imTalk 51 - mit Prof. Dr. Andreas Pfnür

Shownotes

Darum geht es in dieser Episode: • Warum Andreas Pfnür sagt: „ESG konnte nie funktionieren.“ • Weshalb AI viele Berufsanfänger verdrängen wird • Warum Berufe nicht studiert, sondern gelernt werden • Weshalb Corporate Real Estate in vielen Unternehmen noch immer bloße Liegenschaftsverwaltung ist • Warum CREM direkt beim CEO aufgehängt werden muss • Weshalb Unternehmen Immobilien endlich als strategischen Wettbewerbsvorteil verstehen müssen • Warum 50 Prozent weniger Bürofläche künftig eher die Regel als die Ausnahme sein werden • Was Siemens, Schaeffler, Bayer und Otto beim Wandel der Arbeitswelt besser machen als viele andere • Warum Transformation ohne Immobilien nicht funktioniert • Welche Denkfehler die Immobilienbranche endlich überwinden muss

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00:00:01: Es geht immer noch um den Kapitalmarkt, viel zuviel um den kapitalen Markt.

00:00:03: Also wenn man glaubt dass man erfolgreiche Immobilienprojekte bauen kann die dem Kapitalmark gerecht werden das ist eine riesige Fehlerannahme.

00:00:11: Hat er das große Glück letztes Jahr bei Schäffler beraten zu dürfen, den Klaus Rosenfeld der SEO von Schäfler und glaube ich Agila Manager und der hat verstanden es gibt keine Transformation bei uns im Unternehmen ohne eine immobilienwirtschaftliche Komponente.

00:00:26: Also wir reden davon, dass sechzig bis siebzig Prozent der Flächen in zehn Jahren in der deutschen Industrie bei den Großunternehmen gerade verändert werden.

00:00:33: Es ist ja nicht so das jetzt die Berufflächen wenn die freigezogen sind hinterher nicht wieder mit etwas Neuem ersetzt werden könnten.

00:00:40: also wir brauchen unfassbar viel Labor in Deutschland.

00:00:42: Wir haben eine große Tendenz zur Integration von Leben und Arbeiten.

00:00:47: Das erfordert irgendwo auch komplett neue Strukturen.

00:00:50: Das ist ein Transformationsprozess, den wir jetzt erleben werden in nächster Zeit.

00:00:54: Wir werden die Innenstädte wieder belebt sehen durch Wohnen und durch Arbeiten.

00:00:57: das wird zwangsläufig kommen.

00:00:59: Es ist auch eine riesige Chance für die Innen- städte um die auch wieder Lebenswetter zu gestalten.

00:01:03: es wird kommen.

00:01:04: da ist der Ansatz machen Public Private Partnership macht ein Business Improvement District.

00:01:08: das hat jetzt auch im Bad der Begriff.

00:01:11: das kann man dann nochmal neu machen noch mal neu revitalisieren aber arbeitet zusammen.

00:01:16: Die Verwaltung in Deutschland ist so tränig, wenn du irgendwo einen Transformationsprozess in Gang setzen möchtest dann sag mir im Durchschnitt die deutschen große Unternehmen aus dem Corporate Redistate-Bereich.

00:01:26: das verzögert sich zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Prozent.

00:01:29: Herzlich

00:01:30: willkommen zu einer neuen Folge im Talk den Podcast von Immobilienmanager.

00:01:34: Ja, kaum jemand prägt die wissenschaftliche Debatte über Corporate Real Estate Management in Deutschland so nachhaltig wie Prof.

00:01:40: Dr.

00:01:40: Andreas Pfnür mit dem ich heute spreche!

00:01:42: Als Leiter des Fachgebiets

00:01:43: Immobilienwirtschaft

00:01:44: und Baubetriebswirtschaftslehre an der TU Darmstadt begleitet er seit vielen Jahren die Transformation der Immobilie-Wirtschaft – mit Studien, die weit mehr über die Branche hinaus Beachtung

00:01:53: finden.

00:01:54: Seine Forschung verbindet wissenschaftlige Tiefe mit einem klaren Blick auf die Praxis und die strategische Rolle von Immobilien im Unternehmen.

00:02:01: In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum Immobilie heute weit mehr sind als Kostenfaktor oder Bilanzpositionen.

00:02:07: Andreas erklärt weshalb Kooperative Real Estate Management endlich auf die Agenda der Unternehmensführung gehört Warum Immobilien zum Enabler von Transformation werden und weshalb Unternehmen ihre Flächen künftig völlig neu denken müssen.

00:02:19: Außerdem diskutieren wir welche Konsequenzen das für Investoren, Projektentwickler und die Bestandsalter eigentlich hat?

00:02:25: Warum Büroflächen in vielen Unternehmen deutlich schrumpfen werden und deshalb der Kapitalmarkt allein nicht länger der richtige Maßstab für erfolgreiche Immobilienststrategien ist?

00:02:35: Lieber Prof.

00:02:36: Dr.

00:02:36: Andreas Pnür, herzlich willkommen bei uns im kleinen süßen Podcast Format!

00:02:39: Danke André, guten Tag zusammen.

00:02:42: Wir fangen wie immer an mit unseren leichten Einstiegsfragen und ich finde sie erstes gleich die schwierigste für dich eigentlich, glaube ich.

00:02:47: Oder Nord- oder Ostsee?

00:02:49: Eindeutig!

00:02:51: Als ich man habe die Tationsvortrag gehalten hab hat mich Volker Mennich den vielleicht auch einige kennen, der ist ja auch so ein mobiler Nökonom aber damals dekanener und ihr Hamburg begrüßt.

00:02:59: hier kommt Andreas Fnür aus der Nordsee.

00:03:00: er wollte was anderes sagen Aber seitdem bin ich Andreas FNÜR aus der nordsee Und das ist auch so bisschen meine Stimmungslage.

00:03:08: also ich freue mich immer sehr sehr an der Nordseewohl.

00:03:10: Das heißt, deine Stimmungslage ist mal die Flut da und mal ist die Ebbe da.

00:03:14: Also ist deine Stimmungslage so zwischen Tidenhub ganz oben und ganz unten?

00:03:19: Ja das ist auf jeden Fall!

00:03:20: Und vor allen Dingen immer ein bisschen Wind.

00:03:22: Immer eine frische Brise im Gesicht.

00:03:24: Das hätten wir dringend gebraucht.

00:03:25: ja wenn du heute noch mal studieren müsstest welches Fach würdest du dann wählen?

00:03:29: Ich würde tatsächlich Wirtschafts-Innerwesen studieren und ich glaube dass es auch das einzige was man gerade studieren kann

00:03:35: Okay, das musst du kurz erklären warum.

00:03:38: Ja aber ich glaube dass die Welt sich schon gewaltig ändert in unglaublicher Geschwindigkeit und dann ein bisschen Ahnung von Technik zu haben eine gute Ausbildung im rechtlichen Bereich Und vor allen Dingen natürlich auch das ökonomische Rüstzeug zu haben daraus im Prinzip dann Management Entscheidungen treffen zu können, dass es für das Berufsleben glaube ich der Zukunft die perfekte Wahl.

00:03:57: Ich sehe doch sehr viele Jobs durch EI Flöten gehen, egal was andere sagen.

00:04:00: Die Gehen flöten gerade für Berufsanfänger und unsere Wirtschaftsinnianeuren, Wirtschaftsinformatiker haben da glaube ich einen sehr soliden Stand.

00:04:09: Damit hast du meine dritte Frage quasi fast schon beantwortet nämlich welchen Ratlack würdest du jungen Menschen geben, die Lust auf Corporate Real Estate Management oder auf Immobilien

00:04:16: haben?

00:04:16: Ja auf jeden Fall mehr Praxis machen Und eine sehr solide theoretische Grundausbildung.

00:04:22: Ich sehe immer mehr, dass junge Menschen so schon Berufe studieren und berufe kann man nicht studieren, berufte kann man nur lernen aber man kann eine gute Grundausbildung studieren.

00:04:32: Also allgemeine Management Skills und das ist genau das was ich sagte.

00:04:35: Eine Basisahnung von Recht zu haben, eine Basisahnung vom Management System und Wirtschaft zu haben von Finance, eine basisahnung irgendwo in der Technik dann hat man glaube ich einen guten Mindset.

00:04:45: Also ich denke, das Wichtigste ist Praxis auf der einen Seite zu sammeln und guten Praktika.

00:04:50: Und auf der anderen Seite diese wirklich gute theoretische Grundausbildung.

00:04:55: Da meine ich die Skills zu lernen.

00:04:57: Die Erfahrung habe mich auch gemacht ja... Das Studium ist die Eintrittskarte in eine Welt und dann lernt man den Job!

00:05:02: Ja also ich mag das jetzt ungern sagen aber es gibt halt ne ganze Reihe so an Fachhochschulen wo man mittlerweile in einer U-Bahn studieren kann Und das kann ich wirklich niemandem raten.

00:05:11: Also auch wenn es noch so berufsbezogen klingt, ich würde's nicht tun!

00:05:14: Ich würd' wirklich der Top-Universität aussuchen.

00:05:16: in Deutschland geht immer mehr um auch die... Das Ranking von Universitäten.

00:05:20: man kann auch gerne im Ausland studieren aber wenn man in Deutschland studiert eine top gerankte Uni suchen für das jeweilige Fach und dann alles geben.

00:05:28: Du bist in Deutschland der Experte für Corporate Real Estate Management und hast neulich erst zwei Studien gemacht, einmal Corporate real estate management und Wohnen.

00:05:35: Das sind so deine beiden Steckenpferde kann man sagen.

00:05:39: Trotzdem lass uns noch ein bisschen über dich persönlich sprechen denn ich finde du hast einen ganz interessanten Lebenslauf.

