immer mehr an Bedeutung zunehmen.
00:40:34: Das heißt also, ich glaube je mehr verfügbare Daten da sind umso wichtiger ist das Thema Vertrauen und damit auch der Zugang zu Quellen die meistens in einzelnen Personen oder Unternehmen bestehen.
00:40:48: was glauben sie Was wird die Branche in zehn Jahren übersehen haben?
00:40:51: dahinter steckt ja so ein bisschen auch die Vermutung wir hatten ja die esg thematik, die in guten Zeiten sehr schnell nach oben gepoppt ist und eine sehr tolle ansatzarte.
00:40:58: Die in den Krisenzeiten natürlich ein bisschen in der Hintergrund geraten ist.
00:41:01: zumindest scheint das so zu sein.
00:41:03: auch in vielen Gesprächen wird einem das immer wieder gespiegelt.
00:41:06: Wünschen Sie sich da manchmal so ein bisschen mehr Datensensibilität, weil dann würden wir vielleicht das ganze Thema Art schon längster Akta gelegt haben wenn die Daten zeigen würden.
00:41:15: Pass auf macht das und dass.
00:41:16: Da ist deine Capex und dann wirst du am Ende diesen und diesen Ertrag wirtschaftet haben.
00:41:21: Was wird die Branche übersehen haben?
00:41:22: Also wir werden an den Themen dass wir die Nachhaltigkeit bei der Vorantreibung nicht vorbei kommen.
00:41:30: Das hat die Branche mittlerweile auch nicht übersehen, vielleicht eine oder andere aber da ist der Groschen jetzt gefallen.
00:41:36: Die große Frage, die sich ja jetzt stellt, ist vor allen Dingen welche Flächen brauchen wir und wie viel Flächen haben wir?
00:41:44: Ich persönlich glaube das man einen Datum wenn ich mal den Wohnungsbereich nehme Komplett übersieht, das ist der Wohnflächenbrauch pro Nase und er hat sich überhaupt gar nicht deckt mit dem... Mit der Forderung nach immer mehr neuen Wohnungen.
00:42:00: Ich bin jetzt schon auch dafür dass immer neue Wohnungen gebaut werden aber auf einer anderen Seite haben wir einen Flächenverbrauch von fast fast fünfzig Quadratmeter pro NASE.
00:42:10: selbst in der Stadt wie Berlin sind wir bei forty Quadratmetern Und es gibt gewisse Themen, da sagt man immer das ist schon abgefrühstückt.
00:42:17: Das haben wir schon gemacht und das hat nicht funktioniert.
00:42:19: also das Thema Wohnungstausch.
00:42:22: Wie bekomme ich es hin?
00:42:23: Dass die Wohnung passend zum Bedarf der jeweiligen Mieters oder Nutzers ist.
00:42:29: Ich glaube, dass sind Themen, die derzeit noch viel zu wenig diskutiert werden wo es viel zu wenige kreative Modelle gibt.
00:42:36: Da gibt's ja mal das Zotschlagargument dass Oma Erna da ja mit achtzig Jahren nicht ausziehen soll.
00:42:42: Und die geht's hier auch gar nicht, sondern es geht halt um das und das Kappel was früher zwei drei Kinder hatte.
00:42:49: Die Kinder haben wir immer noch aber sie wohnen jetzt alleine in der fünfzimmer Wohnung und die vielleicht gerne umziehen wollen würden, die eine Zweizimmerwohnung nehmen würden wo es aber keine Modelle gibt sowohl von der Förderlandschaft her als auch von der Angebotsseite her, die wirklich nachhaltig ihnen das ermöglichen.
00:43:07: Sowohl von der technischen Infrastruktur, keine Ahnung was an Tauschbörsen und so weiter.
00:43:11: Man hat es immer in Insellösung versucht.
00:43:14: einzelne Einzelwohnungsgesellschaften usw.
00:43:17: haben's versucht.
00:43:18: Das hat nicht wirklich geklappt.
00:43:20: ich persönlich glaube aber dass da so viel Musik drin ist das man sich über dieses Thema noch viel stärker Gedanken machen sollte Und ich glaube das ist etwas was die Branche derzeit zumindest in der Diskussion übersieht.
00:43:35: Dann kommen wir zum Abschluss noch mal zu so ein paar persönlichen Einschätzungen, weil wir wollen ja nicht nur über die Branche und über ihr Unternehmen sprechen sondern auch so bisschen über den Menschen Sven Carsten sind.
00:43:45: Worauf freuen Sie sich eigentlich in den nächsten Jahren am meisten?
00:43:48: Also ich bin ja so ein bisschen Sport getrieben.
00:43:53: also ich mache in zwei Wochen.
00:43:55: Ich kann Ihnen sagen worauf ich mich jetzt gerade freue.
00:43:56: In zwei Wochen mach' ich zusammen mit meinem großen Sohn meinen ersten Triathlon in so einen siebzig Punkt drei ist das zwei Kilometer schwimmen und neunzig Kilometer Radfahren und halbmal Raton.
00:44:11: Da freue ich mich drauf, bin da auch ein bisschen gespannt darauf wie das dann so sein wird.
00:44:17: Darauf auf jeden Fall.
00:44:18: Ich freue mich privat auch, dass meine Kinder groß sind.
00:44:22: Meine Frau und ich aber jetzt noch nicht so alt als das wir jetzt nicht noch eigene Projekte durchführen könnten.
00:44:29: Das heißt also da freuen wir uns auch drauf.
00:44:32: Wir gehen jetzt gerade unser Haus in Potsdam auf und ziehen sowohl nach Berlin als eben auch nach Warnemünde.