00:05:42: Du bist ein Husum geboren im Schönschlesig-Holstein auf Sylt aufgewachsen.

00:05:46: Hast Bankaufmann gelernt, in Hamburg BWL studiert um bis dann über Umweltmanagement öffentliche Wirtschaft und Corporate REAL Estate an die TU Darmstadt gekommen.

00:05:54: wo ist da der rote Faden zu finden?

00:05:56: Ich glaube, in roten Fahnen gibt es in jeder Lebensbiografie mehr oder weniger.

00:06:01: Also bei mir war's relativ einfach also von Husum nach Sylt das sind vierzig Kilometer und es war bedingt durch den Job meines Vaters.

00:06:08: als ich damals auf Sylt groß geworden bin gab es eigentlich nur Tourismus und das wollte ich nicht machen.

00:06:12: Also musste man die Insel verlassen?

00:06:14: Und dann machte man eine Banklehre wie das halt so ist und aus einer Banklehren Studium zu kommen ist relativ einfach gewesen damals.

00:06:20: Das war nicht ehrlich gesagt auch vorher schon angelegt.

00:06:22: Und dann bin ich halt durch die Uni gestolpert, habe promoviert und hab editiert.

00:06:27: Da habe ich irgendwie immer die Liebe zu Immobilien mehr entdeckt und immer weiterentdeckt.

00:06:32: Ich hatte die Vorstand aber immer weiter entdeckt.

00:06:35: Ja, ich habe sehr stark technische Betriebswirtschaftslehre gemacht also auch das ganze Thema Umweltmanagement war schon sehr technisch geprägt und das finde ich heute auch immer noch spannend.

00:06:44: Also reines Kaufmanager ist nicht so meine Sache.

00:06:46: Diese Mischung der technischen und der kaufmannischen Komponenten da ist vielleicht eine rote Faden.

00:06:50: Ja, und die TU Darmstadt ist eigentlich eine geile Universität ums auf Deutsch zu sagen.

00:06:54: Und das rein mein Gebiet in Deutschland der beste Ort im Bau- und Immobilienwirtschaft heißt mal ein Lehrstuhl, um Bau-und Immobilianwirtschaft zu machen.

00:07:01: Da möchte ich eigentlich auch nicht weg, es wird in meinem Alter glaube ich auch nicht mehr passieren aber... Das ist schon ne tolle Universität, ein tolles Umfeld in den Metas sind sowohl was des wissenschaftliche angeht als auch was hier die ganze Frage der Branche angeht.

00:07:13: Die sind um uns rum in zwanzig Kilometern oder vielleicht fünfzig Kilometer verteilt die Unternehmen mit Inverkooperationen machen.

00:07:19: Du hast die Banklehrer bei der Commerzbank gemacht und das ist ja so ein bisschen der Herzschlag, auch die Immobilienbranche.

00:07:24: Wie hat diese Banklehre deine Sicht auf die Immobilenökonomie verändert oder was hat das damit gemacht?

00:07:30: Hat massiv Einfluss genommen.

00:07:33: Das, was man eigentlich wenn man eine Bank Lehre macht lernt, ist dass es dabei um Menschen geht.

00:07:38: Und ich habe das Glück gehabt, dass sich eine ganze Zeit meiner Banklehre auf der Reaperbahn verbringen durfte und da waren so Leute wie die Bartels der König von Sankt Pauli Und der hat tatsächlich sechshundert Wohnungen auf der Repa-Bahn und Umgebung gehabt, und hat für jede einzelne Wohnung einen Kautionssparbuch gehabt.

00:07:55: Weiß nicht ob man sich das heute noch vorstellen kann aber es war damals schon skurril und da hat man als Azubi dann halt wenn dort die Zinsen nachts zu tragen waren jedes einzelnen Sparbuch nachtragen müssen.

00:08:08: Das waren schon sehr beeindruckende Erlebnisse.

00:08:10: Da kam also auf der einen Seite dieser Willi Bartels und auf der anderen Seite kommen ja die Ludens vom Kids keine Überweisung ausfüllen konnten, aber irgendwo hatten sie alle ein Business was mit Real Estate zu tun hatte.

00:08:26: Ich bin dann eine Zeit lang in einem etwas hochwertigeren Stadtteil von Hamburg gewesen im Winterhude und da sah man dann irgendwo auch.

00:08:33: also wer Geld hat er hatte Immobilien.

00:08:35: Wer Erfolg hatte im Beruf der hat das in der Regel auch mit Immobilieren gehabt.

00:08:39: Das war eigentlich damals eine sehr prägende Zeit für mich Und irgendwie war es auch schön zu sehen wenn man von so einer kleinen Insel kommt wie Prinzip soll ja eine Stadt aussieht und wie Kapital in so einer Stadt über Immobilien wirkt.

00:08:52: Also das hat mich von Anfang an zutiefst beeindruckt, die ganze Abteilung Baufinanzierung war entsprechend auch mal eine Lieblingsabteilung.

00:09:00: Das ganze Thema der Ordnung von Sicherheiten im Immobilienkreditgeschäft fand ich unglaublich faszinierend und das finde ich bis heute eigentlich sehr spannend.

00:09:09: Warum hast du denn keine Bankkarriere gemacht?

00:09:11: Ach, das habe ich tatsächlich überlegt!

00:09:12: Ich war auch ganz gut Und dann bin ich aber irgendwie aufgrund von einer konjunkturellen Schwächephase in der Bank nicht wieder dran gekommen, als mein Studium zu Ende war.

00:09:22: Dann bin ich halt in diese wissenschaftliche Richtung eingeschwenkt.

00:09:25: Ich habe zwar immer wieder an der Bank noch gearbeitet, aber dann hab' ich irgendwann den Weg nicht mehr zurück in die Commerzbank

00:09:30: gefunden.".

00:09:32: Ein Kapitel deines Lebensstandes Thema Nachhaltigkeit zu sein, denn das muss ich ablesen.

00:09:35: Deine Promotion befasst sich mit dem Thema Informationssysteme im betrieblichen Umweltschutz und eine Abilitation, schwieriges Wort, mit betrieblicher Immobilienökonomie.

00:09:45: War für dich Umweltnachhaltigkeit schon bevor es mal ein ESG-Label bekam?

00:09:50: Schon wichtig?

00:09:51: Ja klar!

00:09:51: Also wenn du in Husum geboren bist und auf so groß wärst dann weißt du was Nachhaltigkeits bedeutet.

00:09:57: also mein Vater hat Küstenschutze auf Sylt gemacht und ich habe wirklich mit ihm zusammen auf den Deich gestanden, als das Wasser fast übergelaufen.

00:10:04: Und die ganze berufliche Karriere und das spielte sich bei uns zuhause auch abgegen eigentlich sehr stark um Klimaschutz und Küstenschutz und von daher hat eigentlich das Zuhause beim mir diesen Gedanken geprägt.

00:10:14: und ja wenn du dann dich in deiner Promotion mit Informationssystemen auseinandersetzt also Ökobilanzen und so etwas dann weißt du, dass ESG nie funktionieren konnte.

00:10:26: Und das ist für mich einst der größten Faszinosa aller Zeiten, dass man glaubt, dass Eigentümer Klimaschutz regulieren können oder dass man über das Eigentum und über die Finanzierung Klimaschutz regulieren kann.

00:10:41: Das geht nicht ohne die Nutzer!

00:10:44: Und darüber müssen wir gleich noch sprechen, wenn wir zum anderen Kapitel kommen.

00:10:47: Trotzdem du warst vor der Professor auch mal in einem immobilienbezogenen Managementberatung tätig das heißt du bist nicht nur immer nur Wissenschaftler gewesen.

00:10:55: was würdest du sagen?

00:10:56: versteht die Praxis heute viel schneller als die Wissenschaft und umgekehrt?

00:11:00: Also fangen wir mal andersrum an.

00:11:02: also ich glaube was die Wissenschaft heute deutlich schneller versteht als die Praxas ist dass Immobilie ohne Nutzung nicht funktioniert.

00:11:11: Paradigma eigentlich, dass Immobilien über den Kapitalmarkt vor allen Dingen funktionieren.

00:11:17: Das dreht sich ja gerade so ein bisschen – das behaupten wir übrigens schon seit zwanzig Jahren, dass ich das drehe!

00:11:22: Aber jetzt passiert es tatsächlich und da sind wir als Wissenschaftler deutlich schneller gewesen und damit meine ich eigentlich die gesamte Community.

00:11:30: Ja, was wir im wissenschaftlichen Prozess nicht so richtig verstehen ist wie man Geld verdient.

00:11:34: Also Geld verdiend um gute wissenschaftliche Forschung zu machen also das Fundraising glaube ich da sind die Investoren deutlich schneller als die Wissenschaftler.

00:11:44: Corporate Real Estate ist trotzdem so eins deiner Steckenpferde und liegt ja offenbar am Herzen.

00:11:48: wann war du das erste mal in deinem Karriereleben?

00:11:51: hatte es so das Gefühl Corporate real estate wird strategisch total unterschätzt?

00:11:55: Ich habe in der Uni in einem Fachgebiet öffentliche Wirtschaft promoviert Und hab dann mir dort ein Abilitationsthema gesucht.

00:12:03: und dann meinte mein damaliger Chef, sag mal hast du eigentlich mal gesehen wie viel öffentliche Wirtschaft mit Immobilien zu tun hat.

00:12:10: Wie groß der Anteil der Immobilianwirtschaft in einer öffentlichen Wirtschaft ist und wie stark das unterschätzt wird?

00:12:16: Und da habe ich mir das tatsächlich mal angeguckt... Unsere eigene Universität damals in Hamburg mit ihren Immobilien umgeht.

00:12:23: Ich hab mir das mal bei der Stadt Bremen angeguckt und habe viel so dieses ganze Kommunal-Leasing, was damals interessant war, mir mal angeschraubt.

00:12:30: Ich habe Praktika gemacht in Unternehmen die so ähnlich wie die ECE funktionierten, die Shopping Center gemacht haben – es war so die Wendezeit!

00:12:39: Und da habe ich dann sehr schnell verstanden okay?

00:12:41: Da passiert etwas wo... Ja, die Hälfte der Welt mit Immobilien zu tun hat.

00:12:48: Auch mit Immobilenvermögen zu tun haben.

00:12:49: aber was dramatisch untersteuert ist und wo man das Gefühl hat da fehlt wirklich die Akademisierung Und ich glaube dass hat sich seitdem deutlich gebessert und dazu haben wir eigentlich die ganze Zeit versucht auch einen gewissen Teil dazu beizutragen.

00:13:02: Aber eigentlich zu deiner frage Eigentlich vor allen Dingen in Publix Sektor und da ist es aber heute jetzt immer wieder so Dass man immer wieder den Eindruck hat wenn da mal ein bisschen mehr Liebe für die Immobilie aufkommen würde Die Bürgermeister in Deutschland, die Uni-Rektoren, mal ein bisschen mehr für ihre Immobilien begeistern könnte das Wäschung ganz gut.

00:13:20: Die Immobilie als notwendiges Übel ja.

00:13:23: Trotzdem leistet du ja mit als Wissenschaftler auch dein Beitrag zur Professionalisierung des Marktes?

00:13:28: Wo würdest du sagen ist die Branche heute professioneller und wo ist sie heute noch immer erstaunlich unreif?

00:13:34: Professioneller was die Fakten angeht und professionell was die Strukturen angeht.

00:13:37: also die Geschäftsmodelle der immobilen Wirtschaft sind dringend überarbeitungswürdig Aber da ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug.

00:13:45: Noch nie, hast du nicht das Gefühl dass sich da ein bisschen was tut?

00:13:47: Ich meine Banker werden zu Assetmanagern, Projektentwickler werden zu Investoren und Bestandshaltern... Da tut es sich ja so ein bisschen, tut sich daher etwas!

00:13:54: Ja wir haben zwanzig Jahre glaube ich ganz gute Vorschläge gemacht, ich sehe dann auch relativ wenig in der Umsetzung.

00:13:58: Also wir haben eine tolle Studie mal gemacht mit der OFB zur Transformation der Immobilienwirtschaft.

00:14:03: Da hat die UFB mal sechzigstens Geburtstag gehabt und da freue ich mich heute immer noch drüber über die Arbeit, die wir damals mit Klaus Kirchberger gemeinsam gemacht haben.

00:14:10: Wo wir die unterschiedlichen Stakeholder Gruppen der Immobilienwirtschaft zu ihren Transformationsprozessen befragt haben Und die Studie glaube ich ist bis heute immer in Meilenstein.

00:14:20: Da darf man gerne nochmal hinschauen.

00:14:21: Da sieht man sehr viel was die Immobilianwirtschaft eigentlich braucht um nachhaltiger zu werden.

00:14:29: im Sinne von ökonomisch Nachhaltiger glaube ich, eine Menge lernen kann wie man aus einfachen Dienstleistungen wirklich echte Lösungsangebote macht also komplexere Lösungsangebote macht wo man anfängt die Wirtschaftskette stärker zuteilieren.

00:14:45: und ich glaub da muss die Immobilienwirtschaft noch lernen.

00:14:47: Also wenn man mal sieht so ein Porsche glaube ich hat acht Prozent Wertschöpfungstiefe bei Porsche noch der Rest wird zugekauft.

00:14:53: diese arbeitsteiligen Prozesse da hat die Immobilienwirtschaft deutlich einen Aufruhr bedarf

00:14:57: Welche Fehlannahme über Immobilien oder Immobili-Management hörst du im Jahr auch immer noch viel zu oft?

00:15:02: Der Inflationsschutz, oder was ist

00:15:04: das?

00:15:04: Ich komme zurück.

00:15:05: Es geht immer noch um den Kapitalmarkt – viel zu viel um den kapitalen Markt!

00:15:08: Wenn man glaubt, dass man erfolgreiche Immobilieprojekte bauen kann, die dem Kapitalmark gerecht werden, dann ist es eine riesige Fehlahnahme.

00:15:15: Dann gehen wir mal ein bisschen ins Eingemachte, nämlich Corporate Real Estate Management.

00:15:18: Was ja so ein bisschen dann Steckpferd ist.

00:15:20: Ist Corporate real estate management heute in deutschen Unternehmen wirklich eigentlich strategisch angekommen?

00:15:24: Oder ist es immer noch eine Rhetorik?

00:15:26: was würdest du sagen?

00:15:27: Es ist überhaupt nicht angekommen.

00:15:28: also man sieht tolle best practice Beispiele Also das was Siemens gemacht hat und dass was jetzt gerade bei Schäffler passiert Das ist wirklich far ahead gegenüber dem Durchschnitt.

00:15:38: Und in der Masse machen wir da müssen wir ganz ehrlich sein Liegenschaftsverwaltung.

00:15:42: auch in vielen großen Und nach außen als professionell dargestellten Corporate Real Estate Abteilungen ist es eigentlich eine Verwaltung des Immobilienvermögens eines Konzerns.

00:15:52: Und Corporate real estate hat halt irgendwo immer diesen strategischen Impact, das heißt man versucht mit immobilianen Ressourcen den Unternehmenserfolg zu steigern und das ist ne ganz andere Sache als wenn ich einfach versuche die Gebäude gerade mal ein bisschen nachhaltiger zu machen oder irgendwo einen Standort zu schließen oder einen anderen aufzumachen.

00:16:09: also man kann da sehr viel weiter kommen.

00:16:12: Liegt es daran, weil's einfach nicht zum Kerngeschäft gehört oder das Management nicht soweit denkt?

00:16:15: Oder woran... Was sind die konkreten Gründe dafür?

00:16:19: Ja.

00:16:19: Die konkreten gründe gehören genau an diese Ecke.

00:16:21: Das Kerngescheft hat mit Immobilien eigentlich immer noch eine Eda-Ressource vor Augen.

00:16:27: Es ist auch so dass vor allen Dingen der Vorstand irgendwo noch zu wenig Corporate Redis Zaffines aber das ändert sich gerade.

00:16:34: also Ich hatte das große Glück letztes Jahr bei Schäffler beraten zu dürfen Klaus Rosenfeldt, der CEO von Schäffler und glaube ich Agila Manager.

00:16:43: Und er hat verstanden es gibt keine Transformation bei uns im Unternehmen ohne eine immobilienwirtschaftliche Komponente.

00:16:50: Und diese Immobilien wirtschaftlichen Komponenten ist der Enabler für die Transformation des Konzerns.

00:16:55: Und was da passiert kann man sich vorstellen wenn dir einen Triebstrenger nicht mehr gebraucht werden.

00:16:59: Und man stattdessen dann irgendwo Roboter baut.

00:17:01: Schäffer heißt ja diese Motion Company, diese ganzen Kugellager alles was sich dreht na?

00:17:05: Und in jedem Roboter stecken die drin was ja der nächste Hype sein wird.

00:17:11: In jedem Panzer steckt das drin, in Rüstungstechnologie.

00:17:13: also Schäffler hat eine wahnsinnige, wahnsinniges Potenzial für die Transformation des Konzerns und das heben sie auch.

00:17:20: aber man sieht dass das ohne Immobilien nicht geht.

00:17:24: Also die sitzen beispielsweise dort in Herzungen Aorach Und in Herzogen Aoracht wird eigentlich Stahl verarbeitet im Moment.

00:17:31: Und das, was Herr Rosenfeld dort eingerichtet hat ist erst mal ein riesiges Ausbildungszentrum in dem die Leute von Stahl auf IT umgeschult waren.

00:17:38: Um es mal ganz salopp zu sagen.

00:17:40: Das nächste, was sie machen, ist in ihrem Kerngeschäft brauchen die auf einmal Labore weil das Herstellen von Robotern und von IT-Nahnen Dingen hat halt viel mit Labor zu tun und die haben dann dort in Herzungen Aura auch einen Zentralabor gebaut denke ich mal so State of the Art im Laborbereich in der Welt zahlen wird.

00:18:00: Also man baut auf einmal neue Gebäude, um dann in diesen neuen Gebäuden die Transformation tatsächlich zu durchleben und diese Transformationsprozesse sehen wir überall.

00:18:12: also der Otto Versandt in Hamburg ist auch ein gutes Beispiel.

00:18:15: das ist jetzt fast schon abgeschlossen.

00:18:16: die waren ja mal die Leute mit dem Katalog und so einen Katalog hat vor allen Dingen die Einkäufer als die wichtigsten Unternehmen gehabt.

00:18:27: Die wichtigsten Mitarbeiter im Unternehmen gehabt.

00:18:28: und dieser Einkäufer, die brauchst du halt nicht mehr wenn du ein Geschäftsmodell hast oder so eine Einkaufsplattform wie Amazon und dahin hat Otto sich ja bewegt und diese Kultur im Unternehmen, auch die Macht der Hierarchie im Unternehmen umzubrechen.

00:18:45: Das funktioniert in dem dann dieser Einkäufer auf einmal in der Fläche im großen Büros sitzen und nicht mehr ihre Einzelbüros haben.

00:18:51: wenn der Vorstand tatsächlich aus der Vorstandsetage oben die Security hatte wo man gar nicht reinkam, auf einmal runter zieht in die Fläche und auf einmal präsent ist es in der fläche Dann merkt auf jeder Mitarbeiter da ist Transformation im Unternehmen Transformationen wirklich begreifbar und anfassbar, dass das eigentlich ansonsten in den meisten Unternehmen ja noch digital ist.

00:19:14: Wo ist KREM im Unternehmen angesiedelt?