00:44:39: Das ist die Ostsee Nähe von der ich vorhin gesprochen habe.
00:44:41: Also darauf freue ich mich auch.
00:44:44: Ja, und von daher gibt es einiges worauf man so blickt.
00:44:50: Toll, toll.
00:44:50: schon mal dafür!
00:44:51: Und mein allergrößten Respekt dass Sie überhaupt antreten.
00:44:54: Also das werden wahrscheinlich einige inklusive mir nicht tun.
00:44:59: Ist auch ziemlich trainingsintensiv aber mal gucken.
00:45:01: Ich habe mir extra für jetzt einen Rennrad gekauft.
00:45:03: Man glaubt ja gar nicht wenn man erstmal mit anfängt.
00:45:04: ich hab mich da so bisschen... wie auch immer Nicht breit schlagen lassen das nicht aber wurde dann ein bisschen angefixt.
00:45:11: Dann holst du dir einen Rennrad, dann fällt ihr auf dass du ja auch im Winter trainieren musst, dann holt es dir so eine Rolle und dann fällt dir auf die Hälfte am Rennrat noch fehlt, dann kaufst du das dazu und das dazu usw.
00:45:23: Das ist doch relativ viel.
00:45:26: und dann merkst du ja irgendwie um da einigermaßen trainiert zu sein in der Woche zumindest wie hundert Kilometer mit einem Rad fahren solls was ja auch wieder zeitintensiv ist Was wieder der Vorteil ist, dass man keine kleinen Kinder mehr zu Hause hat und von daher ein bisschen mehr Zeit dann auch für sich hat.
00:45:42: Da schließt sich da ein bisschen auf der Kreis.
00:45:44: aber wie gesagt das hatte ich was den Aufwand angeht dann doch vielleicht ein bisschen unterschätzt.
00:45:48: Jetzt kommen wir zum nächsten Punkt nämlich was macht Ihnen eigentlich die größten Sorgen?
00:45:52: Naja also neben den normalen ich sage jetzt mal eher schämenhaften Sorgen was Gesundheit usw.
00:46:01: angeht aber wo es zum Glück derzeit noch keine Gründe dafür gibt ist natürlich so Man mit Blick auf die derzeitige Situation, insbesondere auf das Thema wie mit Informationen.
00:46:17: Und ich meine jetzt nicht in Marktinformationen sondern eben entsprechend auch gesellschaftlichen Informationen umgegangen wird, wie viel falsche Information es gibt und wie viele an relevanten gesellschaftliche Kräfte sich dadurch entfalten.
00:46:32: Das macht mir schon, also Club of Rome hat das ja mal als dieses Diese Desinformation als größte Bedrohung herausgestellt in der jetzigen Zeit, das sehe ich auch so.
00:46:45: Das macht mir sehr große Sorgen und zum anderen auch die zunehmende Spaltung der Gesellschaft sicherlich... auch mit diesen Desinformationen zu begründen ist, aber natürlich auch mit den Themen in denen wir uns jetzt befinden.
00:47:03: Wirtschaftlicher Niedergang oder beziehungsweise lange anhaltende rezessive Phase nicht wirklich Aufbruchsignale die uns da wirklich mutig nach vorne blicken lassen.
00:47:14: Ja sie machen... Also es ist nicht so dass man ja fatalistisch erst draufblickt und sagt Gott oh Gott!
00:47:19: Aber man runzelt schon die Stirn und überlegt was man da vielleicht auch selbst machen kann.
00:47:25: Welche Stadt würde ich
00:47:28: heute noch mal neu entdecken?
00:47:36: Ich könnte Barcelona von vor zwanzig Jahren oder so.
00:47:39: Und es hat mich richtig gecatcht, auch wie die Stadtentwicklungsmäßig dort... dort doch sehr, sehr kluge Entscheidungen getroffen haben.
00:47:50: Also finde ich super auch mit diesen ganzen Grundzügen die man dann in den Einkaufsmailen sieht
00:47:56: etc.,
00:47:57: also das ist etwas was mich wirklich catcht und wo ich wirklich ein Fan von bin.
00:48:03: ansonsten würde ich gerne viele Städte die ich vor zehn oder fünfzehn Jahren oder vor zwanzig Jahren mal bereist habe jetzt nochmal neu entdecken weil man blickt schon bisschen anders auf diese Städten.
00:48:15: Welche wären das?
00:48:15: Sagen Sie mir mal so eine Top-Drei.
00:48:17: Paris war nicht da nur einmal wahr und da war mein ältere Sohn irgendwie zwei Jahre alt, wir mussten irgendwie laufend wieder zurück und konnten dann nicht so wirklich genießen.
00:48:30: von daher ist es etwas wo ich sage, dass was noch auf der Liste steht sozusagen Und welche Stadt ich noch gar nicht so wirklich kenne, ist halt Rom.
00:48:43: Das ist halt auch eine Stadt die bei mir ganz oben steht.
00:48:48: Vielen Dank lieber Sven Carstensinn für das nette Gespräch und ich drücke die Daumen für den Triathlon!
00:48:54: Ich habe da alle großen Respekt vor.
00:48:56: Wenn Sie weitere Ausgaben des im Talk-Podcast hören wollen, dann können Sie das natürlich auf allen gängigen Podcastplattformen oder auf www.imobilienmanager.de.
00:49:04: Ich würde mich
00:49:04: freuen, wenn
00:49:05: Sie vielleicht eine unserer Ausgaben auch anhören.
00:49:09: Vielleicht liken, kommentieren oder mit mir in Kontakt treten.
00:49:13: Vielen Dank fürs Zuhören
00:49:14: und bis bald!
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