00:19:17: KREMM gehört zum CEO!

00:19:18: Das ist ein deutlicher Moment weil wir eben diesen Transformationsprozess des Unternehmens auch durch den CEO steuern lassen und da gehört es hin.

00:19:26: also ich weiß nicht man kann da viele Beispiele finden.

00:19:29: Otto hatte gesagt, Schäffler hatte gesagt nehmen wir Harperc Lloyd hat jeder von uns als Rederei irgendwie vor Augen.

00:19:34: Ich glaube in der Rederei bei Harperc-Leute arbeiten Vielleicht noch tausend Leute, da war es wahrscheinlich schon viel zu viele.

00:19:40: Das ist ein IT-Unternehmen geworden und der Aufbau des Gebäudes Bahapak-Leuts sieht so aus wie auf dem Schiff oben sitzt der Kapitän.

00:19:47: Und dann geht's immer weiter runter in den Maschinenraum.

00:19:51: Und das ist aber keine Struktur, in der IT arbeiten können und werden.

00:19:55: Man merkt in dem Moment wo so ein Unternehmen sich dreht hin zur Verschiffung von Containern Zum Schicken durch die Welt von diesen Containern, das ist eine IT-Aufgabe.

00:20:04: Da brauchst du ne völlig andere Arbeitsorganisationen und wer entscheidet das?

00:20:10: Das entscheidet der CEO und da dürfen wir nirgendwo anders sein.

00:20:13: also ich habe viel mit Corporate Real Estate Leitern über die ideale Positionierung von CREM in Deutschland gesprochen Die letzten zwanzig Beispiele.

00:20:22: nehmen wir auch Bayer's Dorf.

00:20:23: nehmen wir Bayer egal wo.

00:20:24: CREm muss sehr dicht ran an die Bereiche, die den Change im Moment in den noch erfolgreichen Unternehmen in Deutschland leisten.

00:20:32: Und das ist eigentlich immer der CEO-Bereich.

00:20:35: Du hast oder du bezeichnest so ... Du sprichst von einem Next Level bei dem betrieblichen Immobilienmanagement.

00:20:41: einer deiner Studien.

00:20:42: zum einen erzählst uns kurz über die Studie und zum anderen was ist dieses Next Level konkret?

00:20:46: Die Studie haben wir durchgeführt letzten Jahr und da haben wir gemeinsam mit UI und Corporate Real Estate Leiter in Deutschland befragt.

00:20:54: Das machen wir seit.

00:20:57: Wir haben da so eine Art Panel aufgebaut und wir vergleichen auch die Ergebnisse über die Jahrzehnte mittlerweile.

00:21:04: Und in dieser Studie ist eigentlich rausgekommen, das hat mir gerade schon einen Großteil der deutschen Corporates immer noch mehr mit der Liegenschaftsverwaltung beschäftigt sind als mit dem aktiven Gestalten des Transformationprozesses.

00:21:18: Da habe ich dann gemeinsam mit den IWI-Leuten Florian Kreiner damals konkret lange drüber nachgedacht, wie überschreiben wir das?

00:21:27: Und Next Level klingt auf der einen Seite extrem plakativ und abgetroschen.

00:21:31: Aber auf der anderen Seite ist es genau das.

00:21:33: Wir brauchen dieses Aufrütteln, dass im Prinzip die Immobilien tatsächlich auf die Führungsebene kommen, dass sie an den CEO angedockt werden.

00:21:43: Das Allerwesenlichste ist, wir müssen Business Cases machen aus Immobilieren.

00:21:47: Also was bei Schäffler passiert – damals haben wir wirklich sehr hart darum gerungen ist, dass die jetzt Krem als Business Unit im Konzern haben.

00:21:55: Ich glaube das ist ziemlich der erste Fall.

00:21:58: Vergleichbar ist es irgendwo auch schon bei Siemens über Jahrzehnte fast gewesen.

00:22:02: aber der Kern ist da wird alles in Cash ausgedrückt was da im Real Estate Bereich passieren und damit sieht man ultimativ auch den Zusammenhang von KREM Entscheidungen und Unternehmenserfolg und also man kann das gar nicht unterschätzen.

00:22:15: Also der Zusammenhang ist riesig.

00:22:17: Damit hast du quasi schon auf meine nächste Frage antworten nämlich welche Kennzahlen oder welche Fakten braucht Kremmen, um damit Immobilien nicht nur notwendiges Übel oder Kostenblock ist.

00:22:27: Sondern tatsächlich Herr Wertreiber auch ist?

00:22:30: Ja wir haben ja gerade so ein Signature-Projekt vor bei Bayer.

00:22:32: das sollte eigentlich in einem Jahr zu Ende sein.

00:22:34: jetzt arbeiten wir schon zwei Jahre dran aber das ist halt im Wissenschaftsbereich so.

00:22:37: wenn man spannend ist graben wir weiter.

00:22:40: und was wir da gemacht haben ist bayer hat neues corporate real estate Concept eingeführt und hat einen Gebäude nach diesem neuen corporate real state Concept entwickelt.

00:22:51: Wir haben einen zweistelligen Millionenbetrag in die Revitalisierung gegeben.

00:22:54: Da arbeiten zwei Tausend Mitarbeiter drin, also das war vergleichsweise noch gering und massiv.

00:22:58: Aber wir haben jetzt mal vorher die Mitarbeiter befragt und hinterher.

00:23:02: Und wir haben dann tatsächlich die Zusammenhänge hergestellt zwischen den Veränderungen auf der physischen Fläche mit der Arbeitszufriedenheit und dem Arbeitserfolg.

00:23:12: Das haben wir wirklich auch monetarisiert.

00:23:17: Wie produktiv ist ein Mitarbeiter in der alten und neuen Fläche?

00:23:20: Wir haben geguckt, wie verändert sich die Innovationskraft der einzelnen Mitarbeiter.

00:23:25: Wie verändert sich denn die Kommunikation im Unternehmen dadurch das neue Flächen da sind?

00:23:30: Wir hatten uns angeschaut, wie ist die Kündigungsabsicht der Mitarbeiter?

00:23:33: Wie verändert sie durch neue Flächen?

00:23:36: Wir habe die Corporate Identity des Unternehmens vermessen Und das kann man mit statistischen Methoden sehr, sehr sauber machen.

00:23:43: Also die Arbeitswissenschaften haben da mit den Psychologen und Sozulogen schon über Jahrzehnte sehr gute Möglichkeiten entwickelt all diese Dinge zu vermessen.

00:23:50: Das haben wir sehr genau und sehr gründlich gemacht.

00:23:53: Wir sind am Ende auf einen Wert gekommen der wirklich alle erstaunt hat.

00:23:57: D. h., da gab es Return on Investment nach zweieinhalb Jahren.

00:24:00: Ähnlichem Fall glaube ich gibt's bei Bayerns Dorf in Hamburg.

00:24:03: Da haben wir zwar nicht gerechnet aber da liegt das sehr nahe.

00:24:09: Prozesse im Unternehmen veränderte Flächen brauchen und wenn das nicht passiert, dann hängt man irgendwann die Mitarbeiter ab.

00:24:15: Dann hat man zwar auf der Management-Ebene des Gefühls bei Bayer was Dynamic Shared Ownership ein Konzept in dem von fünfzehn Hierarchieebenen eine ganze Reihe über Bayer weggefallen sind.

00:24:25: vielleicht sind jetzt noch fünf übrig und jeder Mitarbeiter muss Verantwortung für das übernehmen was er tut.

00:24:31: Er verantwortet seine eigenen Entscheidungen selbst und es geht natürlich nur wenn du irgendwie viel mehr Kommunikation im Unternehmen hast.

00:24:38: du brauchst eine völlig andere Fläche.

00:24:39: Die Verzimmerung, die Bayer vorher hatte hätte mit DSO niemals funktioniert.

00:24:43: so und auf diese Art und Weise haben wir eine gewisse Begeisterung auch bei bayern gemerkt für die fläche Und wir konnten mit den Mitarbeitern dann hinterher noch mal drüber sprechen was wir da vermessen haben.

00:24:56: die Mitarbeiter haben uns das alles bestätigt.

00:24:58: Wir haben dann auch mit der Führungs-Ebene nochmal bei bayer sprechen können.

00:25:01: da gab es relativ breiten Austausch nochmal über unsere Studienergebnisse und die Mitarbeiter haben zum ersten Mal gesagt, ja das was ihr hier vermessen habt.

00:25:10: Das spüren wir komplett!

00:25:12: Und ich kann noch mal ein paar Highlights da sagen.

00:25:14: also, dreißig Prozent des Arbeitserfolgs gehen tatsächlich auf die Fläche zurück dabei.

00:25:18: Also das heißt es hat sich sehr viel Bayer verändert im Unternehmen.

00:25:22: Da haben sie auch Kolleginnen Kollegen verändert, dass soziale Umfeld... Die Art wie Bayer gearbeitet wird hat sich verändert, die Digitalisierung hat sich Also im Prinzip, diese Arbeitsstrukturen ist soziale.

00:25:34: Das ist jeweils ein Drittel und die Fläche ist auch ein

00:25:36: Drittel.".

00:25:38: Und wenn man dann sagt ja das sind so Edaflächen und man lässt es zu laufen, dann ist man einfach im Unternehmen nicht erfolgreich.

00:25:42: also da ist die Immobilie auf der einen Seite mit dreißig Prozent an dem höheren Erfolg in den Arbeitswelten beteiligt und auf der anderen Seite merkt man eben auch sehr stark ohne Immobilien fehlt dieser Enabler um überhaupt den Change in so einem Konzern zu bringen.

00:25:58: Und gerade bei Bayer muss man wissen sie hatten halt mit dem Monsanto Case in den USA ein riesiges Problem, die standen mit dem Rücken zur Wand und haben auch viele Mitarbeiter entlassen.

00:26:07: Und die verbliebenen Mitarbeiter fragten sich mit Sicherheit auch ja was passiert eigentlich mit Bayer?

00:26:11: Und dann kommt da der neue Arbeitswelt.

00:26:13: In der unglaubliche Dynamik drin ist es kommt dieses Dynamic Shared Ownership über die neuen Arbeitswelten in das Unternehmen und die Mitarbeiter haben auf einmal wieder dran geglaubt.

00:26:21: also diese Kündigungsabsicht der Mitarbeiter bei bayern ist drastisch zurückgegangen Und die bringen es aber dort bei Bayer sehr stark in Verbindung mit dem neuen Office-Konzept, weil wir mit dem Office Konzept gezeigt haben hier passiert was.

00:26:35: Ich glaube so ähnlich muss das auch mal beim Autofasand gewesen sein.

00:26:38: der Autofasan war wirtschaftlich immer besser da gestanden.

00:26:41: Aber diese Veränderung raus aus dem Katalog rein in dieser Amazon artigen Welten Das ist wirklich ein Quantensprung.

00:26:49: und ohne die Immobilie war das nicht gegangen.

00:26:52: ich kann's nochmal wieder holen.

00:26:53: also eine Automotive Industrie.

00:26:55: Man wird nicht vom stahlnahen Unternehmen bei Schäffler zum Motion Company, die massiv digital produziert ohne eine veränderte Fläche.

00:27:02: Das geht alles nicht ohne Veränderung der Flächen.

00:27:05: also wir reden davon das sechzig bis siebzig Prozent der Flächern in zehn Jahren in einer deutschen Industrie bei den Großunternehmen gerade verändert waren.

00:27:13: Also es ist ein brutal hoher Wert.

00:27:15: Die Leute bei Siemens haben glaube ich sechzig Prozent der flächen in sieben jahren verändern.

00:27:20: da hat man ungefähr einen gespür dafür Wie bedeutsam das sein muss.

00:27:24: und es ist immer alles noch wage.

00:27:27: Das heißt so der wo ist er erfolgt?

00:27:29: von von realistätus ist immer noch wage, aber man spürt so langsam und dann redest du ja auch im mobilen manager schön geschrieben und spürts so langsam was da eigentlich die immobilien in arbeitswelten ausmacht.

00:27:43: Sind das für dich nur paradebeispiele oder ist das schon eine flächendeckende entwicklung?

00:27:48: als absolut Flächendecken.

00:27:50: Da wo es noch nicht angekommen ist, das die öffentliche Hand.

00:27:52: also wir in Darmstadt versuchen auch immer noch unseren Kanzler für die Immobilien zu begeistern.

00:27:57: Wir haben top Geflichte immobilieren.

00:27:58: Also ihr habt eine tolle Abteilung Die Baumanagement macht und nachhaltigen Betrieb.

00:28:02: aber Es Ist Nicht Nutzer orientiert Und Ich meine Bleiben Mal Bei der Öffentlichen hand und in Universitäten.

00:28:10: Jetzt Machen sie auf einmal in der TUU, in Berlin ein ganzes Gebäude und eine halbe Universität zu.

00:28:16: Fünf Milliarden Euro im Standhaltungsstau.

00:28:18: wie kann denn sowas passieren?

00:28:20: Also da merkt man eigentlich was sozusagen noch der Veränderungsbedarf ist.

00:28:25: Trotzdem heißt es auch Veränderungen der Flächen auch gleichzeitig weniger Flächen, denn das dürfte wahrscheinlich einige Hörer interessieren die vor allen Dingen im Investmentbereich unterwegs sind oder auch als Entwickler unterwegs sind.

00:28:35: heißt veränderte Fläche auch deutlich weniger Fläche?

00:28:39: Ja, in den Bürowelten fünfzig Prozent weniger.

00:28:41: dabei ist keine Maus und Faden ab.

00:28:43: Wenn ich mit Corporates darüber spreche dann ist das eigentlich auch gar keine Diskussion mehr wert.

00:28:48: die sagen eher bei uns eher siebzig du bist zu vorsichtig.

00:28:52: ja dann kommt man aber auf ein Investmentkongress und da kriegt man dann hinterher beim Bier fast einen auf die Nase nach dem Motto Du hast mir heute den Tag verdorben.

00:29:02: also dieses auseinandergelebt sein der Welten also auf der einen Seite die Investmentsicht und auf der anderen Seite die Kremnsicht das macht mir schon wirklich Bauchschmerzen ist richtig weh.

00:29:13: Was bedeutet das für die mobilen Branche?

00:29:14: Wo würdest du sagen wie verändert sich dort Prozesse, Marktteilnehmer Wettbewerb?

00:29:21: Wir sparen fünfzig Prozent Bürowelten ein und sie sind ja klar.

00:29:24: Also man sieht ja was da passiert so an den Ausfallstraßen die Büros da will keiner mehr hin nach Corona kehrt keiner zurück ins schlechte Berufs Die Kremwert war e-Fett und faul gefressen, nach zwanzig Jahren Dauererfolg.

00:29:39: Also wir haben zehn Prozent, würde ich mal sagen, so Remanenzeffekte.

00:29:43: da sind einfach Flächen verblieben die man sich abgebaut hat und wir haben zwanziger Prozent Digitalisierungsverluste.

00:29:53: Das ist so in etwa die Erklärung dafür.

00:29:57: Was heißt das?

00:29:58: Jetzt zu langsam, aber sicher laufen die Mietverträge aus.

00:30:01: Wir werden die Flächen freiziehen und es wird Leerstand geben.

00:30:04: eine riesige Herausforderung, die großartig ist.

00:30:09: Was machen wir mit den Flächen?

00:30:10: Also mega spannend!

00:30:11: Ich würde jetzt am liebsten Projekt dann wirklich erwarten und so gucken was mache ich mit den flächen?

00:30:16: aber auf der anderen Seite haben wir natürlich auch für unsere Portfolien, die teils noch überbewertet sind, die immer noch auf Lösungen warten.

00:30:24: Haben wir natürlich ganz bad news da.

00:30:25: Ganz schlechte Nachrichten.

00:30:26: also Wir werden diese Objekte nicht wieder vermietet kriegen.

00:30:29: Und die Frage ist wie bringe ich die Werte runter?

00:30:33: Da muss sich an ganz vielen Stellen vielleicht mal mit den Korprinzen ein bisschen tiefer sprechen.

00:30:38: Also nicht um die Werte runterzubringen, aber vielleicht auch Workouts zu finden.

00:30:42: Ich würde voll dafür plädieren, dass sich die Investmentwelten viel für stärker mit den großen Unternehmen zusammentun und gemeinsame Lösungen finden weil es gibt ja auf der anderen Seite auch wieder Flächenbedarfe ist ja nicht so das jetzt die Berufflächen wenn sie freigezogen sind hinterher nicht wieder etwas Neuem ersetzt werden könnten?

00:30:58: also wir brauchen unfassbar viele Labore in Deutschland.

00:31:01: Wir haben eine große Tendenz zur Integration von Leben und Arbeiten.

00:31:05: Das erfordert irgendwo auch komplett neue Strukturen, also da ergeben sich auch für Investoren.

00:31:12: sehr große Chancen eigentlich aus der Welt.

00:31:14: Aber jetzt müssen natürlich erstmal die Hausaufgaben gemacht werden und jetzt muss man erst mal anerkennen, dass gewisse Objekte wohl nie wieder funktionieren werden.

00:31:21: das ist für die Immobilienwirtschaft wirklich eine schlechte Nachricht.

00:31:25: aber was wir auf der anderen Seite sehen es die Corporates haben auch wieder ein Ergebnis aus unserer Studie eine Zahlungsbereitschaft die bis zu fünfzig Prozent gewachsen ist und das sehen wir auch also in München oder in Frankfurt.

00:31:36: die Spitzen bieten die steigen.

00:31:37: Und dieses Anwachsen der Spitzenmieten, das passiert wirklich auf breiter Front und ich sehe eine massiv gewachsene Zahlungsbereitschaft der Corporates.

00:31:44: Und da viele auch verstanden haben, dass die Immobilien-Designer ebler sind ist auch gar nicht mehr die Frage was kostet das eigentlich noch?

00:31:51: Sondern wo bekomme ich eigentlich die Immobile her, die mir eigentlich möglichst schnell meinen... Pratsamationsprozess im Unternehmen ermöglicht, den richtigen Standort ermöglich nach Berlin zu gehen beispielsweise.

00:32:01: Wo kommen diese Immobilien her?

00:32:02: Das ist immer wieder die Frage und das ist natürlich jetzt auch eine schöne Perspektive für die Investoren.

00:32:07: Die richtigen Immobilie werden funktionieren.

00:32:09: also dieser Fly to Quality wie das ja seit Jahren schon durch die Branche Geister der ist absolut da!

00:32:15: Und die Notwendigkeit für die Immobiliewirtschaft ist rückdichter an die Corporates ran versteht besser euren Nutzer.

00:32:22: ich habe vor zwanzig Jahren mal eine Studie geschrieben Customer Relationship Management und eine mobilen Zeitung, ein großer Aufmacher.

00:32:29: Die Branche versteht die Kunden nicht.

00:32:31: Mieter als Kunde ist nicht verstanden und das gilt bis heute.

00:32:35: Jetzt hast du in deiner Studie gesagt ich habe irgendwie einen Dreißigprozent rausgeholt aus einer Studie dass die also ein dreißig Prozent mehr bereit sind für Flächen zu bezahlen wenn sie flexibel sind wenn Sie möglichst strategische Flexibilität ermöglichen ist Flexibilitäts.

00:32:51: und bisschen das neue Thema Lage-Lagelage.

00:32:54: Es ist eigentlich schon immer, also ich habe im Jahr zwei Tausend Eins meiner Habil geschrieben über betriebliche Immobilienökonomie.

00:32:59: Das wissenschaftlich Themen tragende Kapitel war eigentlich wie bewährte Flexibilität.

00:33:04: da gibt es tolle Realoptionen.

00:33:06: Modelle die funktionieren bis heute kommen auch tatsächlich teilweise jetzt zum Einsatz.

00:33:10: Lage Lage Lage ist erstmal immer noch das gleiche dass wir doch immer so bleiben.

00:33:14: Aber das Problem wird natürlich jetzt sein, wie komme ich von einer Lage in die nächste?

00:33:19: Wenn ich im Transformationsprozess schnell und flexibel meinen Unternehmen umdrehen muss.

00:33:25: Und es rückt so ein bisschen daneben würde ich mal sagen.

00:33:27: Flexibilität rückt neben diese Frage von Lagerlage-Lage.

00:33:31: Empfindest du die Produkte der Immobilienbranche dann noch als zu starre Produkte, die keine Antwort haben auf die Flexibilität der Unternehmen?

00:33:39: Absolut.

00:33:40: also wer bitte kümmert sich denn mal und wer geht mal zu siemens?

00:33:43: da ja war der Siemens auch aktiv in den mobilen markt kommt aber wer geht dann mal zu schäffler oder zur apac leut und bietet einfach mal aktiv etwas an.

00:33:51: Wir machen gerade ein tolles projekt.

00:33:53: das haben wir noch mit design office begonnen.

00:33:55: jetzt unter den neuen eigentümern geht es hoffentlich flott weiter, wo wir space as a service im prinzip untersuchen wollen.

00:34:02: also ich glaube dass Das ist auch wieder diese arbeitsteilige Frage, dass wir Leistungsangebote der Immobilienwirtschaft erleben werden indem man zwischen drei Monaten und einem Jahr in jeder Stadt tolle Büros bekommt die bedarfsgerecht sind.

00:34:18: Dafür wird einen Markt sorgen und ich meine DesignOffice hat mittlerweile fünfzehntausend Workstations in Deutschland gehabt.

00:34:23: da hat sich schon ein Markt entwickelt.

00:34:25: also das ist schon ein klassisches Modell.

00:34:27: Wir sehen es auch bei Light Industry oder Laboren oder auch bei den digitalen Fertigungen Straßen mittlerweile starke Tendenzen, dass es Betreiberkonzepte sind.

00:34:37: Das heißt, dass man sich Fertigungskapazitäten buchen kann und ich denke da wird die Immobilienwirtschaft massiv hingehen.

00:34:44: das heißt das wäre den Corporates eigentlich.

00:34:47: Da müssen wir sie aber erst mal verstehen lernen, weil das wir den Corporates eigentlich in Zeitscheiben Teile unserer Immobilien anbieten können.

00:34:53: Das hat natürlich auch etwas mit Risikomanagement zu tun.

00:34:55: und dann hast du auf einmal im Prinzip eine Transformation, eine Risikotransformation.

00:35:00: Du transformierst langfristig finanzierte Gebäude vielleicht auch in Vorkonzepten in kurzfristige Nutzungen.

00:35:07: Das wird alles bezahlt werden müssen.

00:35:10: Es heißt die Corporate werden für diese flexibel eingesetzten Flächen sehr viel mehr Geld bezahlen.

00:35:14: Aber dahin dreht sich Denk ich massiv der mobilen markt und das bedeutet natürlich auch da werden sie standorte verändern.

00:35:20: also dass heißt so Standorte im mittelhessen wie viel man sie hat oder.

00:35:25: Auch Herzungen Auerach, das wird zunehmend schwieriger werden wenn man dann diese flexibilität einfach in die flächennutzung nicht bekommt.

00:35:31: aber das geht.

00:35:33: Innen um Berlin es funktioniert im Ruhrgebiet.

00:35:35: Ich bin auch großer

00:35:36: Fan

00:35:37: einer Revitalisierung und ein Wiederauflebens des Ruhrgebiets.

00:35:40: Das wird sicherlich auch genauso kommen, das wird aber auch in München noch funktionieren oder es wird irgendwo nach Rhein-Main China gehen.

00:35:47: D.h.,

00:35:47: dort wird es mehr und mehr Flächen geben die viel flexibler verfügbar sind.

00:35:52: Und nicht nur im Office, sondern vor allem um Leitindustrieflächen.

00:35:56: Trotzdem muss ich noch ein paar Buzzwords droppen, nämlich sowas wie KI, Robotik und Automatisierung.

00:36:02: Gerade wenn ich an Corporates denke, denke ich auch in diese drei Schlagworte verändern diese Prozesse.

00:36:07: die spielen wahrscheinlich eine erhebliche Rolle auch in deinen Gesprächen mit den Corporates.

00:36:11: Wie verändert das so Produktions- und Betriebsflächen?

00:36:15: Ja es ist so.

00:36:18: Wir leben ja in Universitäten mit diesen Du hast gesagt buzzwords also mit diesen technologischen Veränderungsprozessen Und ist immer wieder das Gleiche.

00:36:28: Man kann so eine Technologie kurzfristig überschätzen, das mag jetzt auch gerade bei AI passieren aber langfristig kannst du es nicht unterschätzen was da passiert.

00:36:37: und also ich glaube dass wir vor allen Dingen im Bereich Robotik noch nicht verstehen was da passiert.

00:36:43: Also es gibt eine ganze Reihe an Studien.

00:36:45: die haben mal ein bisschen hochlaufende Robotik beschrieben Und diese Studien zeigen ungefähr alle dasselbe Bild.

00:36:51: Wir werden in fünfzehn Jahren so viel humanuride Roboter auf der Welt haben, wie Arbeitskräfte und ich sehe eigentlich schon bei mir den Handwerker vorfahren im Weimur-Auto weiße Männchen drin und hinten sitzt noch der Digi-Meister, da raucht seine Zigarre.

00:37:09: Ich denke so an einen Werner Comic dabei bei diesem

00:37:11: Bild.

00:37:12: Und dann kommt der Meister, klingelt bei mir noch an der Tür und sagt wer er ist und dann machen die Roboter die Arbeit.

00:37:18: Ob das in fünfzehn Jahren der Fall sein wird, wird man sehen aber in vielen Bereichen ist es so.

00:37:23: Das wird auch für die Immobilienwirtschaft massiven Impact bieten.

00:37:27: Wir haben neulich in dem Podcast drüber gesprochen, ob man sich so einen humanoiden Haushaltshelfer.

00:37:30: In den in ins ja in den Haushalt bringen würde um sich helfen zu lassen.

00:37:35: würdest du es tun?

00:37:37: Ja sofort also wenn die Dinger in der Lage sind fehlerfrei mein Geschirrspüler auszuräumen ohne dass meine Tauben Gläser kaputt gehen geht's los.

00:37:44: aber Meine Partnerin Managed ein Form mit Pflege immobilien.

00:37:49: und wenn Du siehst wie notwendig gerade da Personal ist was nicht verfügbar ist dann weißt Du wie wichtig diese Roboter heute schon sein.

00:37:56: Also wir werden das nicht verhindern können.

00:37:59: Und ich will es ehrlich gesagt auch gar nicht, also der Produktivitätszuwachs dieser Roboter ist gigantisch und bei mir in meinem Umfeld in den Universitäten gibt es viele die sagen Wir werden in fünfzehn Jahren nur noch für zwei Tage Arbeit haben bei den Menschen in Deutschland durch AI aber vor allen Dingen durch Robotik.

00:38:16: Die werden unfassbar viel Arbeit abnehmen.

00:38:19: Die Wertschöpfung entsteht, die Wertschöffungen wird sogar noch größer und wenn wir Mechanismus finden damit wir diese Wertschaffung über die gesamte Bevölkerung fair und friedlich verteilen können ist das doch das Grusste was uns passieren kann weil man mit seiner Zeit etwas anfangen kann.

00:38:31: Absolut!

00:38:32: Bevor wir gleich noch über Wohnen sprechen, muss ich noch eine Abschlussfrage zum Thema Kreml stellen.

00:38:36: Was würdest du sagen?

00:38:36: Welche Standorte gewinnen eigentlich wenn wir über diese ganze Debatte diskutieren?

00:38:40: ist es so die City der Campus?

00:38:42: Ist das der Speckkürtel?

00:38:44: sind es vielleicht doch die Secondary Cities, die da doch wieder gewinnen könnten?

00:38:47: Die Innenstädte keiner kehr zurück in schlechte Büros war mein Spruch nach der Pandemie.

00:38:53: Das was wir da massiv erleben ist ein gutes Büro hängt mit zentraler Lage.

00:38:57: also dass Du hast entweder einen coolen Campus wo die Leute wirklich gerne sind und netter Restaurants sind coole andere Unternehmen, tolle Leute wo man einfach hingeht weil man sich da hip fühlt oder man braucht eine Innenstadt und das ist schon massiv spürbar.

00:39:11: Wir sehen auch in unseren Studien überall egal ob wir jetzt über cremende Studie machen, über Innenstadt ne Studio machen oder auch über Wohnen.

00:39:19: Wir sehn überall dass die Leute zum Arbeiten in die Stadt wollen.

00:39:24: In der Stadt wohnt man vor allen Dingen auch und wohn es auch.

00:39:27: eines deiner weiteren Steckenpferde Woher kommt die Leidenschaft von Kremm zum Wohnen?

00:39:32: Hat miteinander gar nichts zu tun.

00:39:34: Aber mein wichtigstes Thema eigentlich, beruflich von Anfang an ist die Integration von Leben und Arbeiten.

00:39:40: Also ich weiß nicht... Es ist vielleicht schwierig nachvollziehbar aber wir arbeiten eigentlich an einem menschenzentrierten Umwelt.

00:39:46: also wir wollen eine menschenszentrierte Umwelt schaffen.

00:39:49: Und wenn ich mir die Architektur und auch die Stadtplanung der letzten Jahrzehnte anschaue dann ist das genau das Gegenteil dass es alles shinies ist alle flat die in Städte sind heiß Alles komplett shoppingzentriert.

00:40:01: Und die Leute leben irgendwo in total öden langweiligen Vorortsiedlungen, das passt nicht zusammen.

00:40:08: Die Integration von Leben und Arbeiten ist für mich eine Stadt am Mittelmeer, eine Vorstellung.

00:40:15: Das ist das wohin wir auch wieder streben.

00:40:17: Das hat viele Gründe warum das so ist... Ist jetzt kein Bauchgefühl, sondern es ist wissenschaftlich so zu sagen belegbar dass das kommen wird.

00:40:24: Wir werden die Integration von Leben und Arbeiten sehen und das wird dann denke ich sehr stark in Städten stattfinden.

00:40:31: Erklär mir warum ist es so schwer Wohnen arbeiten gemeinsam zu denken?

00:40:35: Ich meine so Städte wie San Francisco wo es ganze Campus ergibt, wo man alles in einem Gebäude quasi machen kann.

00:40:41: Aufhalten und Disco und arbeiten und wohnen und unten ist noch das Fitnessstudio drin.

00:40:48: Das gibt es hier alles schon.

00:40:49: Warum tun wir uns in Deutschland so damit so schwer?

00:40:51: Gerade nach Corona habe ich auch das Gefühl kein Projekt.

00:40:53: Da hat mir jemand eine Wohnung gezeigt, wo wirklich das Thema Homo-Fest mal mitgedacht hat.

00:40:58: Also überhaupt nicht schwer!

00:40:59: Man muss das nur machen.

00:41:00: Aber jetzt kommt ja ein Punkt, wir haben in Darmstadt beispielsweise eine Stadt die im Moment wirklich Probleme hat mit der Shoppingwelt dort.

00:41:09: In Darmstad hat man glaube ich eine sehr vermögende Frequenz also die Darmstädter sind vergleichsweise gut situiert Aber die Innenstadt funktioniert nicht.

00:41:19: So, und dann haben wir mal auf der Basis von Frequenzdaten aus Handys... Und da haben wir die Milieus zu den jeweiligen Handys zugeordnet.

00:41:26: Wir wussten also wer dadurch die Stadt lief?

00:41:27: Wir haben vorher das Problem in der Anstatt analysiert und wir haben aber auch Lösungsangebote geschaffen für Darmstadt auf der basis von Befragungen und Gruppendiskussionen mit den Leuten, die dort vor Ort sind.

00:41:36: Wir haben das dann mal den Eigentümern gezeigt und wir Haben das Mal der Stadt gezeigt.

00:41:41: und die Reaktion der Stadt war oh jetzt sehen wir ja so schlecht aus Dass der Bürgermeister tatsächlich einen Tag, bevor die Pressemeldung durch die Medien gehen sollte, die Pressemeldungen zurückgezogen hat.

00:41:51: Weil er sich nicht getraut hat sozusagen... dieses Potenzial, was da ja schon seit zehn Jahren eigentlich schlummert oder seit fünfzehn Jahren in Darmstadt schon schlummert.

00:41:58: Ich glaube das ist ungefähr so der Zeitraum.

00:42:01: Das hat der Bürgermeister einfach nicht gehoben oder auch seine Vorgänger haben es nicht gehoben.

00:42:05: also das heißt wir haben in Deutschland so dieses Problem der Gewaltenteilung auf der einen Seite für die Nutzungskonzepte ist die öffentliche Hand zuständig?

00:42:12: Die öffentliche hand hat diesen Moment eigentlich verpasst der Transformation weil die Chance ist riesig und jetzt traut sich keiner so richtig und es muss der Leidensdruck erst mal wachsen.

00:42:23: Eigentümerstrukturen in solchen Innenstädten, dass dort viele Privatfamilien sind.

00:42:27: Da lebt eine in San Francisco ist mittlerweile fünfundneunzig da liegt mit Fünfundreißig in Rio am Strand und die haben keine Interesse für ihre In-Stadt in Darmstadt.

00:42:36: ja so dann hast du Fonds die komplett überbewertete Objekte in den Städten haben.

00:42:41: ich habe das in Dramstadt wirklich erlebt.

00:42:43: wir können nichts tun tot Es gibt einfach kein frisches Kapital.

00:42:47: Und dann ist so eine Innenstadt von zwei Seiten blockiert, auf der einen Seite aus der Verwaltung und auf der anderen Seite von den Eigentümerstrukturen.

00:42:55: Die Konzepte liegen da, guckt ihr an was Mitstart macht?

00:42:58: Guckt ihr an, was nach Aachender Grund auch für gute Überlegungen hat?

00:43:02: Also die Konzepten für die Innenstädte sind da.

00:43:03: wir müssen es jetzt machen!

00:43:04: Der Leidensdruck ist nicht hoch genug.

00:43:06: wahrscheinlich ist das die Antwort.

00:43:07: Aber lass uns noch mal eins hinten drauf kippen.

00:43:09: man ist es auch wichtig.

00:43:10: es geht dabei ja immer um Geld.

00:43:12: Und wenn du jetzt sagst, in der Innenstadt muss wieder mehr mit Wohnen belebt sein.

00:43:15: In der Abendstadt wäre es gut, wenn wir mehr Wohnen hätten.

00:43:17: Dann wird natürlich auf die anderen Seite auch Gewerbesteuer gehen.

00:43:21: und wir haben natürlich die Frage auch das Thema Shopping.

00:43:24: ja.

00:43:24: also viele Vermieter wollen immer gerne Shopping Mieter haben.

00:43:27: was sie mal da meinen sind, das sind Fenerentite ja die stärksten Objekte.

00:43:31: Das setzt aber natürlich voraus dass eine Innenstadt funktioniert und dann hast du so ein Lock-in Effekt.

00:43:35: jeder will sozusagen die Kirche auf der Torte und möchte gerne in seinem Objekt gerne das Shopping haben, weil es das Rendite stärkste ist.

00:43:44: Auf der anderen Seite brauchen wir aber in Darmstadt gerade gute Büros.

00:43:47: Also es ist unvorstellbar!

00:43:48: Du kriegst in Dramstadt in der Innenstadt heute kein modernes Büro.

00:43:51: also ich rede jetzt von wirklich was schicken, was vielleicht auch für Merck oder für eine TU-Darmstadt funktionieren könnte.

00:43:55: du findest kein Büro ja?

00:43:57: Also der Bedarf nach diesen Flächen ist gigantisch.

00:44:00: jeder sucht inner städtische Fläche.

00:44:02: In Darmstad ist dann alles an der Rheinstraße so dass es so einer Autobahnauffahrt fünf sechs Kilometer von der Innen Stadt entfernt.

00:44:08: da stehen die Dinge leer.

00:44:10: Wirklich zehntausende Quadratmeter stehen dort leer.

00:44:13: Und in der Innenstadt findest du nichts, ne?

00:44:15: Das ist ein Transformationsprozess, den wir jetzt erleben werden in nächster Zeit.

00:44:18: Wir werden die Innenstädte wieder belebt sehen durch Wohnen und durch Arbeiten.

00:44:22: das wird zwangsläufig kommen.

00:44:23: Es ist auch eine Riesenschance für die Innen- städte um die auch wieder Lebenswetter zu gestalten.

00:44:27: es wird kommt Die deutsche Innenstadt wird wieder revitalisiert.

00:44:31: Jetzt ist nur die Frage wann ist der Leidensdruck hoch genug Auf der Eigentümer sich dann auf der kommunalen Sicht.

00:44:36: Wer muss mutiger sein?

00:44:37: sind es vor allen Dingen investoren, weil ich habe das Gefühl so mit start wird auf der einen Seite total gefeiert für diese tollen Konzepte diese machen.

00:44:43: aber man erlebt auch den ein oder anderen Vortrag wo dann die ja der eine und andere Immobilien Investor um die Ecke kommt sagt Ja Aber ja also sind wir nicht mutig genug für sowas

00:44:54: Wir sind schlecht organisiert.

00:44:56: Also der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug, also wie gesagt die Fonds haben die Objekte ja noch alle da irgendwo wie Bleinen in Regalen und haben aber keine Möglichkeit zu reinvestieren.

00:45:05: Es gibt Potenzial für Reinvestitionen in Hinstätten das schon mal wichtig.

00:45:09: Der Leidendruck ist auch noch nicht hoch genug Und wir sehen dass wir schlecht organisiert sind.

00:45:14: was heißt das?

00:45:15: Das heißt dann muss einfach eine Kommune das Heft in die Hand nehmen und muss die Reorganisation von Quartieren und von ganzen Innenstädten einfach mal angehen.

00:45:25: Das kann man in Darmstadt sehen!

00:45:27: Darmstadt hat nicht nur mit uns eine Studie gemacht, die haben zuvor auch schon einen Julien Petrin von Obernutz in Nisdarnes Studio gemacht und da kommt überall das Potenzial raus.

00:45:34: Das quillt aus allen Ohren!

00:45:36: Und das sind keine grausen Gedanken sondern das sind wirtschaftfunkstarke Konzepte, die da entwickelt werden von den Innenstädten so dass nutzt aber nichts wenn du nicht die Eigentümer an Bord hast.

00:45:46: und ich sehe ganz viele Städten irgendwo auch das gegeneinander gearbeitet wird.

00:45:50: Dass immer der Investor der böse ist ja der versucht da irgendwo immer seine Sonderrente herauszuholen.

00:45:56: Das haben wir in der Vergangenheit ja auch erlebt.

00:45:58: Also da haben uns die einen oder anderen österreichischen Investoren wirklich ein Bärendienst erwiesen, dass Vertrauen in die Investoren fehlt.

00:46:06: Wir müssen unterscheiden.

00:46:07: Da gibt es auf der einen Seite die opportunistischen Investorien, die dieses Vertrauen im vergangenheit massiv bestätigt haben übrigens auch in Darmstadt Und auf der anderen Seite gibt es die strategischen Investoren, die wirklich langfristig dabei sind.

00:46:18: Das sind diese Peak- und Kloppenborgs, die schon mal einen eigenen Nutzungsansatz haben.

00:46:23: Es wird aber auch Family Offices zu vielen Teilen.

00:46:26: Da muss sich die Kommune zusammentun mit diesen strategischen Inwestoren.

00:46:31: Wir müssen gemeinsame Sache machen.

00:46:34: Manche nennen das Public Private Partnership.

00:46:36: Aber es wird die Kommunde.

00:46:38: das was wir brauchen um... den öffentlichen Raum zu revitalisieren, die Städte grün zu machen und nicht alleine finanzieren können ist auch nicht deren Aufgabe.

00:46:46: Und wir brauchen aber auf der anderen Seite viel mehr Gespür bei den Kommunen, Benutzungskonzepte der Investoren, auch für Belange der Investorin das Verständnis.

00:46:55: Das ist nahe null würde ich mal sagen in vielen Bereichen, die ich auch selber erlebt habe und es tut mir richtig weh.

00:47:01: Aber da ist der Ansatz Machen Public-Private-Partnership macht ein Business Improvement District.

00:47:05: Das hat jetzt auch im Bad der Begriff.

00:47:09: nochmal neu machen und nochmal neu revitalisieren, aber arbeitet zusammen.

00:47:14: Das wird noch viel zu wenig getan in der Tat.

00:47:16: Trotzdem soll damit wir den Blog auch abschließen.

00:47:19: was würde so sagen können diese Player über die wir jetzt gerade sprachen von den Kremleuten lernen und vielleicht auch umgekehrt?

00:47:25: Also KREM ist ja nichts anderes eigentlich als das was ich gerade beschrieben habe.

00:47:28: also die Kernfunktion im Corporate Real Estate Management ist Stakeholder Management.

00:47:33: da gibt es einen In der Regel ein Corporate Finance-Lieder, da gibt es irgendwo Produktionsleiter.

00:47:41: Da gibt's einen Betriebsrat.

00:47:42: Du hast eigentlich eine ähnliche Struktur im Kremn wie in so einer Kommune.

00:47:47: und was die erfolgreichen Kremeabteilungen zurechtbekommen.

00:47:52: also ich denke immer vor allen Dingen an Siemens.

00:47:54: aber das ist auch etwas bei Schäffler gerade wächst.

00:47:59: Die kriegen diese Leute alle in ein Boot.

00:48:01: Also mal so ein Beispiel, als ich bei Schäffler anfing das Konzept mitzuentwickeln da gab es Herrn Rosenfeld und Finanzvorstand zwei von ich glaube elf Vorständen die da das Konzept gut fanden.

00:48:12: Und am Ende hat Stefan Wolter daher als Kremleiter einen fantastischen Job gemacht.

00:48:17: der hat davon elf vorstellenden zehn Vorstände in seinem Brut gehabt weil er einfach erklärt hat was ein erfolgreiches Corporate Redistalt Management kann.

00:48:24: Das heißt da wurden Karotten Gezüchtet und die Karotten eigentlich jedem einzelnen vor die Nase gehängt so.

00:48:31: Und dieses Stakeholder Management was eigentlich dahinter steht, was übrigens auch eine extrem managementlastige Geschichte ist.

00:48:37: also dafür gibt es tolle Konzepte auch im theoretischen Bereich.

00:48:41: ja Das müssen eigentlich die Schlüsselfunktionen auch für die Innenstadt sein.

00:48:46: Wie bring ich das zusammen?

00:48:48: Nur dann passt es nicht zusammen, wenn ich Klientelpolitik mache aus parteipolitischer Sicht heraus.

00:48:52: Dann passt es nichts zusammen, wann am Ende des Tages kein starker Bürgermeister da ist der sich einfach nicht traut.

00:48:59: Zwei Fragen habe ich noch und du bist nämlich los!

00:49:01: Dann haben wir deutlich länger gesprochen als wir gedacht hatten.

00:49:03: aber ich finde so spannend.

00:49:04: ich hätte noch eine Stunde weiter reden können.

00:49:06: Wo glaubst du, stehen wir als Branche, Gesellschaft und auch im Corporate Real Estate Management so?

00:49:11: Ich hatte mir aufgeschrieben fünf Jahre.

00:49:12: Aber ich sage lieber zehn, weil ich glaube das ist der bessere Zeitrollzone.

00:49:15: Ja für fünf Jahre hätte ich auch gesagt da gebe ich keine Prognose.

00:49:18: oder stehen wir da wo wir heute stehen.

00:49:19: Ich glaube dass wir in fünfzehn Jahren alle verstanden haben was wir heute verpasst haben.

00:49:23: also ich glaube wenn wir mal uns anschauen welche Notwendigkeit wir haben unsere Konzerne zu drehen damit es internationale Wettbewerbsfähigkeit gibt damit es auch Energieversorgung gibt.

00:49:35: Auch das Thema Energieversorgen ist ja eine Standortfrage, ne?

00:49:37: Also sieht man's ja deutlich bei BMW.

00:49:39: Also BMW macht im Corporate Real Estate Management vor allen Dingen Energieversorge die Sorgen dafür dass die Standorte weiterhin mit einigermaßen erträglichen Energiekosten funktionieren können.

00:49:50: da ist unheimlich viel zu holen.

00:49:51: und dann hast du so tun.

00:49:53: ich brichte nochmal aus einer Studie für den ZIA Die Verwaltung in Deutschland ist so tränig, wenn du irgendwo einen Transformationsprozess entgangen setzen möchtest dann sag mir im Durchschnitt die deutschen große Unternehmen aus dem Corporate Redistate-Bereich das verzögert sich zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Prozent.

00:50:10: Nur aufgrund des Verwaltungsprozesses ich rede nicht davon dass da ein anderes Ergebnis erzielt werden soll und man verhandelt sondern rein der Verwaldungsakt verzögern sich um zwanzzig bis fünfundzwanziger Prozent.

00:50:22: Deutsche Unternehmen werden freiwillig bereit, ungefähr der Investitionsumme mehr aufzuwenden wenn dieser Verwaltungsprozess funktionieren würde.

00:50:29: Also so ein Single Window.

00:50:30: Ja also ich gehe zu einer Stelle in der Verwaltung und habe da meinen Ansprechpartner Und dann gibt es nicht verteilte Strukturen im Verwaldungsprozesse mit verteilten Verantwortlichkeiten.

00:50:41: So Wenn wir das schaffen könnten Das aufzuheben Dann würde es glaube ich im Corporate Real Estate In sieben Maienschritten vorangehen Und davon hängt es eigentlich ab, was ich auf deine Frage antworten soll.

00:50:55: Also wenn wir das hinbekommen... dann kann sich im Corporate Real Estate in fünf oder zehn Jahren beweglich etwas verändert haben?

00:51:02: Dann ist dieser Transformationsprozess bei den Immobilien angekommen, wenn man das nicht hinbekommt.

00:51:07: Wie gesagt, dann passiert das, was Ich gerade sagte.

00:51:09: Dann gucken wir in zehn Jahren auf heute und sehen, was wir verpasst haben.

00:51:14: Was wünscht du dir von Immobiliebranche und Politik?

00:51:16: Also von der Politik wünsche ich mir, dass es einfach viel Ernster genommen wird.

00:51:20: Ich wäre vorgestern im Deutschen Bundestag gewesen und hätte dort mit Abgeordneten ein Gespräch gehabt zum Thema Gewerbe immobilieren.

00:51:28: Das wär das erste Gespräch glaube ich!

00:51:30: Das ist ein politischen Prozess... auf ernsthaften Niveau zu dem Thema stattgefunden hat.

00:51:34: Also es geht immer nur um Wohnen und im politischen Bereich müssen wir diesen Transformationsprozess, von den wir gerade gesprochen haben dieses Schäfflers dieser Welt ja die wirklich Power haben Energie von innen.

00:51:44: wir müssen sie einfach unterstützen.

00:51:45: das muss man verstehen.

00:51:45: dass ist ein politisches Thema.

00:51:47: da wünsche ich mir genau für die Innenstädte mehr politisches Verständnis mehr Einsicht.

00:51:52: und Ja für die Immobilienwirtschaft wünsch' ich mir einfach dass man sich viel viel mehr Gedanken macht um seine Geschäftsmodelle weil da sind wir jetzt leider noch nicht ganz dazu gekommen.

00:52:00: Aber ich glaube, dass wir in zwanzig Jahren eine völlig veränderte Immobilienwirtschaft sehen mit viel weniger Leistungstiefen.

00:52:06: Vielleicht ohne die Developer-Projektentwickler wie wir sie heute kennen.

00:52:09: Da wird sich sehr, sehr viel bewegen und ich wünsche mir das es möglichst schnell geht weil dann ist das Teil der Tränen nicht ganz so tief und unsere Studierende finden schneller wieder neue perfekte Jobs.

00:52:19: Lieber Andreas, das schreit nach einem zweiten Teil wo wir genau darüber dann sprechen müssen ehrlich

00:52:23: gesagt.

00:52:23: Können wir gerne machen hat Spaß gemacht André?

00:52:25: Toller Fragebogen!

00:52:26: Ich habe's genossen.

00:52:27: Mich hat mir jetzt auch sehr viel Spaß gemacht.

00:52:29: Vielen Dank, dass du mein Gast warst!

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